Zivilprozessordnung (Österreich)

Die österreichische Zivilprozessordnung (ZPO; im Ausland: öZPO) regelt „das gerichtliche Verfahren in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten“ und stellt damit die zentrale Verfahrensordnung für gerichtliche Streitigkeiten über privatrechtliche Ansprüche dar.

Die Zivilprozessordnung trat nach Art. I Abs. 1 des Gesetzes vom 1. August 1895 betreffend die Einführung des Gesetzes über das gerichtliche Verfahren in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten (Zivilprozessordnung), RGBl. 112/1895 (kurz Einführungsgesetz zur Zivilprozessordnung bzw. EGZPO, das neben Übergangsbestimmungen auch Bestimmungen für Börsenschiedsgerichte enthielt) am 1. Jänner 1898 in Kraft. Schöpfer dieses Gesetzes war der damalige Beamte im Justizministerium Franz Klein, das bis heute in Geltung ist und seither über 75-mal novelliert wurde. Auch nach dem „Anschluss Österreichs“ an das Deutsche Reich blieb in den ehemals österreichischen Gebieten die ZPO in Geltung.

Die Bestimmungen der Zivilprozessordnung sind grundsätzlich auch im Verfahren über Arbeits- und Sozialrechtssachen anzuwenden, so weit nicht im Arbeits- und Sozialgerichtsgesetz etwas anderes angeordnet wird.

Da das am 1. Jänner 2005 in Kraft getretene neue Außerstreitgesetz eine umfassende eigene, den Bedürfnissen des Außerstreitverfahrens angepasste Regelung des Verfahrens enthält

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, sind im Verfahren außer Streitsachen die Bestimmungen der Zivilprozessordnung nicht schlechthin sinngemäß anzuwenden, sondern nur dort und in dem Umfang, in dem es das Außerstreitgesetz ausdrücklich anordnet, z. B. die Bestimmungen über die Prozessfähigkeit, subsidiär über Bevollmächtigten, über die Anleitungs- und Belehrungspflicht des Richters, die Aufnahme von Beweisen, die Berichtigung und Ergänzung von Beschlüssen, über Protokolle, Akten, Sitzungspolizei, Beleidigungen in Schriftsätzen, Strafen, über Fristen u.a.m.

Die Zivilprozessordnung regelt die Partei- und Prozessfähigkeit, die Stellung der Prozessparteien sowie Aufgaben und Befugnisse des Richters, die Grundsätze für Schriftsätze, Fristen und Tagsatzungen und Folgen der Säumnis, die allgemeinen Verfahrensgrundsätze, den Gang der Verhandlung von der Klage bis zum Urteil sowie die Bestimmungen über Urteile und Beschlüsse, das Rechtsmittelverfahren sowie besondere Verfahrensarten.

Nicht in der Zivilprozessordnung, sondern im Gesetz vom 1. August 1895 über die Ausübung der Gerichtsbarkeit und die Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte in bürgerlichen Rechtssachen (Jurisdiktionsnorm), RGBl. 111/1895, geregelt ist die sachliche und örtliche Zuständigkeit der Gerichte in Zivilrechtssachen einschließlich des Instanzenzugs im Rechtsmittelverfahren sowie die Besetzung der Gerichte je nach Zuständigkeit (Einzelrichter – Senat, siehe Gerichtsorganisation in Österreich).

Auch die Zwangsvollstreckung ist nicht in der Zivilprozessordnung, sondern im Gesetz vom 27. Mai 1896 über das Exekutions- und Sicherungvserfahren (Exekutionsordnung), RGBl. 79/1896, geregelt.

Die Zivilgerichtsbarkeit wird von den ordentlichen (staatlichen) Gerichten ausgeübt. Das Gericht erster Instanz hat die Anträge der Parteien entgegenzunehmen, das Beweisverfahren durchzuführen und – falls es nicht zuvor aus anderen Gründen zur Beendigung des Verfahrens kommt – ein Urteil zu fällen. Die Entscheidungen des Gerichtes erster Instanz unterliegen der Überprüfung durch das Rechtsmittelgericht und in einigen Fällen auch des Obersten Gerichtshofs (OGH).

Die Zuständigkeit des jeweiligen Erstgerichts ist nicht in der ZPO selbst geregelt, sondern in einem anderen Gesetz, der Jurisdiktionsnorm (JN). Die individuelle Zuständigkeit des Gerichts ergibt sich aus zwei Komponenten:

1. örtliche Zuständigkeit
Das ist das Vorliegen eines örtlichen Anknüpfungspunktes für eine Rechtssache, die den Gerichtsstand begründet. Zu unterscheiden ist zwischen

2. sachliche Zuständigkeit
Das ist das Vorliegen eines sachlichen Anknüpfungspunktes für eine Rechtssache (z. B. allgemeine Streitsachen, Handelssachen, Arbeits- und Sozialrechtssachen, Bestandsachen, Ehesachen)

Daneben sind manche Vereinbarungen der Parteien über Gerichtsstände zulässig.

