Opilioacaridae

Opilioacaridae

Die Opilioacaridae sind eine Familie der Milben mit urtümlichem Körperbau, die in eine eigene Ordnung Opilioacarida (synonym: Notostigmata) gestellt werden. Die Familie umfasst sechs Gattungen mit etwa 20 bekannten Arten.

Es handelt sich um weichhäutige Milben von etwa 1 bis 2,5 mm Körperlänge (ohne Beine). Sie ähneln bei oberflächlicher Betrachtung kleinen Weberknechten (Opiliones), worauf auch die Namensgebung Bezug nimmt. Der Körper ist bei Betrachtung von oben (dorsal) undeutlich in Prosoma und Opisthosoma gegliedert, das Prodorsum bildet eine abgeschnürt erscheinende Platte. Die Segmentierung des Opisthosomas ist durch Furchen in der Körperoberfläche und Zeichnung deutlich erkennbar. Das Opisthosoma besteht aus 12 Segmenten (plus einem Analtuberkel, dessen segmentale Natur nicht eindeutig ist)

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. Die segmentale Natur zeigt sich allerdings nicht in der Kutikula, die durchgehend und glatt und nicht in Platten (Sklerite) gegliedert ist. Sie ist flexibel, aber sehr stabil gebaut. Auf dem Prosoma sitzen seitlich (lateral) zwei, bei einer Gattung (und einer nur fossil bekannten Art) drei Augenpaare, die jeweils eine eng beieinander liegende Gruppe ausbilden. Der vordere, die Mundwerkzeuge tragende Körperabschnitt, das Gnathosoma, trägt zwei dreigliedrige, lange Cheliceren, die vorn in eine echte Schere (Chela) enden. Die Hüften (Coxae) der Taster (Pedipalpen) bilden kauende Mundwerkzeuge. Seitlich am Kopf liegen sehr stark vergrößerte und umgewandelte, auffallende Borsten, die als Rutellum bezeichnet werden. Am übrigen Körper sitzen zahlreiche, teilweise spatelförmig verbreiterte Borsten, deren Lage und Ausbildung, wie bei den Milben üblich, von hohem taxonomischen Wert ist. Beine und Taster sind langgestreckt, die Palpen bestehen aus sechs, die Beine aus sieben Segmenten. Das erste Beinpaar ist stark verlängert

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, es wird nicht zum Laufen verwendet, sondern dient als Sinnesorgan. An der Spitze der Beine sitzen zwei Krallen und ein Haftpolster.

Die Tiere sind im lebenden Zustand deutlich farbig gezeichnet, vielfach mit geringelten Beinen, wobei grüne und blaue Farbtöne verbreitet sind, die Grundfarbe ist eher gelblich oder braun. Die Farbe kommt nur teilweise durch Pigmente in der Kutikula zustande, wichtiger sind Pigmentkörnchen im unterliegenden Gewebe.

Weibliche Opilioacaridae tragen einen kurzen Ovipositor (Legeröhre).

Opilioacarida entwickeln sich mit insgesamt fünf präimaginalen Stadien. Aus dem Ei schlüpft eine Prälarve, die sich in eine Larve umwandelt, beide haben sechs Beine. Die folgenden Stadien, als Proto-, Deuto- und Tritonymphe bezeichnet, besitzen wie die Adulti acht Beine.

Die Tiere haben eine relativ unspezialisierte Ernährungsweise, wobei nur feste Nahrung aufgenommen wird. Für eine Ernährung als Räuber gibt es nur wenige Hinweise. Bedeutsam scheint vor allem eine saprophage Ernährung, vor allem von toten Arthropoden, zu sein. Daneben nehmen die Tiere zumindest zeitweise viel Pollen als Nahrung auf.

Man findet Opilioacaridae in ihren Lebensräumen immer nur sehr selten und vereinzelt. Die meisten Tiere wurden beim Umdrehen von Steinen gefunden, vermutlich sind sie nachtaktiv und nachts am Boden oder in der Vegetation umherlaufend zu finden. Opilioacaridae leben ausschließlich in warmen Regionen der Tropen und Subtropen, überwiegend in recht trockenen (ariden) Lebensräumen.

