Caspar Cruciger der Ältere

Caspar Cruciger der Ältere (auch: Kreutzer, Crutziger o. ä.; * 1. Januar 1504 in Leipzig; † 16. November 1548 in Wittenberg) war ein deutscher evangelischer Theologe und Reformator.

Als Sohn des Kaufmannes Georg Kreuziger († 28. Juni 1544 in Leipzig), der aus einer böhmischen Familie stammte und die hussitische Traditionen pflegte, wurde Caspar Cruciger am 1. Januar 1504 in Leipzig geboren. Sein Vater Georg hatte in Leipzig 1502 das Bürgerrecht erworben und kam im folgenden zu einem gewissen Wohlstand. Deswegen konnte der junge Caspar Cruciger bereits in früher Jugend eine humanistische Ausbildung bei Georg Helt (aus Forchheim, deswegen Forchemius genannt) und Kaspar Börner an der Thomasschule zu Leipzig genießen. Am 19. Oktober 1513 wurde er Student an der Universität Leipzig, wo er Schüler des Engländers Richard Croke und des Petrus Mosellanus wurde. Als Student bei Georg Helt wohnte er unter anderem der Leipziger Disputation zwischen Martin Luther und Johannes Eck bei.

Nach dem Ausbruch der Pest in Leipzig 1521 übersiedelte Cruciger nach Wittenberg. Hier setzte er sein Studium der Theologie fort und erweiterte es um das Fach Hebräisch, bis er 1522 nach Leipzig zurückkehrte. Bereits im folgenden Jahr, am 13. April 1523, ließ er sich in erneut Wittenberg immatrikulieren. Dort erweiterten sich seine Interessen auch auf den naturwissenschaftlichen Bereich; so legte er 1524 einen botanischen Garten an. Seine mathematischen und astronomischen Studien mit Erasmus Reinhold brachten ihm Anerkennung und förderten die Durchsetzung des kopernikanischen Weltbildes.

Im Dezember 1524 schlug Philipp Melanchthon vor, ihn mit der „Lectio Quintiliana“ an der philosophischen Fakultät zu betrauen. 1525 wurde er zum Rektor und Prediger der neu gegründeten evangelischen Johannisschule in Magdeburg berufen, die unter seiner Leitung aufblühte. Am 17. November 1528 erhielt Cruciger eine Professur für Theologie und die damit verbundenen Predigerstelle in der Schlosskirche in Wittenberg.

Er trat zunächst in die philosophische Fakultät ein und übernahm dort auch theologische Vorlesungen, so dass er am 17. Juni 1533 zum Doktor der Theologie promoviert wurde und im selben Jahr zum Professor der Theologie in Wittenberg ernannt wurde. Er setzte seine Arbeiten von nun an vorrangig in Wittenberg an der Seite Luthers fort und half diesem bei der Übersetzung und der Druckvorbereitung der Bibel. Erst mit seiner Beteiligung und der des Friedrich Myconius an der Reformationsbewegung in Leipzig im Sommer 1539 änderte sich dies. Danach findet man ihn bei den Hagenauer Religionsgesprächen, bei dem Wormser Religionsgespräch (1541) und bei den Regensburger Religionsgesprächen, wo er als Sekretär durch Aufzeichnungen und Verhandlungen wichtige Dienste leistete.

Besonders schwierig war die Zeit des Schmalkaldischen Krieges, als er mit Philipp Melanchthon und Paul Eber versuchte, die Wittenberger Universität zu erhalten. Von diesen Strapazen gezeichnet, verstarb er am 16. November 1548 nachmittags um 18 Uhr. Sein Leichnam wurde am 18. November 1548 in der Stadtkirche Wittenberg beigesetzt

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

.

Cruciger hatte auch organisatorische Aufgaben an der Wittenberger Hochschule übernommen. So war er im Wintersemester 1530/31 Dekan der philosophischen Fakultät, im Sommersemester 1546 bis zum Wintersemester 1548/49 Dekan der Theologischen Fakultät, sowie im Sommersemester 1533, im Wintersemester 1538/39, im Wintersemester 1542/43, im Wintersemester 1546/47 bis zum Sommersemester 1548 Rektor der Wittenberger Alma Mater

Zu Crucigers familiären Verhältnissen lässt sich sagen, dass er im Sommer 1524 die ehemalige Nonne Elisabeth von Meseritz heiratete. Aus dieser Ehe ging die Tochter Elisabeth hervor, die Luthers Sohn Johannes in zweiter Ehe heiratete, sowie der Sohn Caspar Cruciger der Jüngere, der nach Melanchthons Tod seinen Lehrstuhl an der Wittenberger Universität übernahm. Am 24. April 1536 heiratete Cruciger auf Schloss Eilenburg in zweiter Ehe Apollina († 28. September 1557), die Tochter des Leipziger Ratsherren Kunz Günterode und dessen Frau Anna Alpeck († 1541). Die Hochzeitspredigt hielt Martin Luther. Aus dieser Ehe ist die Tochter Apollonia bekannt, die am 6. Juni 1569 den Poeten Georg Mauritius ehelichte.