Zur Entscheidung in erster Instanz können berufen sein:

1 mcm taschen sale. Bezirksgerichte in Verfahren

2. Landesgerichte in Verfahren

Zur Überprüfung der erstinstanzlichen Entscheidungen der Bezirksgerichte sind die Landesgerichte, jener der Landesgerichte sind die Oberlandesgerichte berufen.

Sofern dann noch einen Rechtsmittel an den Obersten Gerichtshof zulässig ist, entscheidet dieser in dritter und jedenfalls letzter Instanz.

Die österreichische Zivilprozessordnung wurde weitgehend (jedoch mit veränderter Zählung und anstelle von Paragraphen mit der Bezeichnung Artikel) im Fürstentum Liechtenstein übernommen und ist nach wie vor in Kraft (Gesetz vom 10. Dezember 1912 über das gerichtliche Verfahren in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten [Zivilprozessordnung], LGBl 9/1/1912, FL-ZPO).

Die Änderungen in der österreichischen Zivilprozessordnung werden in Liechtenstein zeitversetzt und mit Abänderungen und Anpassungen an die nationalen Besonderheiten übernommen (siehe z.B. hinsichtlich der Aktorischen Kaution).

Von der Rechtsprechung in Liechtenstein wird teilweise die Rechtsprechung des österreichischen Obersten Gerichtshofes (OGH) zur österreichischen Zivilprozessordnung zur Auslegung der liechtensteinischen Zivilprozessordnung herangezogen.

Liechtenstein:

Regierungsbezirk Gumbinnen

Der preußische Regierungsbezirk Gumbinnen lag im äußersten Nordosten Preußens und seit 1871 des Deutschen Reiches. Er bestand von 1808 bis 1945, zunächst unter der Bezeichnung Regierungsbezirk Litthauen zu Gumbinnen. Zusammen mit dem Regierungsbezirk Ostpreußen zu Königsberg war er Bestandteil der Provinz Preußen und umfasste den Osten der Provinz.

Die Große Pest von 1709 bis 1711 hatte Gumbinnen besonders schwer getroffen. Im Juli 1724 wurde eine Deputation (Außenstelle) der Kriegskammer Königsberg in Gumbinnen eingerichtet. Sie war für die Hauptämter Insterburg, Memel, Ragnit und Tilsit zuständig. Am 19. August 1736 wurde die Deputation in eine eigenständige litthauische Kriegs- und Domänenkammer umgewandelt. Der Regierungsbezirk Gumbinnen entstand durch Umbenennung der litthauischen Kriegs- und Domainenkammer zu Gumbinnen durch das Publikandum vom 16. Dezember 1808.

Der Kreis Memel wurde auf Wunsch der Bürgerschaft der Stadt Memel schon zum 1. September 1816 der Regierung in Königsberg zugeordnet. Zum Ausgleich wurden zahlreiche Kirchspiele im Binnenland dem Gumbinner Bezirk zugewiesen. Sodann wurde die Kreiseinteilung überarbeitet, da die landrätlichen Kreise wegen ihrer zu großen Ausdehnung nicht der Vorgabe entsprachen, wonach es möglich sein sollte, innerhalb eines Tages vom entferntesten Ort des Kreises in die Kreisstadt – und zurück – zu reisen.

In der Regel sollte die größte Entfernung drei Meilen, also knapp 22 km, nicht übersteigen. Da ein Kreis zugleich zwischen 20.000 und 36.000 Einwohnern haben sollte, war der Zuschnitt der Kreise in den dünn bevölkerten „litauischen“ Kreisen recht mühsam, zumal alte Zugehörigkeiten zu berücksichtigen waren.

Nach Abschluss der Neuorganisation der unteren Verwaltungsbehörden bestanden dann seit 1. April 1819 insgesamt die 16 Kreise:

1896 wurden die Stadt Tilsit und 1901 die Stadt Insterburg kreisfrei, bildeten also eigene Stadtkreise.

Mit Wirkung ab 1. November 1905 wurden die vier südlichen Kreise (Johannisburg, Lötzen, Lyck und Sensburg) vom Regierungsbezirk Gumbinnen abgetrennt und zusammen mit dem Südteil des Bezirks Königsberg zum neuen Regierungsbezirk Allenstein zusammengefasst.

Nach dem Ersten Weltkrieg musste das deutsche Reich das Memelgebiet abtreten. Die deutsche Verwaltung der nördlich des Flusses Memel liegenden Teils des Regierungsbezirks Gumbinnen endete. Der Landkreis Tilsit ging damit überwiegend verloren, während die Kreise Heydekrug, Niederung und Ragnit sowie der Stadtkreis Tilsit geteilt wurden. Die (wenigen) Gemarkungen des Rest-Kreises Heydekrug wurden 1922 dem Kreis Niederung, der selbst nur 4 Gemeinden eingebüßt hatte, zugeteilt. Der Landkreis Tilsit und der Kreis Ragnit wurden 1922 zum Kreis Tilsit-Ragnit zusammengeschlossen.

1938 wurden im Bezirk Gumbinnen 1146 Namen der insgesamt 1851 Gemeinden „germanisiert“.