Die Tiere sind in tropischen und subtropischen Breiten wohl weltweit verbreitet, wobei das Verbreitungsgebiet der einzelnen Arten recht klein sein kann. Die meisten Arten sind aus der südlichen Mittelmeerregion bekannt, z. B. auch aus Süditalien. In Amerika sind zwei Gattungen verbreitet, südlich bis nach Argentinien, nördlich bis in den Wüstengürtel der USA. Aus Australien ist bisher nur eine Art beschrieben.

Die Stellung der Opilioacaridae im System der Spinnentiere war lange Zeit umstritten. Die Tiere weisen vor allem anatomisch urtümliche (plesiomorphe) Merkmale auf, die bei anderen Unterklassen der Spinnentiere verbreitet sind, bei den Milben aber auf diese eine Gruppe beschränkt bleiben. Traditionell wurden sie als unabhängige Stammlinie zwischen die beiden großen Überordnungen Acariformes (oder Actinotrichida) und Parasitiformes (oder Anactinotrichida) gestellt. Inzwischen hat sich ihre Einbeziehung in die Parasitiformes durchgesetzt. Sie bilden im System dabei die basalste Abzweigung mit allen anderen Parasitiformes als Schwestergruppe.

Innerhalb der Familie Opilioacaridae werden folgende Gattungen unterschieden:

Johann Caspar Posner

Johann Caspar Posner auch Poßner, Possner (* 31. Dezember 1670 in Jena; † 23. Oktober 1718 ebenda) war ein deutscher Physiker und Rhetoriker.

Johann Caspar war Sohn des Jenaer Physikprofessors Caspar Posner und dessen zweiter Frau Katharina Dorothea Zopf. Er hatte anfänglich Privatunterricht erhalten und bezog 1684 das Gymnasium Rutheneum in Gera. Hier wurden der Rektor Johann Friedrich Köber (* 14. Dezember 1634 in Gera; † 9. Januar 1696 ebd.), der Konrektor Johann Wendler (get. 19. Juli 1649 in Moderwitz; † 21

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. Mai 1694 in Gera) und Johann Hiezschold seine Lehrer. Ab dem 18. September 1689 studierte er an der Universität Jena u.a. bei Johann Franz Buddeus, Johann Andreas Schmidt, Georg Albrecht Hamberger (1662–1716), Günther Christoph Schelhammer, Georg Schubart

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, Johann Andreas Danz, Friedemann Bechmann und Johann Wilhelm Baier.

1695 erwarb er den akademischen Grad eines Magisters der philosophischen Wissenschaften und beteiligte sich anschließend am Vorlesungsbetrieb der Jenaer Salana. 1699 wurde er als Adjunkt an der philosophischen Fakultät aufgenommen. Nach dem Tod seines Vaters übernahm er am 29. Mai 1700 dessen Professur der Physik. Am 9. Mai 1705 wechselte er auf die Professur der Rhetorik. Zudem beteiligte er sich auch an den organisatorischen Aufgaben der Jenaer Hochschule. So war er einige Male Dekan der philosophischen Fakultät und in den Sommersemestern 1710 sowie 1718 Rektor der Alma Mater.

Posner hatte sich mit Christina Sibylla Backhaus (Backhus)

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, Tochter des Lic. jur Hieronymus Backhaus († 12. Juni 1711) und dessen Frau Anna Sibylla Breithaupt, verheiratet. Von den Kindern dieser Ehe kennt man die Töchter Christina Dorothea Posner, Johanna Friederica Posner, Susanna Catharina Posner und den Sohn Christian Franz Posner († 14. Februar 1776 in Jena), der Notar und herzoglich sächsisch-weimarischer Amtsadvokat in Jena wurde.

Gerald Reischl

Gerald Reischl (* 1965 in Neunkirchen, Niederösterreich) ist ein österreichischer Journalist und Autor mehrerer Bücher.

Er besuchte das Knabenseminar Sachsenbrunn in Kirchberg am Wechsel, studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und Publizistik und Theaterwissenschaft an der Universität Wien.

Seit 1992 ist er Redakteur der österreichischen Tageszeitung Kurier. Reischl ist Autor mehrerer Bücher. Von Oktober 2002 bis 2009 war er als Technologie-Experte im ORF zu sehen, zunächst in der Sendung Willkommen Österreich (Internet-Insider), dann Gut Beraten Österreich (Hightech-Corner), sowie bei konkret

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.

Ab dem 1. Oktober 2010 war Reischl Chefredakteur der Futurezone. Bis zu diesem Datum war dieses Medium die IT-News Website des Österreichischen Rundfunks

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. Nach Abschaffung per ORF-Gesetz führt die Tageszeitung Kurier die Seite mit einer vollständig neuen Redaktion fort.