Die Städte Magdeburg und Leipzig benannten ihm zu Ehren eine Straße (Crucigerstraße bzw. Creuzigerstraße) und in der Lutherstadt Wittenberg befindet sich eine Gedenktafel.

Limnochromis auritus

Zeichnung aus der Erstbeschreibung von George Albert Boulenger

Limnochromis auritus ist eine afrikanische Buntbarschart, die endemisch im ostafrikanischen Tanganjikasee vorkommt.

Limnochromis auritus hat einen langgestreckten

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

, seitlich abgeflachten Körper und wird 12 bis 15 cm lang. Kopf, Augen und Maul sind groß. Die Kieferzähne sind konisch, die Zähne auf der Pharyngealia sind molariform. Die Anzahl der Kiemenrechen liegt bei 10 bis 18. Die Rückenflosse hat 14 oder 17 Flossenstacheln. Die Art ist hellbraun bis beige, wobei der Rücken etwas dunkler ist. Auf den Körperseiten zeigt Limnochromis auritus vier oder fünf dunkle

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

, breite Querstreifen, die auf der Rückenflossenbasis beginnen, nach unten spitz zulaufen und am silbrig schimmenden Bauch nicht mehr vorhanden sind, und eine oder zwei Längsreihen bläulich irisierender Schuppen. Die Rückenflosse ist gelb gesäumt und gelb gefleckt, Schwanzflosse und Bauchflossen schimmern gelblich. Auf dem Kiemendeckel befindet sich ein grünlicher bis schwärzlicher Fleck. Männchen haben spitz ausgezogene Flossen, Weibchen abgerundete.

Limnochromis auritus lebt über Schlamm- und Sandböden vom Flachwasser in Ufernähe bis in Tiefen von etwa hundert Metern. Wie alle Limnochromini sind die Fische Maulbrüter, wobei bei Limnochromis auritus, im Unterschied zu den meisten anderen Maulbrütern, sowohl das Weibchen als auch das Männchen maulbrüten, was eine monogame Beziehung zumindest bis zum Ende der Brutpflege voraussetzt.

Die Art wurde 1901 durch den belgisch-britischen Ichthyologen George Albert Boulenger als Paratilapia aurita beschrieben und 1920 durch seinen amerikanischen Kollegen Charles Tate Regan der neu eingeführten Gattung Limnochromis zugeordnet. Eine Reihe weiterer, in der Folgezeit Limnochromis zugeordner Buntbarscharten werden heute in anderen Gattungen geführt (Gnathochromis, Greenwoodochromis, Triglachromis), so das heute Limnochromis auritus die einzige Art der Gattung Limnochromis ist.

Arrondissement Thionville-Ouest

Das Arrondissement Thionville-Ouest war eine Verwaltungseinheit des Départements Moselle in der französischen Region Lothringen mcm taschen sale. Hauptort (Sitz der Unterpräfektur) war Thionville (Diedenhofen), das außerhalb des Arrondissements lag. Es bestand aus 6 Kantonen und 30 Gemeinden.

Am 1. Januar 2015 wurde es mit dem Arrondissement Thionville-Est zum neuen Arrondissement Thionville zusammengeschlossen.

Das Arrondissement Thionville-Ouest ging 1919 aus dem Kreis Diedenhofen-West hervor

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

. Seit 1922 wird es vom Unterpräfekten von Thionville-Est mitverwaltet.

Bar-le-Duc | Briey | Château-Salins | Commercy&nbsp

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

;| Épinal | Forbach-Boulay-Moselle | Lunéville | Metz | Nancy | Neufchâteau | Saint-Dié-des-Vosges | Sarrebourg | Sarreguemines | Thionville | Toul | Verdun
Ehemalige Arrondissements: Boulay-Moselle | Forbach | Metz-Campagne | Metz-Ville | Thionville-Est | Thionville-Ouest

Kopfloser Reiter

Der kopflose Reiter ist ursprünglich ein untoter Wiedergänger, der in den Volkssagen des deutschsprachigen Raumes erscheint. Ähnliche Figuren existieren auch in anderen Gegenden, wie beispielsweise der Dullahan der irischen Sagenwelt.

Der kopflose Reiter ist in den Volkssagen Westdeutschlands eine gefürchtete Gestalt, deren Erscheinen für denjenigen, der ihm begegnet, oft mit dem sofortigen oder baldigen Tod verbunden ist. Das Hauptverbreitungsgebiet dieser Sagen scheint das Rheinland gewesen zu sein, aber es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die im 19. Jahrhundert aufgezeichneten Sagen, in deren Mittelpunkt der kopflose Reiter steht, nur noch einen Restbestand widerspiegeln und diese Gestalt in früheren Jahrhunderten auch die Sagenwelt anderer Teile des deutschsprachigen Raumes bevölkerte.