Als durch Vertrag mit Litauen das Memelgebiet 1939 wieder an das Deutsche Reich zurückgegeben wurde, erhielt der Regierungsbezirk Gumbinnen die Aufsicht über den Stadtkreis Memel sowie die drei memelländischen Landkreise Memel, Heydekrug und Pogegen. Letzterer wurde noch 1939 aufgelöst und die Gemeinden auf die Landkreise Heydekrug und Tilsit-Ragnit verteilt. Abteilungsdirigenten leiteten 1939 die Allgemeine Abteilung (Regierungsvizepräsident Eichhart), die Abteilung für Kirchen und Schulen (Theisen) und die Landwirtschaftliche Abteilung (Karbe).

Letzte Veränderungen im territorialen Bestand des Bezirks ergaben sich aus der Annexion von polnischem Staatsgebiet um Suwałki und Augustow, das als Landkreis Suwalken im November 1939 dem Regierungsbezirk Gumbinnen zugeordnet und im Mai 1941 in Landkreis Sudauen umbenannt wurde. Im Jahre 1943 wurde ein Teil dieses Landkreises an den südöstlich benachbarten und nun ebenfalls annektierten Bezirk Bialystok abgegeben.

Die deutsche Verwaltung endete im Winter 1944/45 mit dem Einmarsch sowjetischer Truppen und der Vertreibung der Deutschen. Der größte Teil des Regierungsbezirks Gumbinnen gehört heute zur Oblast Kaliningrad der Russischen Föderation, im Süden liegen heute die Powiate der Wojewodschaft Ermland-Masuren.

Der ganze Bezirk umfasste 1885 eine Fläche von 15.870 km². Die Einwohnerzahl betrug

Regierungsbezirke: Allenstein | Gumbinnen | Königsberg | Westpreußen (1922–1939) | Zichenau (1939–1945)

Stadtkreise: Allenstein | Elbing (1922–1939) | Insterburg | Königsberg | Tilsit

Landkreise: Allenstein | Angerapp (Darkehmen) | Angerburg | Bartenstein (Friedland) | Braunsberg | Darkehmen (Angerapp) | Ebenrode (Stallupönen) | Elchniederung (Niederung) | Fischhausen | Friedland (Bartenstein) | Gerdauen | Goldap | Gumbinnen | Heiligenbeil | Heilsberg | Heydekrug | Insterburg | Johannisburg | Königsberg | Labiau | Lötzen | Lyck | Memel | Mohrungen&nbsp

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;| Neidenburg | Niederung (Elchniederung) | Oletzko (Treuburg) | Ortelsburg | Osterode | Pillkallen (Schloßberg) | Pogegen | Preußisch Eylau | Preußisch Holland | Ragnit | Rastenburg | Rößel | Samland&nbsp mcm taschen sale;| Schloßberg (Pillkallen) | Sensburg | Stallupönen (Ebenrode) | Tilsit | Tilsit-Ragnit | Treuburg (Oletzko) | Wehlau 

1922–1939 angegliedert : Elbing | Marienburg (Westpr.) | Marienwerder | Rosenberg i. Westpr. | Stuhm 

1939 angegliedert : Mackeim | Mielau | Ostenburg | Plöhnen | Praschnitz | Scharfenwiese | Schröttersburg | Sichelberg | Sudauen | Zichenau 

Larinus planus

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Der Larinus planus ist ein Käfer aus der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae).

Die Käfer erreichen eine Körperlänge von fünf bis acht Millimetern und haben einen langgestreckten und ovalen Körper mit einer relativ flachen Oberseite

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. Sie haben eine schwarze Körperfarbe und sind fein hell behaart. Die Härchen bilden auf den Deckflügeln (Elytren) wellige Flecken und Binden. Darüber hinaus ist der Körper gelblich bestäubt. Die Staubschicht ist nach dem Schlupf am dichtesten und wird nach und nach abgerieben. Die Deckflügel tragen feine Längslinien, zwischen denen die Oberfläche dicht und fein mit Punkten strukturiert und gerunzelt ist. Die Elytren verlaufen zunächst parallel und verjüngen sich erst hinter der Mitte zu breit abgerundeten Spitzen mcm taschen sale. Die Fühler und gelegentlich auch die Beine sind rotbraun gefärbt. Der Rüssel ist ungefähr so lang wie der glockenförmige Halsschild und trägt manchmal einen kleinen Mittelkiel. Die Facettenaugen sind flach.

Die Tiere kommen in Mittel- und Südeuropa bis an den Kaukasus vor. Im Norden erstreckt sich das Verbreitungsgebiet bis nach Dänemark und den Süden Norwegens. Sie kommen vereinzelt auch in England und Wales vor

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. Man findet sie an trockenen und steinigen Orten an verschiedenen Korbblütlern, wie Disteln und Kornblumen, vom Flachland bis in hohe Lagen. Sie sind häufig, in ihren Bestandszahlen aber rückläufig. Im Norden Mitteleuropas fehlen sie mancherorts bereits.

