Kallbrunnalm

Die Kallbrunnalm (1454 m ü. A.), welche unterhalb von Küh- und Hochkranz liegt, ist die größte Almsiedlung im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet. Sie umfasst eine Fläche von 254 Hektar. Die Siedlung gehört zur Katastralgemeinde Oberweißbach im Osten der Gemeinde Weißbach bei Lofer im Land Salzburg in Österreich.

Die Alm liegt in einer Enklave innerhalb des Reviers Falleck der Saalforste. Das Gebiet gehört zum Naturschutzgebiet Kalkhochalpen in den Berchtesgadener Alpen.

Die Kallbrunnalm wird erstmals 1386 urkundlich erwähnt. Da die Alm zum Stift Berchtesgaden gehörte, besaßen Bauern aus Berchtesgaden das Almrecht, übertrugen aber einen Teil im 18. Jahrhundert an Bauern aus Pürzlbach und weiteren Orten. Deshalb wuchs die Alm auf mittlerweile 30 Hütten. Sei der Aufstauung und Errichtung des Dießbachstausees im Jahr 1961 ist sie mit einer Forststraße in Tal verbunden.

Die Kallbrunnalm lebt heute größtenteils von dem Tourismus. Dennoch betreiben die Besitzer der Alm eine Käserei. Zudem haben sich die Bauern der Alm zu einer Agrargemeinschaft zusammengeschlossen.

Die Kallbrunnalm ist eines der beliebtesten Wanderziele in Weißbach bei Lofer. Sie ist vom Hirschbichlpass erschließbar. Für diese Tour ist allerdings Trittsicherheit und Wandererfahrung nötig. Eine weitere Möglichkeit bietet sich vom Weißbachtal aus. Auch hier ist Wandererfahrung geboten. Von der Kallbrunnalm lässt sich der Kühkranz und der Hochkranz erreichen. Der Großteil des Weges ist aber ein Klettersteig und nur für Bergsteiger und mit langjähriger Erfahrung machbar

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. Zudem ist es möglich den Dießbachstausee, den Seehornsee und das Seehorn zu erwandern.

Koordinaten:

Langendorf (Eschweiler)

Langendorf war ein nördlicher Stadtteil von Eschweiler in Nordrhein-Westfalen.

Der Ort musste Anfang der 1970er Jahre dem Braunkohletagebau Zukunft-West weichen; die Einwohner wurden umgesiedelt und Langendorf daraufhin abgebaggert. Wo der Ort einst lag, befindet sich heute das Nordufer des Blausteinsees. Langendorf gehörte zum Kirchspiel Lohn im Kreis Jülich und wurde zusammen mit den umliegenden Orten Erberich, Fronhoven und Laurenzberg am 1. Januar 1972 aufgrund des Aachen-Gesetzes in die Stadt Eschweiler eingegliedert.

Existierende Stadtbezirke und Stadtteile
1 Altstadt / Klee Oepe / Südstadt / West | 2 Ost / Vöckelsberg | 3 Röthgen | 4 Röhe | 5 St. Jöris | 6 Kinzweiler | 7 Hehlrath | 8 Dürwiß | 9 Neu-Lohn / Fronhoven&nbsp

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;| 10 Weisweiler / Hücheln / Wilhelmshöhe | 11 Nothberg | 12 Bergrath / Bohl / Volkenrath | 13 Hastenrath / Scherpenseel | 14 Stich / Siedlung Jägerspfad | 15&nbsp

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;Pumpe / Aue / Siedlung Waldschule

Ehemalige Stadtteile
Erberich | Langendorf&nbsp

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;| Laurenzberg | Lohn | Lürken | Pützlohn | Velau

Koordinaten:

Klein Nimsdorf

Klein Nimsdorf (polnisch: Naczysławki) ist eine Ortschaft in Oberschlesien. Sie liegt in der Gemeinde Reinschdorf im Powiat Kędzierzyńsko-Kozielski (Landkreis Kandrzin-Cosel) in der Woiwodschaft Oppeln.

Klein Nimsdorf liegt rund sechs Kilometer südlich vom Gemeindesitz Reinschdorf, elf Kilometer südwestlich von der Kreisstadt Kędzierzyn-Koźle (Kandrzin-Cosel) und 47 Kilometer südlich von der Woiwodschaftshauptstadt Oppeln.

Der Ort entstand spätestens im 13. Jahrhundert. 1295–1305 wurde der Ort zusammen mit Groß Nimsdorf im Liber fundationis episcopatus Vratislaviensis (Zehntregister des Bistums Breslau) urkundlich als „Naceslavicze relicte Naczconis“ bzw. „Naceslavicze Brenconis“ erwähnt. Bereits 1223 wurde eine „Nazhlai villa“ erwähnt, was sich wahrscheinlich auf Groß Nimsdorf bezieht.