Der kopflose Reiter wurde der Überlieferung nach zu nächtlicher Stunde gesichtet. In einigen Sagen ist die Rede davon, dass er wie aus dem Nichts erschien, während er in anderen Überlieferungen auf seinem Pferd aus einem Grab oder einer Gruft heraus galoppiert. Im Gegensatz zum „headless horseman“ in Tim Burtons Verfilmung Sleepy Hollow schlug der kopflose Reiter der west- und nordwestdeutschen Sagenwelt seinen Opfern nicht den Kopf ab, sondern tötete sie durch die Berührung mit der Hand. Der Volkskundler Will-Erich Peuckert gibt eine Sage aus Norddeutschland wieder, in der ein paar Jugendliche sich plötzlich einem Leichenzug gegenübersehen. Sie erkennen sofort, dass es sich um Gespenster − oder besser: Wiedergänger − handelt, denn keiner der Menschen hat einen Kopf

MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

, und sogar die Pferde vor dem Leichenwagen sind kopflos. Einer der Knaben erhält eine heftige Ohrfeige, die ihn nach wenigen Tagen sterben lässt. Allein die Berührung des Untoten lässt den Lebenden ins Grab sinken. Dahinter steht offenbar die Überzeugung, dass der direkte Kontakt mit dem Wiedergänger zum Verlust der Lebenskraft führt. Damit ist aber auch klargestellt, dass es sich um einen in voller Körperlichkeit wiederkehrenden Untoten, einen „lebenden Leichnam“, und nicht um einen materielosen Geist gehandelt haben muss.

Im Rheinland waren die kopflosen Reiter häufig Wiedergänger, die nach dem Glauben der Menschen für eine ganz bestimmte Sünde büßen mussten. Entweder waren sie Selbstmörder, deren Leichen bis ins 17. Jahrhundert vom Henker geköpft und an einem Kreuzweg oder einer anderen ungeweihten Stelle eingegraben wurden, wobei man sie oft mit einem langen Hagedornpfahl unter der Erde festnagelte (Eselsbegräbnis). Die andere Gruppe waren Grenzsteinversetzer, die sich am Ackerland ihrer Nachbarn bereichert hatten. Bei einem uralten, wenn auch nur selten vollzogenen Hinrichtungszeremoniell durfte der Geschädigte den Betrüger bis zum Hals an der Stelle, an der sich der Grenzstein ursprünglich befunden hatte, eingraben und den Pflug so oft über den Übeltäter lenken, bis von dessen Kopf nichts mehr übrig blieb. Nach seinem Tod musste der Kopflose nach Ansicht der Menschen in der Nacht umgehen, wobei er den Lebenden nicht mehr primär Schaden zufügte, sondern sie durch seine erschreckende Erscheinung davon abhielt, ebenfalls eine Todsünde zu begehen. Dieser Bedeutungswandel vom schädigenden zum büßenden Wiedergänger ist vermutlich auf den prägenden Einfluss des christlichen Fegefeuerglaubens zurückzuführen, wie der Glaube an wiederkehrende, in voller Körperlichkeit erscheinende Tote im westeuropäischen Raum insgesamt verchristlicht und in Richtung eines Glaubens an nicht körperliche Geisterwesen umgeformt worden ist.

Da der kopflose Reiter in seiner westdeutschen Ausprägung in erster Linie ein Büßer war, konnte er erlöst werden. Oft reichte ein Gebet oder ein Gruß, in dem Gott oder Christus genannt wurde. Dann verwandelte sich der meist in schwarzer Kleidung umgehende Kopflose, zeigte sich in einem weißen Leichentuch und bedankte sich bei dem Lebenden. Doch durfte dieser keinesfalls die Hand des Wiedergängers ergreifen, sondern ihm allenfalls einen Stock hinhalten. Dieser wurde durch die Berührung des Toten morsch, was bedeutete, dass der Lebende, der den Toten berührte, trotz seiner Erlösungstat hätte sterben müssen.

Verwandt mit dem kopflosen Reiter ist der kopflose Junker, der sowohl im Gebiet zwischen Rhein und Ruhr als auch in Böhmen umging. Ihm wurde nachgesagt, dass er sich jungen Frauen oder Mädchen

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

, die in der Nacht auf dem Heimweg waren, in den Weg stellte und sie an der Brust berührte, wobei er ihnen die Lebenskraft raubte. Nach wenigen Tagen starben die Opfer, und in ihrer Todesstunde sahen sie den Kopflosen als dämonischen Bräutigam, unsichtbar für alle anderen Anwesenden, an ihrem Bett stehen. Hier fließen offenbar verschiedene Sagentypen mit ein, so etwa das Motiv des toten Bräutigams in der Lenorensage. Die Figur des kopflosen Junkers wurde im Volksmund als ein wiederkehrender Vergewaltiger gedeutet, der zu Lebzeiten der gerechten Strafe entgangen war und nun ohne Kopf umgehen musste, als ob ihm nach seinem Tod die Strafe widerfahren wäre, die ihm aufgrund seiner Verbrechen zugestanden hätte. Hier haben wir es mit dem Motiv der „spiegelnden Strafe“ zu tun. Motivgeschichtlich ist die Nähe zum schädigenden Wiedergänger vom Typ des Vampirs nicht zu übersehen, denn beide rauben ihren Opfern die Lebenskraft. Zuweilen verschmilzt der Kopflose mit der Figur des Feuermanns, eines Wiedergängers, der von Flammen umhüllt ist − sozusagen ein wandelndes Fegefeuer, das den Lebenden als Warnung dienen soll.