Arrondissement Thionville-Ouest

Das Arrondissement Thionville-Ouest war eine Verwaltungseinheit des Départements Moselle in der französischen Region Lothringen mcm taschen sale. Hauptort (Sitz der Unterpräfektur) war Thionville (Diedenhofen), das außerhalb des Arrondissements lag. Es bestand aus 6 Kantonen und 30 Gemeinden.

Am 1. Januar 2015 wurde es mit dem Arrondissement Thionville-Est zum neuen Arrondissement Thionville zusammengeschlossen.

Das Arrondissement Thionville-Ouest ging 1919 aus dem Kreis Diedenhofen-West hervor

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. Seit 1922 wird es vom Unterpräfekten von Thionville-Est mitverwaltet.

Bar-le-Duc | Briey | Château-Salins | Commercy&nbsp

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;| Épinal | Forbach-Boulay-Moselle | Lunéville | Metz | Nancy | Neufchâteau | Saint-Dié-des-Vosges | Sarrebourg | Sarreguemines | Thionville | Toul | Verdun
Ehemalige Arrondissements: Boulay-Moselle | Forbach | Metz-Campagne | Metz-Ville | Thionville-Est | Thionville-Ouest

Brücke (Oberkammlach)

Die Brücke in Oberkammlach, einem Ortsteil der Gemeinde Kammlach im Landkreis Unterallgäu (Bayern), wurde vermutlich im 18. Jahrhundert errichtet. Die denkmalgeschützte Brücke befindet sich circa 150 Meter westlich der Kirche Mariä Himmelfahrt und überquert die Kammel. Ehemals verlief die Fernstraße zwischen Mindelheim und Memmingen über die Brücke, aktuell führt die Reichsstraße über die Brücke. Während der Schlacht am 13. August 1796 zwischen den Truppen der Französischen Republik und des französischen Prinzen Condé war sie heftig umkämpft mcm taschen sale.

Errichtet wurde die aus zwei Bögen bestehende Brücke aus Ziegelsteinen sowie teilweise aus Nagelfluh- und Tuffquadern. Zur Mitte hin steigt die Brücke an. Das Fundament des Mittelpfeilers wurde im Laufe der Zeit stark erneuert. Am Mittelpfeiler befindet sich auf der Südseite ein Sporn mit Mauervorlage, auf der gegenüberliegenden Nordseite ist nur noch die Mauervorlage vorhanden. Hochwassermarken der Jahre 1876 und 1944 sind an der Südseite angebracht

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Koordinaten:

Armor Lux

Armor Lux (bretonisch armor = Küste; lateinisch lux = Licht, Homophon zu französisch luxe = Luxus) ist der Markenname, unter dem das das bretonische Unternehmen Bonneterie D’Armor auftritt und seine Produkte vertreibt. Armor Lux ist vorwiegend in der Branche der Bekleidungsindustrie aktiv. Firmensitz ist Quimper. Das Unternehmen wurde 1938 von dem Deutschschweizer Walter Hubacher als Fabrik für Trikotagen gegründet. 1993 wurde es von Jean-Guy Le Floc’h übernommen. Hauptprodukt und Markenzeichen des Unternehmens sind traditionell Fischer- oder Matrosenhemden (Marinières): Langarmshirts aus elastischer Baumwolle (Interlock) mit maritimen Streifen in Blau und Weiß und U-Boot-Ausschnitt. Armor Lux fertigt in der Bretagne sowie auch außerhalb Europas, etwa in Tunesien und Marokko.

Der Jahresumsatz betrug 2014 95 Mio. € (2013: 100 Mio. €). Etwa 90&nbsp mcm taschen sale;% des Umsatzes werden durch Verkäufe im Inland erzielt. Das Unternehmen produziert 40 % seiner Kollektionen in drei Werken in Frankreich, davon etwa die Hälfte an zwei Produktionsstandorten in Quimper. Armor Lux beschäftigt 550 Mitarbeiter und hat weltweit über 60 unternehmenseigene Geschäfte mcm taschen sale. Die Produkte werden in diesen sowie in Kaufhäusern vertrieben.

Seit Mitte der 1990er Jahre ist das Unternehmen auch im Bereich der Arbeitskleidung tätig und hat seit dem Jahr 2004 unter anderem die französische Post, die nationale Polizei, die Region Bretagne und die Pariser Flughäfen mit Arbeitskleidung ausgestattet. Seit 2014 liefert es auch die Uniformen der staatlichen Eisenbahngesellschaft SNCF.

Basler Mission

Die Evangelische Missionsgesellschaft in Basel (Basler Mission) ist eine ökumenische missionarische Organisation aus Basel, welche im Jahr 1815 gegründet wurde und in weiten Teilen der Welt bis 2001 operativ tätig war. Sie ist heute Trägerverein von mission 21, welche die gesamte operative Ebene der Basler Mission übernommen hat.

Gründung und Organisation: Im Umfeld der Handelsstadt Basel und des süddeutschen Pietismus wurde am 25. September 1815 die „Evangelische Missionsgesellschaft Basel“ (kurz: Basler Mission) als Tochtergesellschaft der Deutschen Christentumsgesellschaft von Christian Friedrich Spittler und Nikolaus von Brunn gegründet. Die Basler Mission profitierte vom organisatorischen Talent und den internationalen Kontakten der Basler Handelsleute. Die württembergischen Pietisten stellten bis ins 20. Jahrhundert mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden in Übersee und bis zum Zweiten Weltkrieg alle vollamtlichen Direktoren der Zentralstelle in Basel.