Mit Jänner 2016 wurde Reischl Geschäftsführer der ORF Mediaservice GmbH und Leiter des ORF Start-up-Campus mcm taschen sale.

Sam Riley

Samuel „Sam“ Peter W. Riley (* 8. Januar 1980 in Leeds

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, England) ist ein britischer Schauspieler.

Sam Riley wurde 1980 als Sohn eines Handelsvertreters für Textilwaren und einer Kindergärtnerin in Leeds geboren. Er besuchte das Privatinternat in Uppingham und war Frontmann der Leedser Rockband 10,000 Things und der Band Horned Owls, mit denen er durch England tourte. Einen Sommer verbrachte Riley zwei Wochen mit dem National Youth Theatre, woraufhin er sich einer Schauspielkarriere zuwandte. Nachdem er von der London Academy of Music and Dramatic Art sowie der Royal Academy of Dramatic Art als zu jung und unerfahren abgewiesen wurde und seine Musikband zerbrach, arbeitete Riley in Pubs und Warenhäusern.

Der Durchbruch als Schauspieler kam für Riley mit der Hauptrolle als Ian Curtis, dem Frontmann der Band Joy Division in Control. Seine Leistung in dem Film, in dem er die Gesangsparts selbst vortrug

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, wurde mit mehreren Auszeichnungen bedacht, darunter dem Nachwuchsdarstellerpreis bei den British Independent Film Awards, beim Edinburgh International Film Festival und den London Critics’ Circle Film Awards. Auch in dem zuvor erschienenen Film 24 Hour Party People über die Band Joy Division spielte er in der Rolle des Mark E. Smith mit. Viele seiner Szenen wurden jedoch nicht in die finale Kinofassung mit aufgenommen

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. 2008 spielte Riley im Fantasyfilm Franklyn – Die Wahrheit trägt viele Masken eine der Hauptrollen. 2010 verkörperte er in der Verfilmung des Graham-Greene-Romans Brighton Rock die Hauptrolle des Pinkie (Regie Rowan Joffe). 2012 stand er in Neil Jordans Thriller Byzantium an der Seite von Gemma Arterton und Saoirse Ronan vor der Kamera. Im gleichen Jahr spielte er in On the Road – Unterwegs den jungen Autor Sal Paradise, der zusammen mit seinem Freund einen Road-Trip durch Amerika macht. Nebendarsteller waren unter anderem Garrett Hedlund und Kirsten Dunst. 2014 spielte er in der österreichischen Produktion Das finstere Tal die Hauptrolle des Greider.

Er ist seit August 2009 mit der deutsch-rumänischen Schauspielerin Alexandra Maria Lara verheiratet, die er beim Dreh von Control kennenlernte. Das Paar lebt in Berlin und hat einen gemeinsamen Sohn, der im Januar 2014 auf die Welt kam.

Endrunde der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Schach 1979

Die Endrunde der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Schach 1979 fand vom 15. bis 17. Juni in Bad Kissingen statt. Über die viergleisige Bundesliga hatten sich die Hamburger SG (Gruppe Nord), die SG Porz (Gruppe West), Königsspringer Frankfurt (Gruppe Südwest) und SC Anderssen Bavaria München (Gruppe Süd) qualifiziert.

In der 1. Runde erreichte sowohl der Titelverteidiger Königsspringer Frankfurt gegen die Hamburger SG als auch der Mitfavorit SG Porz gegen Anderssen Bavaria München einen knappen Sieg.

Auch in der 2. Runde blieben sowohl die SG Porz als auch Königsspringer Frankfurt siegreich, wobei die Porzer mit einem Brettpunkt Vorsprung in die Schlussrunde gingen

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.

Porz hätte zum Titelgewinn bereits ein 4:4 gegen Königsspringer Frankfurt gereicht, sie gewannen aber sogar mit 6:2

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. Die Hamburger SG erreichte durch einen Sieg gegen Anderssen Bavaria München den dritten Platz.

Robert Hübner, Bodo Schmidt, Vlastimil Hort, Helmut Reefschläger, Mathias Gerusel, Dario Doncevic, Paul Tröger, Volker Wolf, Claus Daehr.