Der fehlende Kopf dieses Wiedergängers wurde in jüngerer Zeit als Zeichen für die gerechte Strafe gedeutet, die der Sünder im Fegefeuer erhalten habe, wie etwa der kopflose Junker. Diese Deutung ist nachvollziehbar, wenn man berücksichtigt, dass die Enthauptung im Mittelalter und in der frühen Neuzeit die am meisten bei Männern vollstreckte Hinrichtungsart war. Tatsächlich verbirgt sich aber hinter der Figur des Kopflosen die tief in die Menschheitsgeschichte zurückreichende Auffassung, dass der Kopf der Sitz der Lebenskraft oder − christlich, wenngleich nicht ganz korrekt ausgedrückt − der Seele darstellte. In der verchristlichten Sicht des Mittelalters und der frühen Neuzeit bedeutete dies: Während die Seele − und damit der Kopf − im Fegefeuer blieb, war es dem Sünder gestattet, für eine kurze Zeitspanne auf die Erde zurückzukehren, um die Lebenden zu warnen.

In der im 19. Jahrhundert kolportierten Sage vom Postmichel aus Esslingen taucht ein um 1500 zu Unrecht Hingerichteter als kopfloser Reiter regelmäßig in der St.-Michaels-Nacht wieder auf.

Literarischen Ruhm erntete die Figur des kopflosen Reiters durch Washington Irvings Novelle Die Sage von der schläfrigen Schlucht (The Legend of Sleepy Hollow, 1809). In diesem frühen Werk der amerikanischen Literatur erscheint der Reiter, zu Lebzeiten ein deutscher Söldner, als eine Art Geist, der den Bewohnern des Dörfchens Sleepy Hollow allerlei Streiche spielt. Irving hatte die Gestalt des Reiters vermutlich bei einer Reise entlang des Rheins (1806) kennengelernt und − ähnlich wie beim Mönch von Heisterbach, der zu Rip Van Winkle wurde − den Schauplatz von Westdeutschland in das niederländisch geprägte Hinterland von New York verlegt.

Die Geschichte von Sleepy Hollow wurde mehrmals verfilmt, zuletzt von Tim Burton mit Johnny Depp als Ichabod Crane und Christina Ricci als Katrina Van Tessel. Allerdings gerät der „headless horseman“ in Sleepy Hollow zum dämonischen Wiedergänger, der respektablen Bürgern die Köpfe abschlägt und diese in einem Wald versteckt. Insofern hat dieser Bösewicht mehr Ähnlichkeit mit den deutschen Sagenfiguren als mit Irvings eher zum Schabernack aufgelegten Schreckgespenst. Der Film, der bis auf die Namen des Schauplatzes und der Hauptpersonen wenig Ähnlichkeit mit der literarischen Vorlage zeigt, war in erster Linie als stimmungsvolle Hommage an die Horrorfilmklassiker der 1950er und 1960er Jahre gedacht, und so spielt Johnny Depp nicht, wie im Original, einen schrulligen Dorfschullehrer, sondern einen jungen, modern denkenden Polizeioffizier, der von einem New Yorker Friedensrichter, gespielt von Christopher Lee, ausgeschickt wird, um die erschreckende Mordserie in Sleepy Hollow aufzuklären.

Im Jahr 2007 produzierte der Sci-Fi Channel einen Horrorfilm unter dem Titel Headless Horseman.

Großer Preis von Belgien 1931

Der III. Große Preis von Belgien fand am 12. Juli 1931 auf dem 14,914 km langen Circuit de Spa-Francorchamps statt. Er zählte als Grande Épreuve zur Grand-Prix-Europameisterschaft 1931.

Das Rennen wurde über eine Distanz von zehn Stunden ausgetragen.

Schnellste Rennrunde: Monaco Louis Chiron (Bugatti), 6:18,6 min = 141,8 km/h

am Start

Sieger W. Williams

1925 | — | 1930 | 1931 | — | 1933 | 1934 | 1935 | — | 1937 | — | 1939 | — | 1946 | 1947 | — | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | — | 1958 | — | 1960 | 1961 | 1962&nbsp

MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

;| 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | —&nbsp

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

;| 1970 | — | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | —&nbsp

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

;| 2004 | 2005 | — | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015

Großer Preis von Italien | Großer Preis des ACF | Großer Preis von Belgien

Anais (Ponte de Lima)

Anais ist eine Gemeinde (Freguesia) im nordportugiesischen Kreis Ponte de Lima der Unterregion Minho-Lima. In ihr leben 1070 Einwohner (Stand 30. Juni 2011).