Ab 1816 wurden Seminaristen aufgenommen, die ab 1820 als Missionare tätig waren. Zuerst wollte man am Basler Seminar Missionare ausbilden, die dann für andere Missionsorganisationen in Übersee arbeiten sollten, wie zum Beispiel für die englische „Church Mission Society“. Schon bald wurde aber in Basel über ein eigenes Missionswerk nachgedacht.

Erste Missionsprojekte fanden im südrussischen Kaukasus und im westafrikanischen Liberia statt. Wichtige Missionsgebiete wurden Westafrika, Südindien, China und Indonesien.

Goldküste: Im Jahr 1828 wurden erste Missionare an die damalige Goldküste (heutiges Ghana) entsandt. Die Missionare wollten unter den Bauern eine christliche Dorfgemeinschaft aufbauen und nutzten in Kirche und Schule die örtlich vorkommenden Sprachen. Vor allem im ersten Jahrhundert der Basler Ghana-Mission starben viele Missionare an Krankheiten.

Südindien: In Südindien, den heutigen Staaten Karnataka und Kerala, nahm die Basler Mission ihre Arbeit im Jahr 1834 auf. Auch hier nutzte die Basler Mission für das Kirchen- und Schulwesen die Lokalsprachen (s. a. Ferdinand Kittel). Aus kleinen Werkstätten entwickelten sich „Missionsindustrien“, da die zum Christentum übertretenden Indern ihre Kastenzugehörigkeit und die damit verbundene Berufstätigkeit verloren.

China: Seit 1847 begann die Arbeit der Basler Mission in China, dem heutigen Hongkong und der gegenüberliegenden Provinz Guangdong. Dies war das einzige Missionsfeld, das davor nicht einer deutschen oder britischen Kolonie angehörte.

Kamerun: Die Basler Mission übernahm in Kamerun ab 1885 die Missionsarbeit der englischen Baptisten. Dabei spalteten sich Baptistengemeinden von der Basler Mission ab und gründeten die „Native Baptist Church“.

Im Jahr 1913 konnte die Mission ein Budget von ungefähr 2’500’000 Schweizer Franken verzeichnen und war mit ihren 635 aktiven Mitarbeitern eine Institution von beachtlichem Ausmaß. Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges erlebte die Basler Mission aber ein abruptes Ende ihrer Blütezeit

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. Die christlichen Nationen befanden sich in einem Krieg, welcher auch in den Kolonien ausgefochten wurde. Europäische Grossmächte versuchten ihre Herrschaftsgebiete in Asien und Afrika weiter auszubreiten. Dies behinderte oder verunmöglichte die Arbeit der Missionare in fast allen Missionsfeldern. So wurden die deutschen Mitarbeiter der Missionen sowohl von den Briten als auch den Franzosen vertrieben, oder sie hatten dem Marschbefehl ihrer Heimat Folge zu leisten. Hinzu kam eine steigende Armut in Europa, wodurch die Mittelbeschaffung stark erschwert wurde. Während des Krieges kam die Arbeit in den Feldern nahezu zum Erliegen.

In der Zwischenkriegszeit änderte sich nicht viel an der Expansionspolitik europäischer Nationen in den Kolonien. Die Wiederaufnahme der Arbeit in den Missionsstationen wurde dadurch schwierig. Jedoch gelang der Basler Mission die Rückkehr in fast allen Feldern (ausser in Französisch-Kamerun) und mithin erfolgte ein erstaunlicher Wiederaufbau der Missionstätigkeit. Im Jahr 1920 kam es zu der Übernahme einer neuen Station in Kalimantan/Indonesien (Südborneo). Da aber während des Krieges in vielen Gebieten kaum Missionare vor Ort waren, entstand es in diesen lokalen Umfeldern vermehrt ein Bewusstsein eigener Kraft und Autonomie. Es bildeten sich lokale Kirchen, welche die Missionen bei ihrer Rückkehr einverleibten. So trafen die Missionare bei ihrer Rückkehr sowohl auf neue, einheimische Kirchen aber auch auf völlig verwahrloste Stationen.

Jedoch war dieser Wiederaufbau nur von kurzer Dauer. Die Weltwirtschaftskrise zu Beginn der 1930er verwies die Basler Mission erneut in ihre Schranken. Die Situation verschlimmerte sich kurz darauf, aufgrund der Ereignisse in Deutschland. Die Basler Mission wurde durch die Regierung Hitlers insofern direkt betroffen, als dass die NSDAP den internationalen Geldfluss erschwerte. Indirekt, aber nicht minder einschneidend wurde die Basler Mission durch den Kirchenkampf betroffen. 1939 wurden die meisten der deutschen Mitarbeiter der Mission interniert und die schweizerischen Missionare waren erneut auf sich allein gestellt. Die Beziehungen zwischen der Basler Mission und dem Dritten Reich sind umstritten. Unumstritten ist das Engagement von Alphons Koechlin, dem Präsidenten der Basler Mission von 1936 bis 1959, für den Zusammenhalt der transnationalen Ökumene in feindlichen Lagern. Erst in den frühen 1950er Jahren erfuhr die Basler Mission einen erneuten Aufschwung.