1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957&nbsp

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;| 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980

Acis et Galatée

Acis et Galatée ist eine Pastoraloper (Pastorale heroïque) in drei Akten und in einem Prolog von Jean-Baptiste Lully.

Lully schuf diese Oper für eine Aufführung im Schloss Anet. Das Libretto lieferte auf Jean Racines Vermittlung Jean-Galbert de Campistron

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, da Lully sich mit Philippe Quinault entzweit hatte, der zuvor die meisten seiner Texte geschrieben hatte.

Grundlage für den Stoff bilden die mythologischen Figuren Akis und Galateia, die in Ovids Metamorphosen auftauchen. Galbert reicherte den Stoff um zahlreiche zusätzliche Personen an, darunter das Paar Telemus und Skylla.

Seit zwei Jahrhunderten war die Gattung der Pastorale ein Muster für im leichten Ton dargebrachte Liebesgefühle, und Lully hatte derlei eigentlich seit George Dandin zugunsten eines tragischen Stils weitgehend aufgegeben. Molière hatte im Bourgeois gentilhomme seinen Monsieur Jourdain noch fragen lassen: „Pourquoi toujours des bergers?“ (Warum immer Schäfer?) und La Fontaine konnte nicht anders, als Musiktheater mit Bukolik zu verbinden – Lully war dies zuwider, er mied ihn deswegen als Librettisten. Was Campistrons Libretto mit der von Lully verfolgten Linie verträglich machte, war die von ihm ein das althergebrachte Szenario eingebaute Figur des Zyklopen Polyphème: bedrohlich, furchterregend und gleichzeitig bedauernswert schwerfällig. Die Figuren handeln zunächst nach dem üblichen Schema: Die Nymphe Scylla bleibt gegenüber dem Liebeswerben des einen Schäfers Télème gleichgültig, während der andere, Acis, zunächst insgeheim, dann offen die Zuneigung der Nymphe Galatée findet. Doch sein Nebenbuhler Polyphème lässt kein glückliches Ende zu. Er schmettert auf Acis einen Felsen und lässt Galatée verzweifelt zurück.

In den drei Akten sparte Lully viel ein, was seine Zeitgenossen sonst unterhaltsam fanden, heute jedoch mitunter langatmig wirkt. Gewonnen hat hierdurch das Orchester, das stellenweise entfesselt aufspielen durfte, wie bei Lully nie zuvor.

Bei der Uraufführung am 6. September 1686 war der Dauphin anwesend, was im Prolog des Werks seinen Niederschlag findet. Die Oper wurde in Anet fünfmal wiederholt und kam schließlich am 17. September in Paris zur Aufführung

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. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts gab es noch mehrere Wiederaufnahmen.

Nachdem das Werk in Vergessenheit geraten war, wurde es 1930 von Pierre Monteux in Amsterdam wiederbelebt. Die erste Einspielung auf Tonträger von Marc Minkowski stammt aus dem Jahr 1998.

Acis et Galatée war Lullys letzte vollendete Oper. Er begann noch die Komposition einer weiteren Tragédie lyrique, starb aber darüber im März 1687.

Management-Buy-out

Der Begriff Management-Buy-out (MBO) bezeichnet eine Unternehmensübernahme, bei der das Management die Mehrheit des Kapitals von den bisherigen Eigentümern erwirbt. Sofern die Belegschaft das Unternehmen übernimmt, wird dies als Employee-Buy-out bezeichnet.

Es kann sich dabei z. B. um Unternehmen handeln, die wirtschaftlich angeschlagen sind und deren bisherige Inhaber das Unternehmen nicht mehr finanzieren wollen

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. In diesem Fall spricht man von einem Sanierungs-MBO. Erfolgt die Finanzierung im Wesentlichen über Fremdkapital, so kann man auch von einem Leveraged Management-Buy-out sprechen.

In der Regel werden MBO nur zu einem Bruchteil mit dem Privatvermögen der Geschäftsführung finanziert, ein großer Teil der Finanzierung wird durch Finanzinvestoren (für den Eigenkapitalanteil des Investments) und Banken (für den Fremdkapitalanteil) gestellt. Bei einem MBO wird der Prinzipal-Agent-Konflikt mehr oder weniger aufgelöst, da nach einem MBO eine größere Einheit von Management und Eigentum vorliegt.