Anais | Arca e Ponte de Lima | Arcos | Arcozelo | Ardegão, Freixo e Mato | Associação de Freguesias do Vale do Neiva | Bárrio e Cepões | Beiral do Lima | Bertiandos | Boalhosa | Brandara | Cabaços e Fojo Lobal | Cabração e Moreira do Lima | Calheiros | Calvelo | Correlhã&nbsp

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

;| Estorãos | Facha | Feitosa | Fontão | Fornelos e Queijada | Friastelas | Gandra | Gemieira | Gondufe | Labruja | Labrujó, Rendufe e Vilar do Monte | Navió e Vitorino dos Piães | Poiares | Rebordões (Santa Maria) | Rebordões (Souto) | Refóios do Lima | Ribeira | Sá | Santa Comba | Santa Cruz do Lima | Seara | Serdedelo | Vitorino das Donas

Scottish Championship 2015/16

Die Scottish Championship wird 2015/16 zum 3. Mal als zweithöchste Fußball-Spielklasse der Herren in Schottland ausgespielt. Die Liga wird offiziell als Ladbrokes Scottish Championship ausgetragen. Die Liga folgt der erstklassigen Premiership, und liegt über der League One und Two und ist damit eine der vier Profiligen innerhalb der Scottish Football League. Die Saison wird vom Schottischen Fußballverband geleitet und begann am 8. August 2015. Die Spielzeit endet mit dem 36. Spieltag am 1. Mai 2016. In der Saison 2015/16 treten zehn Klubs in insgesamt 36 Spieltagen gegeneinander an. Jedes Team spielt jeweils zweimal zu Hause und auswärts gegen jedes andere Team. Als Absteiger aus der letztjährigen Premiership kommt der FC St. Mirren in die Championship, als Aufsteiger aus der League One nimmt Greenock Morton an der Championship teil.

Am 32. Spieltag sicherten sich die Glasgow Rangers durch einen 1:0-Heimsieg gegen den FC Dumbarton rechnerisch die Meisterschaft. Vier Jahre nach ihrem Zwangsabstieg erreichten die Rangers damit den Wiederaufstieg in die 1. Liga in Schottland. Die Meistertrophäe wurde den Rangers im Anschluss an das Ligaspiel gegen Alloa Athletic am 23. April 2016 überreicht. Für die Aufstiegsrelegation qualifizierten sich der FC Falkirk, Hibernian Edinburgh und die Raith Rovers. Der FC Livingston wird in der Abstiegsrelegation antreten. Alloa Athletic stieg bereits am 32

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

. Spieltag direkt in die Scottish League One ab.

Teilnehmer an den Relegationsspielen sind der Neuntplatzierte aus der diesjährigen Championship, der FC Livingston, sowie drei Mannschaften aus der League One, Ayr United, der FC Peterhead, sowie der FC Stranraer. Die Sieger der ersten Runde spielen in der letzten Runde um einen Platz für die folgende Scottish Championship-Saison 2016/17.

Die Spiele werden am 3./4. und 7. Mai 2016 ausgetragen.

Die Spiele werden am 11. und 15. Mai 2016 ausgetragen.

Bei gleicher Anzahl von Toren sind die Spieler alphabetisch nach Nachnamen bzw. Künstlernamen sortiert.

Division Two: 1893/94 | 1894/95 | 1895/96 | 1896/97 | 1897/98 | 1898/99 | 1899/1900 | 1900/01 | 1901/02 | 1902/03 | 1903/04 | 1904/05&nbsp

MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

;| 1905/06 | 1906/07 | 1907/08 | 1908/09 | 1909/10 | 1910/11 | 1911/12 | 1912/13 | 1913/14 | 1914/15 | 1916–1920 | 1921/22 | 1922/23 | 1923/24 | 1924/25 | 1925/26 | 1926/27 | 1927/28 | 1928/29 | 1929/30 | 1930/31 | 1931/32 | 1932/33 | 1933/34 | 1934/35 | 1935/36 | 1936/37 | 1937/38 | 1938/39 | 1940–1945 | 1946/47 | 1947/48 | 1948/49 | 1949/50 | 1950/51 | 1951/52 | 1952/53 | 1953/54 | 1954/55 | 1955/56 | 1956/57 | 1957/58 | 1958/59 | 1959/60 | 1960/61 | 1961/62 | 1962/63 | 1963/64 | 1964/65&nbsp

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

;| 1965/66 | 1966/67 | 1967/68 | 1968/69 | 1969/70 | 1970/71 | 1971/72 | 1972/73 | 1973/74 | 1974/75

First Division:  1975/76 | 1976/77 | 1977/78 | 1978/79 | 1979/80 | 1980/81 | 1981/82 | 1982/83 | 1983/84 | 1984/85 | 1985/86 | 1986/87 | 1987/88 | 1988/89 | 1989/90 | 1990/91 | 1991/92 | 1992/93 | 1993/94 | 1994/95 | 1995/96 | 1996/97 | 1997/98 | 1998/99 | 1999/2000 | 2000/01 | 2001/02 | 2002/03 | 2003/04 | 2004/05 | 2005/06 | 2006/07 | 2007/08 | 2008/09 | 2009/10 | 2010/11 | 2011/12 | 2012/13

Championship:  2013/14 | 2014/15 | 2015/16 | 2016/17

Kurt Göbel

Kurt Göbel (* 12. März 1900 in Bautzen; † 3. Dezember 1983) war ein hessischer Politiker (DDP / LDP / FDP) und Abgeordneter des Hessischen Landtags.