Der wirtschaftliche Aufschwung im Nachkriegseuropa führte dazu, dass die Basler Mission wieder wachsen konnte. Knapp unter 400 Mitarbeiter in Übersee zählte die Mission in den frühen 1960er Jahren. Die hohe Anzahl an Mitarbeitern lässt sich auf die Verbesserungen der Lebensumstände in den Missionsgebieten zurückführen, zum einen durch den technischen Fortschritt, welcher wochenlange Schiffsreisen ersetzte, zum anderen führten die Weiterentwicklungen in der medizinischen Behandlung und die Erforschung der Tropenkrankheiten dazu, dass die Missionsarbeit weniger gesundheitliche Risiken barg.

Neu war, dass die Basler Mission nicht mehr Missionare auf eine lebenslange Mission sendete. Die Missionare absolvierten in Basel einen mehrmonatigen «Vorbereitungskurs für Einsätze in Übersee» nach welchem sie ein paar Jahre in eine Mission entsandt wurden. Missionare wurden zudem nur noch auf Anfrage der Partnerkirchen in ihre Einsatzgebiete gesandt.

Im Laufe der Jahre weitete sich die Arbeit der Basler Mission auch auf Südamerika aus, wodurch die Mission in fast allen Teilen der Welt tätig war. Vom Jahr der Gründung bis zum Jahr 2001 entsandte die Basler Mission mehr als 3500 Missionare und Missionarinnen.

Die Basler Mission arbeitete unter einem Konzept der Partnerschaft, welches die Missionen im klassischen Sinn, nicht mehr als Missionen betrachtet sondern als Partnerkirchen mcm taschen sale. Die Partnerkirchen sind selbständig und können auf das Know-how der Basler Mission zurückgreifen. So wurde der Missionar zum Mitarbeiter. Aufgrund der Vielfalt der Konfessionen der Partnerkirchen agierte die Basler Mission als ökumenische Organisation. Sie trug zur Gründung von zwei weiteren Organisationen bei: dem EMS (Evangelisches Missionswerk in Südwestdeutschland) und der KEM (Kooperation Evangelischer Kirchen und Missionen in der Schweiz) welche zusammen mit der Basler Mission eine Missionsgemeinschaft bildete. Beide dieser neuen Organisationen waren verantwortlich für wichtige Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit.

2001 gründete die Basler Mission zusammen mit vier anderen Missionswerken bzw. -gesellschaften mission 21, welche den operativen Teil der Tätigkeiten aller Missionsgesellschaften übernahm. In Deutschland besteht weiterhin die 1954 gegründete BMDZ – Basler Mission Deutscher Zweig.

Missionsgesellschaften sind als eine Reaktion engagierter Christen des Abendlandes auf Berichte über die Existenz nicht abendländischer, nichtchristlicher Kulturen entstanden. Die Erweckungsbewegung und die Einflüsse des württembergischen Pietismus sind als treibende Kräfte für das Aufstreben der Basler Mission zu sehen.

Das Seminar in Basel wurde ursprünglich mit der Absicht gegründet, Missionare auszubilden, welche dann in Übersee für andere Organisationen arbeiten sollten. Als die Basler Mission selber tätig wurde, war ihr Ziel, mit Bauern eine christliche Dorfkultur aufzubauen und sie zu animieren, ein christlich geprägtes Leben zu führen. Die Basler Mission legte Wert darauf, dass in den vor Ort errichteten Schulen in der «Eingeborenensprache» und nicht in der Kolonialsprache unterrichtet wurde. Die Missionare strebten jedoch danach, das Zusammenleben in den Missionen nach süddeutschem, pietistischem Vorbild zu gestalten.

Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Missionshäuser ethnografische Sammlungen anlegten. Der Grundstock der ethnografischen Sammlung der Basler Mission geht zurück auf Dr. Christian Barth aus Calw, welcher 1860 seine rund 650 gesammelten Objekte an das neu erbaute Missionshaus in Basel verschenkte. Bereits zwei Jahre später hatte die Mission einen Katalog verfasst, welcher insgesamt 1558 Objekte unterschiedlichster Art verzeichnete und bis heute als museale Pioniertat gilt. Der Katalog, den die Mission zweimal überarbeitete, war geografisch gegliedert und umfasste naturwissenschaftliche, sowie Kultus-, Industrie- und Kunstobjekte. Der ursprüngliche Zweck der Sammlung war ihre didaktische Funktion, sie diente bei der Ausbildung der neuen Missionare an der Missionarsschule in Basel. Schon bald jedoch sollte die Sammlung ein «möglichst getreues Bild des Zustandes, vor allem des religiösen Zustandes der Völker» wiedergeben. Zahlreiche Fotografien dazu lieferte Anna Rein-Wuhrmann (1881–1971), die über zwei Jahre hinweg ihre Arbeit und ihr Leben bei dem Volksstamm der Bamum in Kamerun dokumentierte.