Der Ort wurde 1783 im Buch Beytrage zur Beschreibung von Schlesien als Klein-Nimbsdorf erwähnt, gehörte einem Herrn Obristen von Pirch und lag im Landkreis Cosel und hatte ein herrschaftliches Vorwerk, neun Bauern, 19 Gärtner und einige Häusler. 1865 bestand „Klein Nimsdorf“ aus einem Dorf und einem Rittergut. Das Rittergut gehörte dem Amtsrat Himml. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Dorf drei Bauern, 20 Gärtnerstellen und 14 Häuslerstellen, sowie einem Kretscham (Gaststätte). Der Ort war nach Gieraltowitz eingepfarrt und eingeschult.

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 87 Wahlberechtigte für einen Verbleib Oberschlesiens bei Deutschland und 49 für eine Zugehörigkeit zu Polen. Auf Gut Klein Nimsdorf stimmten 75 für Deutschland und drei für Polen. Klein Nimsdorf verblieb nach der Teilung Oberschlesiens beim Deutschen Reich. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Cosel.

Am 15. März 1945 wurde der Ort durch die Rote Armee eingenommen. 1945 kam der bis dahin deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde anschließend der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen und ins polnische Naczysławki umbenannt. Der Landkreis Cosel wurde in Powiat Kozielski umbenannt. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln. 1975 wurde der Powiat Kozielski aufgelöst. 1999 kam der Ort zum neugegründeten Powiat Kędzierzyńsko-Kozielski. Am 26. Oktober 2006 wurde in der Gemeinde Reinschdorf Deutsch als zweite Amtssprache eingeführt. Am 11

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. Januar 2011 erhielt der Ort zusätzlich den amtlichen deutschen Ortsnamen Klein Nimsdorf.

Dembowa (Dębowa) | Gieraltowitz (Gierałtowice) | Juliusburg (Radziejów) | Kamionka (Kamionka) | Klein Nimsdorf (Naczysławki) | Komorno (Komorno) | Langlieben (Długomiłowice) | Lenschütz (Łężce) | Mechnitz (Mechnica) | Nesselwitz (Pokrzywnica) | Pickau (Bytków) | Poborschau (Poborszów) | Potzenkarb (Pociękarb) | Reinschdorf (Reńska Wieś) | Wiegschütz (Większyce)

Peter Wirnsberger

Peter Wirnsberger (* 13. September 1958 in Vordernberg) ist ein ehemaliger österreichischer Skirennläufer. Seine Spezialdisziplin war die Abfahrt. Er gewann bei den Olympischen Spielen 1980 die Silbermedaille in der Abfahrt und wurde in der Saison 1985/86 Sieger der Abfahrtsweltcupwertung.

Wirnsberger ist Absolvent der Skihauptschule und der Skihandelsschule Schladming. Sein Debüt im Weltcup gab er am 17. Dezember 1976 in der Abfahrt von Gröden, wo er den siebenten Platz belegte. Am 8. Jänner 1977 fuhr er in Garmisch-Partenkirchen als Dritter erstmals auf das Podest. Am Ende seiner ersten Weltcupsaison belegte er Platz acht in der Abfahrtswertung. Dieses Resultat konnte er mit zwei Podestplätzen in der Saison 1977/78 wiederholen. Bei seinem ersten Großereignis, der Weltmeisterschaft 1978 in Garmisch-Partenkirchen belegte er Platz 19.

Am 27. Jänner 1979 feierte Wirnsberger in der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen seinen ersten Weltcupsieg, am 3. März gewann er auch die Abfahrt von Lake Placid. Mit diesen Erfolgen wurde er in der Saison 1978/79 hinter dem Schweizer Peter Müller Zweiter im Abfahrtsweltcup. Die Saison 1979/80 begann mit seinem dritten Weltcupsieg in der Abfahrt von Val-d’Isère. Der Höhepunkt dieses Winters waren aber die Olympischen Spiele in Lake Placid. Wirnsberger gewann hinter seinem österreichischen Teamkollegen Leonhard Stock die Silbermedaille im Abfahrtslauf.

Im Weltcup erbrachte Wirnsberger in den nächsten Saisonen weiterhin gute Leistungen. Bei der Weltmeisterschaft 1982 in Schladming fuhr er auf Platz zwölf. In den Jahren 1983 und 1984 konnte er sich jedoch erstmals nicht unter den besten zehn im Abfahrtsweltcup platzieren. Die ÖSV-interne Qualifikation für die Olympischen Spiele 1984 gelang ihm nicht. In der Saison 1984/85 kehrte Wirnsberger aber wieder an die Weltspitze zurück. Er holte – nach seinem letzten Sieg am 7