Kurt Göbel machte 1914 eine kaufmännische Lehre und besuchte die Handelsschule. 1918 wurde er als Soldat an die Westfront eingezogen. Ab 1919 arbeitete er als Handlungsgehilfe. 1922 bis 1926 war er als Gewerkschaftssekretär tätig. In den Jahren 1926 und 1927 studierte er an der Akademie der Arbeit. Nach der Begabtenprüfung in Berlin studierte er 1927 bis 1931 Rechts- und Sozialwissenschaften in Frankfurt am Main, in der Schweiz und beim Völkerbund in Genf

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

. 1930 schloss er die Studien als Diplom-Volkswirt ab und arbeitete ab 1933 als Steuer- und Wirtschaftsberater sowie vereidigter Bücherrevisor

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

. 1939 bis 1945 leistete er Kriegsdienst und kam in Kriegsgefangenschaft. 1946 wurde er Direktor der Frankfurter Stiftung Versorgungshaus und Wiesenhüttenstiftung. 1949 wurde er Erster Vorsitzender des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

Kurt Göbel war in der Weimarer Republik von 1922 bis 1933 Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei (DDP)

MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Für diese wurde er 1933 als Stadtverordneter in Frankfurt am Main gewählt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg trat Göbel der LDP (später FDP) bei. Vom 1. Dezember 1946 bis 30. November 1954 war er in den ersten beiden Wahlperioden Mitglied des Hessischen Landtags. 1949 war er Mitglied der 1. und 1954 der 2. Bundesversammlung.

Basler Mission

Die Evangelische Missionsgesellschaft in Basel (Basler Mission) ist eine ökumenische missionarische Organisation aus Basel, welche im Jahr 1815 gegründet wurde und in weiten Teilen der Welt bis 2001 operativ tätig war. Sie ist heute Trägerverein von mission 21, welche die gesamte operative Ebene der Basler Mission übernommen hat.

Gründung und Organisation: Im Umfeld der Handelsstadt Basel und des süddeutschen Pietismus wurde am 25. September 1815 die „Evangelische Missionsgesellschaft Basel“ (kurz: Basler Mission) als Tochtergesellschaft der Deutschen Christentumsgesellschaft von Christian Friedrich Spittler und Nikolaus von Brunn gegründet. Die Basler Mission profitierte vom organisatorischen Talent und den internationalen Kontakten der Basler Handelsleute. Die württembergischen Pietisten stellten bis ins 20. Jahrhundert mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden in Übersee und bis zum Zweiten Weltkrieg alle vollamtlichen Direktoren der Zentralstelle in Basel.

Ab 1816 wurden Seminaristen aufgenommen, die ab 1820 als Missionare tätig waren. Zuerst wollte man am Basler Seminar Missionare ausbilden, die dann für andere Missionsorganisationen in Übersee arbeiten sollten, wie zum Beispiel für die englische „Church Mission Society“. Schon bald wurde aber in Basel über ein eigenes Missionswerk nachgedacht.

Erste Missionsprojekte fanden im südrussischen Kaukasus und im westafrikanischen Liberia statt. Wichtige Missionsgebiete wurden Westafrika, Südindien, China und Indonesien.

Goldküste: Im Jahr 1828 wurden erste Missionare an die damalige Goldküste (heutiges Ghana) entsandt. Die Missionare wollten unter den Bauern eine christliche Dorfgemeinschaft aufbauen und nutzten in Kirche und Schule die örtlich vorkommenden Sprachen. Vor allem im ersten Jahrhundert der Basler Ghana-Mission starben viele Missionare an Krankheiten.

Südindien: In Südindien, den heutigen Staaten Karnataka und Kerala, nahm die Basler Mission ihre Arbeit im Jahr 1834 auf. Auch hier nutzte die Basler Mission für das Kirchen- und Schulwesen die Lokalsprachen (s. a. Ferdinand Kittel). Aus kleinen Werkstätten entwickelten sich „Missionsindustrien“, da die zum Christentum übertretenden Indern ihre Kastenzugehörigkeit und die damit verbundene Berufstätigkeit verloren.

China: Seit 1847 begann die Arbeit der Basler Mission in China, dem heutigen Hongkong und der gegenüberliegenden Provinz Guangdong. Dies war das einzige Missionsfeld, das davor nicht einer deutschen oder britischen Kolonie angehörte.

Kamerun: Die Basler Mission übernahm in Kamerun ab 1885 die Missionsarbeit der englischen Baptisten. Dabei spalteten sich Baptistengemeinden von der Basler Mission ab und gründeten die „Native Baptist Church“.