Die erste öffentliche Missionsausstellung datiert auf das Jahr 1908. Aufgrund des grossen Erfolges wurde die Sammlung zu einer Wanderausstellung, welche in einer 50 jährigen Geschichte an über 40 Orten in der Schweiz und im benachbarten Ausland zu sehen war. Man weiss von über 250’000 Besuchern. Die Ausstellungsgeschichte der Sammlung endete im Jahr 1953 mit der Ausstellung unter dem Titel: «Licht aller Völker». 1981 wurde die gesamte Sammlung, welche bis zu diesem Zeitpunkt aus 12888 Objekten bestand, an das Museum für Völkerkunde, das heutige Museum der Kulturen in Basel als Dauerleihgabe übergeben. Dort fand 2015 eine Sonderausstellung mit diesen Exponaten zum Thema Mission possible? Die Sammlung der Basler Mission – Spiegel kultureller Begegnung statt.

Pastorale

Das oder die Pastorale (von lat. pastor „Hirte“) bezeichnet in der Musik vor allem einen Stil von Instrumentalmusik. Sie ist in der Barockmusik eine recht häufige Gattung – als selbständige Komposition, häufiger aber als Einzelsatz, etwa innerhalb eines Konzerts.

Der Begriff sollte nicht verwechselt werden mit einer gleichnamigen Operngattung des 17. und 18. Jahrhunderts, die sich aus dem idyllischen Schäferspiel des Sprechtheaters entwickelte. Auch Beethovens 6 mcm taschen sale. Sinfonie spielt auf außermusikalische ländliche Motive an und wurde deshalb Pastorale genannt; sie steht ebenfalls in keinem musikalischen Zusammenhang mit der barocken Pastorale.

Die Gattung hat ihren Ursprung im weihnachtlichen Musizieren der Pifferari, italienischer Hirten, die zur Weihnachtszeit in Rom vor Madonnenbildern musizierten. Pastoralen sind meist im 12/8-Takt und typischerweise in der Tonart F-Dur geschrieben. Charakteristisch sind außerdem Orgelpunkte, also lange Basstöne als Anspielung auf die Hirteninstrumente Dudelsack und Drehleier. Derartige Sätze werden als „Pastorale“, „Siciliano“ oder „Pifa“ bezeichnet, wobei der Titel Siciliano normalerweise mit der Verwendung eines punktierten Grundrhythmus einhergeht.

Instrumentale Pastoralen finden sich in den Werken vieler barocker Komponisten. Bekannte Beispiele sind:

Weiter zu nennen wären Konzertsätze von Francesco Manfredini und Francesco Geminiani. Auch Johann Sebastian Bach hat eine viersätzige Pastorale als Orgelwerk geschrieben (BWV 590), aber nur der erste Satz zeigt deutlich die beschriebenen stilistischen Eigenheiten. Auch in der Zeit nach dem Barock finden sich Kompositionen im pastoralen Stil, wie zum Beispiel bei Sigfrid Karg-Elert (2 Stücke für Violine und Orgel op. 48b) oder Max Reger (Zwölf Stücke op. 59).

Hans Szym

Hans Szym (* 27. Dezember 1893 in Berlin-Spandau als Johannes Szymkowiak; † 16. April 1961 in Berlin) war ein deutscher Kunstmaler.

Hans Szym wurde 1893 in Berlin-Spandau geboren. Mit sechs Jahren wurde er in die siebenklassige städtische Gemeindeschule eingeschult und durchlief diese vollständig. Seine Lehrer hatten die künstlerische Begabung erkannt und ihm eine Lithographenlehre empfohlen, die er 1910 aufnahm und 1914 beendete. Um der eigenen Kreativität mehr Spielraum zu geben, besuchte er zwischenzeitlich Kurse an verschiedenen Kunstgewerbeschulen. 1914 trat er eine Stelle als Zeichner bei den Märkischen Elektrizitätswerken an. Am 8. August 1914 wurde er jedoch zum 3. Neupreußischen Pionierbataillon in Spandau eingezogen. Infolge einer Erkrankung wurde er nach acht Wochen zur Geschossfabrik innerhalb der Festung Spandau abkommandiert mcm taschen sale, wo er zum Geschossmeister ausgebildet wurde. Am 2. November wurde er in dieser Funktion beim Magdeburgischen Husarenregiment Nr. 10 in Stendal eingesetzt, bevor ihn die Generalkommandantur am 26. Januar 1916 weiterschickte. Am 1. Juli 1917 wurde er zum Reserveinfanterieregiment 36 einberufen und dem Marschbefehl Magdeburg zugeteilt

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, der ihn an die französische Front führte. Dort war er an der Durchbruchsschlacht am Chemin des Dames beteiligt. De facto am Revolutionstag 9. November 1918 nicht mehr der Armee angehörend, erfolgte die offizielle Entlassung am 27. November 1918. Von 1919 bis 1921 studierte er Kunst an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin (heute: Kunstgewerbemuseum Berlin) bei Professor Doeppler und Professor Böhm sowie von 1920 bis 1924 als Atelierschüler des Malers Johann Walter-Kurau. Nach einer ausgedehnten Studienreise durch Italien, 1924, die dem Studium der alten Meister, insbesondere in Neapel, diente, richtete er sich ein eigenes Atelier in Berlin ein und begann sich um 1927/28 lokal als freischaffender Künstler zu etablieren.