Der MBO hat sich insbesondere bei Unternehmensnachfolgen bewährt. Beim MBO einer börsennotierten Aktiengesellschaft ist es gängig, die Aktiengesellschaft zu re-privatisieren, in diesem Fall spricht man von einem Privatisierungs-MBO. Dies gibt dem Management die Möglichkeit, das Unternehmen unabhängig von Zwängen des Aktienmarktes zu entwickeln.

Im Fall fehlender Erben bevorzugen Alteigentümer oftmals, ihr Unternehmen an ihnen langjährig bekannte Personen zu übergeben. Das führt dazu, dass die Alteigentümer ihr Unternehmen oft den eigenen Managern zum Kauf anbieten, da sie ihnen sowohl vertrauen als auch deren kaufmännisches Geschick beurteilen können. Ein weiterer Vorteil ist, dass man nicht sämtliche Unternehmensunterlagen fremden Käufern, zum Beispiel Wettbewerbern, zur Ansicht vorlegen muss und Gefahr läuft, vertrauliche Informationen preiszugeben.

Bei wirtschaftlichen Schieflagen ist es meist so, dass das angestellte Management die Lage des Unternehmens deutlich besser einschätzen kann als externe Investoren oder Sanierer. Daher sind sie in diesen Fällen meist eher bereit, das Unternehmen zu sanieren und anschließend fortzuführen.

Der Übergang vom Manager zum Eigentümer erfordert eine Anpassung der Mentalität. Nicht alle Manager sind dabei erfolgreich.

Wenn Manager für das eigene Unternehmen bieten, besteht ein Interessenkonflikt. Ein potentielles Risiko ist der Informationsvorsprung des Managements, der dazu führen kann, dass die Verkäufer durch das Management übervorteilt werden. Das Management könnte auch die Zukunftsperspektive des Unternehmens herunterspielen oder vorsätzlich sabotieren, um zu einem günstigen Preis zu kaufen.

Zivilprozessordnung (Österreich)

Die österreichische Zivilprozessordnung (ZPO; im Ausland: öZPO) regelt „das gerichtliche Verfahren in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten“ und stellt damit die zentrale Verfahrensordnung für gerichtliche Streitigkeiten über privatrechtliche Ansprüche dar.

Die Zivilprozessordnung trat nach Art. I Abs. 1 des Gesetzes vom 1. August 1895 betreffend die Einführung des Gesetzes über das gerichtliche Verfahren in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten (Zivilprozessordnung), RGBl. 112/1895 (kurz Einführungsgesetz zur Zivilprozessordnung bzw. EGZPO, das neben Übergangsbestimmungen auch Bestimmungen für Börsenschiedsgerichte enthielt) am 1. Jänner 1898 in Kraft. Schöpfer dieses Gesetzes war der damalige Beamte im Justizministerium Franz Klein, das bis heute in Geltung ist und seither über 75-mal novelliert wurde. Auch nach dem „Anschluss Österreichs“ an das Deutsche Reich blieb in den ehemals österreichischen Gebieten die ZPO in Geltung.

Die Bestimmungen der Zivilprozessordnung sind grundsätzlich auch im Verfahren über Arbeits- und Sozialrechtssachen anzuwenden, so weit nicht im Arbeits- und Sozialgerichtsgesetz etwas anderes angeordnet wird.

Da das am 1. Jänner 2005 in Kraft getretene neue Außerstreitgesetz eine umfassende eigene, den Bedürfnissen des Außerstreitverfahrens angepasste Regelung des Verfahrens enthält

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, sind im Verfahren außer Streitsachen die Bestimmungen der Zivilprozessordnung nicht schlechthin sinngemäß anzuwenden, sondern nur dort und in dem Umfang, in dem es das Außerstreitgesetz ausdrücklich anordnet, z. B. die Bestimmungen über die Prozessfähigkeit, subsidiär über Bevollmächtigten, über die Anleitungs- und Belehrungspflicht des Richters, die Aufnahme von Beweisen, die Berichtigung und Ergänzung von Beschlüssen, über Protokolle, Akten, Sitzungspolizei, Beleidigungen in Schriftsätzen, Strafen, über Fristen u.a.m.

Die Zivilprozessordnung regelt die Partei- und Prozessfähigkeit, die Stellung der Prozessparteien sowie Aufgaben und Befugnisse des Richters, die Grundsätze für Schriftsätze, Fristen und Tagsatzungen und Folgen der Säumnis, die allgemeinen Verfahrensgrundsätze, den Gang der Verhandlung von der Klage bis zum Urteil sowie die Bestimmungen über Urteile und Beschlüsse, das Rechtsmittelverfahren sowie besondere Verfahrensarten.