Im Jahr 1913 konnte die Mission ein Budget von ungefähr 2’500’000 Schweizer Franken verzeichnen und war mit ihren 635 aktiven Mitarbeitern eine Institution von beachtlichem Ausmaß. Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges erlebte die Basler Mission aber ein abruptes Ende ihrer Blütezeit

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

. Die christlichen Nationen befanden sich in einem Krieg, welcher auch in den Kolonien ausgefochten wurde. Europäische Grossmächte versuchten ihre Herrschaftsgebiete in Asien und Afrika weiter auszubreiten. Dies behinderte oder verunmöglichte die Arbeit der Missionare in fast allen Missionsfeldern. So wurden die deutschen Mitarbeiter der Missionen sowohl von den Briten als auch den Franzosen vertrieben, oder sie hatten dem Marschbefehl ihrer Heimat Folge zu leisten. Hinzu kam eine steigende Armut in Europa, wodurch die Mittelbeschaffung stark erschwert wurde. Während des Krieges kam die Arbeit in den Feldern nahezu zum Erliegen.

In der Zwischenkriegszeit änderte sich nicht viel an der Expansionspolitik europäischer Nationen in den Kolonien. Die Wiederaufnahme der Arbeit in den Missionsstationen wurde dadurch schwierig. Jedoch gelang der Basler Mission die Rückkehr in fast allen Feldern (ausser in Französisch-Kamerun) und mithin erfolgte ein erstaunlicher Wiederaufbau der Missionstätigkeit. Im Jahr 1920 kam es zu der Übernahme einer neuen Station in Kalimantan/Indonesien (Südborneo). Da aber während des Krieges in vielen Gebieten kaum Missionare vor Ort waren, entstand es in diesen lokalen Umfeldern vermehrt ein Bewusstsein eigener Kraft und Autonomie. Es bildeten sich lokale Kirchen, welche die Missionen bei ihrer Rückkehr einverleibten. So trafen die Missionare bei ihrer Rückkehr sowohl auf neue, einheimische Kirchen aber auch auf völlig verwahrloste Stationen.

Jedoch war dieser Wiederaufbau nur von kurzer Dauer. Die Weltwirtschaftskrise zu Beginn der 1930er verwies die Basler Mission erneut in ihre Schranken. Die Situation verschlimmerte sich kurz darauf, aufgrund der Ereignisse in Deutschland. Die Basler Mission wurde durch die Regierung Hitlers insofern direkt betroffen, als dass die NSDAP den internationalen Geldfluss erschwerte. Indirekt, aber nicht minder einschneidend wurde die Basler Mission durch den Kirchenkampf betroffen. 1939 wurden die meisten der deutschen Mitarbeiter der Mission interniert und die schweizerischen Missionare waren erneut auf sich allein gestellt. Die Beziehungen zwischen der Basler Mission und dem Dritten Reich sind umstritten. Unumstritten ist das Engagement von Alphons Koechlin, dem Präsidenten der Basler Mission von 1936 bis 1959, für den Zusammenhalt der transnationalen Ökumene in feindlichen Lagern. Erst in den frühen 1950er Jahren erfuhr die Basler Mission einen erneuten Aufschwung.

Der wirtschaftliche Aufschwung im Nachkriegseuropa führte dazu, dass die Basler Mission wieder wachsen konnte. Knapp unter 400 Mitarbeiter in Übersee zählte die Mission in den frühen 1960er Jahren. Die hohe Anzahl an Mitarbeitern lässt sich auf die Verbesserungen der Lebensumstände in den Missionsgebieten zurückführen, zum einen durch den technischen Fortschritt, welcher wochenlange Schiffsreisen ersetzte, zum anderen führten die Weiterentwicklungen in der medizinischen Behandlung und die Erforschung der Tropenkrankheiten dazu, dass die Missionsarbeit weniger gesundheitliche Risiken barg.

Neu war, dass die Basler Mission nicht mehr Missionare auf eine lebenslange Mission sendete. Die Missionare absolvierten in Basel einen mehrmonatigen «Vorbereitungskurs für Einsätze in Übersee» nach welchem sie ein paar Jahre in eine Mission entsandt wurden. Missionare wurden zudem nur noch auf Anfrage der Partnerkirchen in ihre Einsatzgebiete gesandt.

Im Laufe der Jahre weitete sich die Arbeit der Basler Mission auch auf Südamerika aus, wodurch die Mission in fast allen Teilen der Welt tätig war. Vom Jahr der Gründung bis zum Jahr 2001 entsandte die Basler Mission mehr als 3500 Missionare und Missionarinnen.

Die Basler Mission arbeitete unter einem Konzept der Partnerschaft, welches die Missionen im klassischen Sinn, nicht mehr als Missionen betrachtet sondern als Partnerkirchen mcm taschen sale. Die Partnerkirchen sind selbständig und können auf das Know-how der Basler Mission zurückgreifen. So wurde der Missionar zum Mitarbeiter. Aufgrund der Vielfalt der Konfessionen der Partnerkirchen agierte die Basler Mission als ökumenische Organisation. Sie trug zur Gründung von zwei weiteren Organisationen bei: dem EMS (Evangelisches Missionswerk in Südwestdeutschland) und der KEM (Kooperation Evangelischer Kirchen und Missionen in der Schweiz) welche zusammen mit der Basler Mission eine Missionsgemeinschaft bildete. Beide dieser neuen Organisationen waren verantwortlich für wichtige Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit.