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. Dezember 1979 in der Abfahrt in Val-d’Isère – am 20. Jänner 1985 in der Abfahrt von Wengen seinen vierten Weltcupsieg und kam noch drei weitere Male auf das Podest. Damit belegte er den dritten Rang im Abfahrtsweltcup und den Neunten im Gesamtweltcup. Bei der Weltmeisterschaft 1985 in Bormio belegte er den sechsten Platz. In der Saison 1985/86 konnte sich Wirnsberger noch weiter steigern: Er sicherte sich mit insgesamt vier Siegen den Gewinn des Abfahrtsweltcups und erreichte im Gesamtweltcup Platz acht. Die beiden nächsten Saisonen verliefen weniger erfolgreich. 1986/87 fuhr er nur einmal auf das Podest und fiel im Abfahrtsweltcup auf Rang neun zurück. Auch bei der Weltmeisterschaft 1987 kam er nur auf den 24. Platz. Noch schlechter lief es 1987/88, als er nur den 17. Rang in der Abfahrtswertung erreichte und sich abermals nicht für eine Olympia-Teilnahme qualifizierte.

In der Saison 1988/89 konnte sich Wirnsberger aber noch einmal steigern. Er fuhr zweimal auf das Podest und kam in der Endwertung auf den fünften Rang im Abfahrtsweltcup. Bei der Weltmeisterschaft 1989 in Vail belegte er Platz acht. Seinen letzten Podestplatz erreichte Wirnsberger am 8. Dezember 1990 mit Platz drei in Val-d’Isère. Bei der Weltmeisterschaft 1991 in Saalbach-Hinterglemm wurde er Zehnter. Im Weltcup fuhr Wirnsberger danach nicht mehr unter die schnellsten zehn, weshalb er auch 1992 auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen verzichten musste, worauf er seine Karriere beendete.

Wirnsberger nahm in 16 Weltcupjahren an 151 Abfahrten teil. Er fuhr in dieser Disziplin 78 Mal unter die schnellsten zehn, erreichte 8 Siege und weitere 19 Podestplätze. Auch in Kombinationen kam er mehrmals unter die besten zehn. Hinzu kommen der Gewinn der Olympischen Silbermedaille 1980, drei Top-10-Ergebnisse bei Weltmeisterschaften und der Sieg im Abfahrtsweltcup 1986.

Abfahrtsweltcup: 1. Platz 1986, 2. Platz 1979, 3. Platz 1985

Weltcupsiege:

Ivy Litwinow

Ivy Litwinow geb. Ivy Low (anglisiert von Löwe) (* 4. Juni 1889 in London; † 16. April 1977 in England) war eine britische Schriftstellerin.

Ivy Low stammte aus einer wohlhabenden jüdischen Familie, die nach dem erfolglosen Aufstand in Ungarn 1848 nach England geflohen war. Ihr Vater Walter Lowe wurde ein bekannter Schriftsteller und war mit H. G. Wells befreundet. Ins Deutsche wurde ihre Geschichtensammlung „Ein Fall von Liebe“ übersetzt, in deren Nachwort sich Angaben zu ihrem Lebenslauf ihres Biographen John Carswell finden. Im Jahr 1916 heiratete sie den russischen Diplomaten und Revolutionär Maxim Maximowitsch Litwinow, den sie in der Geschichte „Ein Fall von Liebe“ als Mr. Belkin porträtiert. Erst 1922 folgte sie ihm mit den beiden gemeinsamen Kindern in die Sowjetunion. Während sie dort lebte, schrieb sie kleine Geschichten, die sie aus dem Land herausschmuggeln und auf der Frauenseite des Manchester Guardian veröffentlichen konnte. Zudem verfasste sie einen in Moskau spielenden Kriminalroman mcm taschen sale.

Maxim Litwinow wurde 1942 als Sonderbotschafter in die USA geschickt und Ivy Litwinow begleitete ihn. Als sich die sowjetisch-amerikanischen Beziehungen wieder verschlechterten, mussten das Ehepaar Litwinow in die Sowjetunion zurückkehren und fiel in Ungnade. Im Jahr 1952 verwitwet, begann Ivy Litwinow mit Übersetzungsarbeiten und schrieb vermutlich in der Chruschtschowzeit die Geschichten ihres Erzählbandes, die in der Sowjetunion spielen. Im Alter von 70&nbsp

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;Jahren erhielt sie die Genehmigung, die es ihr ermöglichte, ihr Heimatland England zu besuchen. Dort gelang es ihr Verbindungen zu knüpfen, die ihr weitere Veröffentlichungen ermöglichten.

Ihr Enkel Pawel Litwinow engagierte sich in der sich 1968 formierenden Opposition und wurde im Zuge einsetzender Unterdrückungsmaßnahmen verhaftet. Im Jahr 1971 gelang es ihr, erneut nach England zu reisen, wo sie bis zu ihrem Lebensende blieb. Sie starb dort 1977 im Alter von 88 Jahren. Ihre Aufzeichnungen, die sie aus der Sowjetunion mit zurückgebracht hatte, befinden sich im Hoover Institut an der Stanford-Universität in Stanford, Kalifornien.

Ihre in Amerika erschienenen Texte sind unter dem Namen Litvinoff veröffentlicht.