1928 bis 1932 erfolgte seine Ausstellungstätigkeit, u.a. in der Akademie der Künste (Berlin), im Kunstverein Hannover und im Kunstverein in Hamburg. 1929 wurde er in die Berliner Secession aufgenommen, von diesem Zeitpunkt an signierte er ausschließlich mit „Szym“. Im April 1930 wurde ein finanzielles Unterstützungsgesuch abgelehnt und auch seine Bewerbungen für den großen Staatspreis der Preußischen Akademie der Künste blieben zunächst fruchtlos

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. Schließlich wurde Szym 1932 doch noch zum großen Staatspreis vorgeschlagen, der ihm 1933 aus politischen Gründen allerdings nicht mehr verliehen wurde. Während der Zeit des Nationalsozialismus erhielt Szym Ausstellungsverbot. Einige seiner Werke wurden von der Regierung beschlagnahmt und sein Atelier kontrolliert.

Szym begann eine entscheidende Auseinandersetzung mit der Farbenlehre. 1946 nahm er an der ersten Nachkriegs-Kunstschau Berliner Künstler in Berlin-Weißensee teil. Von 1948 bis zu seiner Auflösung 1949 bekleidete er das Amt der Bezirksvertrauensperson des Schutzverbandes Bildender Künstler, Berlin, im britischen Sektorenteil Spandau. Im März 1950 zählte Szym zu den Gründungsmitgliedern des Berufsverbandes Bildender Künstler in Berlin. Dem Verein Berliner Künstler gehörte er nur eineinhalb Jahre (Sommer 1950 bis Januar 1952) an. Zwischen 1951 und 1961 nahm er an fast allen Kunstausstellungen des Ring und den Juryfreien Kunstausstellungen in Berlin und Leverkusen teil. Von 1959 bis 1961 war er auch jeweils in den Großen Berliner Kunstausstellungen vertreten.

Im April 1961 starb Hans Szym in Berlin-Spandau. Der Nachlass von Szym befindet sich u.a. im Spandauer Kunstbesitz.

Sergei Nikolajewitsch Lanskoi

Sergei Nikolajewitsch Lanskoi (russisch Сергей Николаевич Ланской; * 1774

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; † 7. März 1814), war russischer Generalleutnant, der unter dem Zaren Alexander I. diente und sich insbesondere in den Napoleonischen Kriegen auszeichnete.

Lanskoi war adeliger Herkunft aus Galitsch, Oblast Kostroma.

Er trat früh in den Militärdienst ein. Am 16. April 1797 wurde er Fähnrich mcm taschen sale, am 8. September 1798 Leutnant und am 13. März 1801 Adjutant des Großfürsten Konstantin. Am 5. Oktober 1801 wurde er zum Hauptmann befördert.

Lanskoi fand danach für einige Jahre Verwendung im diplomatischen Dienst, davon die meiste Zeit in Paris. Am 14. August 1805 kehrte er im Range eines Oberstleutnant in den Militärdienst zurück. Er zeichnete sich aus in der Schlacht bei Austerlitz und wurde am 12. Dezember 1805 zum Obersten befördert. Danach diente er im Russisch-Türkischen Krieg (1806–1812).

Am 3. August 1810 zum Generalmajor befördert, wurde er Kommandant der Weißrussischen Husaren. Als solcher nahm er am Krieg gegen die Franzosen im Jahre 1812 teil, in dem er sich an der Beresina auszeichnete. Im Jahre 1813 zeichnete er sich in der Schlacht an der Katzbach aus und wurde am 15. September 1813 zum Generalleutnant befördert.

Im Winterfeldzug 1814 in Frankreich befehligte er die Leichte Kavallerie des russischen Korps unter General Sacken, insbesondere in der Schlacht bei La Rothière und der Schlacht bei Montmirail.

In der Schlacht bei Craonne erhielt er am späten Nachmittag den Auftrag, mit seinen Husaren und Dragonern den Rückzug der russischen Infanterie zu decken. Bei den nachfolgenden Kämpfen wurde er tödlich verwundet.

Lanskoi hinterließ den Wunsch, in russischer Erde begraben zu werden. Seine Husaren nahmen seinen Leichnam mit nach Hause und bestatteten ihn in Hrodna (russisch Гродно/Grodno). Sein Grab dort ist noch erhalten.

Государственный Эрмитаж. Западноевропейская живопись. Каталог / под ред. В.Ф. Левинсона-Лессинга; ред. А.Е. Кроль, К.М. Семенова. – 2-е издание, переработанное и дополненное. – Л.: Искусство, 1981. – Т. 2. – С. 258, кат.№ 7895. – 360 с.