2001 gründete die Basler Mission zusammen mit vier anderen Missionswerken bzw. -gesellschaften mission 21, welche den operativen Teil der Tätigkeiten aller Missionsgesellschaften übernahm. In Deutschland besteht weiterhin die 1954 gegründete BMDZ – Basler Mission Deutscher Zweig.

Missionsgesellschaften sind als eine Reaktion engagierter Christen des Abendlandes auf Berichte über die Existenz nicht abendländischer, nichtchristlicher Kulturen entstanden. Die Erweckungsbewegung und die Einflüsse des württembergischen Pietismus sind als treibende Kräfte für das Aufstreben der Basler Mission zu sehen.

Das Seminar in Basel wurde ursprünglich mit der Absicht gegründet, Missionare auszubilden, welche dann in Übersee für andere Organisationen arbeiten sollten. Als die Basler Mission selber tätig wurde, war ihr Ziel, mit Bauern eine christliche Dorfkultur aufzubauen und sie zu animieren, ein christlich geprägtes Leben zu führen. Die Basler Mission legte Wert darauf, dass in den vor Ort errichteten Schulen in der «Eingeborenensprache» und nicht in der Kolonialsprache unterrichtet wurde. Die Missionare strebten jedoch danach, das Zusammenleben in den Missionen nach süddeutschem, pietistischem Vorbild zu gestalten.

Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Missionshäuser ethnografische Sammlungen anlegten. Der Grundstock der ethnografischen Sammlung der Basler Mission geht zurück auf Dr. Christian Barth aus Calw, welcher 1860 seine rund 650 gesammelten Objekte an das neu erbaute Missionshaus in Basel verschenkte. Bereits zwei Jahre später hatte die Mission einen Katalog verfasst, welcher insgesamt 1558 Objekte unterschiedlichster Art verzeichnete und bis heute als museale Pioniertat gilt. Der Katalog, den die Mission zweimal überarbeitete, war geografisch gegliedert und umfasste naturwissenschaftliche, sowie Kultus-, Industrie- und Kunstobjekte. Der ursprüngliche Zweck der Sammlung war ihre didaktische Funktion, sie diente bei der Ausbildung der neuen Missionare an der Missionarsschule in Basel. Schon bald jedoch sollte die Sammlung ein «möglichst getreues Bild des Zustandes, vor allem des religiösen Zustandes der Völker» wiedergeben. Zahlreiche Fotografien dazu lieferte Anna Rein-Wuhrmann (1881–1971), die über zwei Jahre hinweg ihre Arbeit und ihr Leben bei dem Volksstamm der Bamum in Kamerun dokumentierte.

Die erste öffentliche Missionsausstellung datiert auf das Jahr 1908. Aufgrund des grossen Erfolges wurde die Sammlung zu einer Wanderausstellung, welche in einer 50 jährigen Geschichte an über 40 Orten in der Schweiz und im benachbarten Ausland zu sehen war. Man weiss von über 250’000 Besuchern. Die Ausstellungsgeschichte der Sammlung endete im Jahr 1953 mit der Ausstellung unter dem Titel: «Licht aller Völker». 1981 wurde die gesamte Sammlung, welche bis zu diesem Zeitpunkt aus 12888 Objekten bestand, an das Museum für Völkerkunde, das heutige Museum der Kulturen in Basel als Dauerleihgabe übergeben. Dort fand 2015 eine Sonderausstellung mit diesen Exponaten zum Thema Mission possible? Die Sammlung der Basler Mission – Spiegel kultureller Begegnung statt.

Philipp Jakob Köglsperger

Philipp Jakob Köglsperger (* 1707 in München; † unbekannt) war ein Baumeister in München.

Er war der Sohn des Münchner Baumeisters Philipp Köglsperger. Seine Gesellenzeit als Maurer verbrachte er in Böhmen, unter anderem bei Kilian Ignaz Dientzenhofer in Prag. 1730 trat er die Nachfolge seines verstorbenen Vaters als Hofmaurer in München an. 1735 versuchte er die Zulassung als bürgerlicher Meister zu bekommen

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

, welche ihm die Zunft und der Rat Münchens verweigerten, seit 1737 vor allem wegen fehlender Meisterstücke. 1738/39 bekam er auch in Konkurrenz zu Johann Michael Fischer um den Bau von St. Michael (Berg am Laim) Probleme mit der Zunft. Nachdem er 1741 erneut mit seinem Versuch scheiterte

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

, in das bürgerliche Handwerk Münchens aufgenommen zu werden, verlegte er seine Tätigkeit nach Schärding und in das Innviertel. Er blieb weiterhin vor allem auf die Ausführung der Entwürfe fremder Meister beschränkt. Er war am Bau der Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit in Dommelstadl beteiligt.