Nicht in der Zivilprozessordnung, sondern im Gesetz vom 1. August 1895 über die Ausübung der Gerichtsbarkeit und die Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte in bürgerlichen Rechtssachen (Jurisdiktionsnorm), RGBl. 111/1895, geregelt ist die sachliche und örtliche Zuständigkeit der Gerichte in Zivilrechtssachen einschließlich des Instanzenzugs im Rechtsmittelverfahren sowie die Besetzung der Gerichte je nach Zuständigkeit (Einzelrichter – Senat, siehe Gerichtsorganisation in Österreich).

Auch die Zwangsvollstreckung ist nicht in der Zivilprozessordnung, sondern im Gesetz vom 27. Mai 1896 über das Exekutions- und Sicherungvserfahren (Exekutionsordnung), RGBl. 79/1896, geregelt.

Die Zivilgerichtsbarkeit wird von den ordentlichen (staatlichen) Gerichten ausgeübt. Das Gericht erster Instanz hat die Anträge der Parteien entgegenzunehmen, das Beweisverfahren durchzuführen und – falls es nicht zuvor aus anderen Gründen zur Beendigung des Verfahrens kommt – ein Urteil zu fällen. Die Entscheidungen des Gerichtes erster Instanz unterliegen der Überprüfung durch das Rechtsmittelgericht und in einigen Fällen auch des Obersten Gerichtshofs (OGH).

Die Zuständigkeit des jeweiligen Erstgerichts ist nicht in der ZPO selbst geregelt, sondern in einem anderen Gesetz, der Jurisdiktionsnorm (JN). Die individuelle Zuständigkeit des Gerichts ergibt sich aus zwei Komponenten:

1. örtliche Zuständigkeit
Das ist das Vorliegen eines örtlichen Anknüpfungspunktes für eine Rechtssache, die den Gerichtsstand begründet. Zu unterscheiden ist zwischen

2. sachliche Zuständigkeit
Das ist das Vorliegen eines sachlichen Anknüpfungspunktes für eine Rechtssache (z. B. allgemeine Streitsachen, Handelssachen, Arbeits- und Sozialrechtssachen, Bestandsachen, Ehesachen)

Daneben sind manche Vereinbarungen der Parteien über Gerichtsstände zulässig.

Zur Entscheidung in erster Instanz können berufen sein:

1 mcm taschen sale. Bezirksgerichte in Verfahren

2. Landesgerichte in Verfahren

Zur Überprüfung der erstinstanzlichen Entscheidungen der Bezirksgerichte sind die Landesgerichte, jener der Landesgerichte sind die Oberlandesgerichte berufen.

Sofern dann noch einen Rechtsmittel an den Obersten Gerichtshof zulässig ist, entscheidet dieser in dritter und jedenfalls letzter Instanz.

Die österreichische Zivilprozessordnung wurde weitgehend (jedoch mit veränderter Zählung und anstelle von Paragraphen mit der Bezeichnung Artikel) im Fürstentum Liechtenstein übernommen und ist nach wie vor in Kraft (Gesetz vom 10. Dezember 1912 über das gerichtliche Verfahren in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten [Zivilprozessordnung], LGBl 9/1/1912, FL-ZPO).

Die Änderungen in der österreichischen Zivilprozessordnung werden in Liechtenstein zeitversetzt und mit Abänderungen und Anpassungen an die nationalen Besonderheiten übernommen (siehe z.B. hinsichtlich der Aktorischen Kaution).

Von der Rechtsprechung in Liechtenstein wird teilweise die Rechtsprechung des österreichischen Obersten Gerichtshofes (OGH) zur österreichischen Zivilprozessordnung zur Auslegung der liechtensteinischen Zivilprozessordnung herangezogen.

Liechtenstein:

Ernst Vogelsang

Ernst Franz Maria Vogelsang (* 31. August 1911 in Frankfurt am Main; † 4. November 1942 im Nordatlantik, südlich von Kap Farvel

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, Grönland) war ein deutscher Kapitänleutnant und U-Boot-Kommandant im Zweiten Weltkrieg.

Ernst Franz Maria Vogelsang wurde am 31. August 1911 in Frankfurt am Main geboren. Seine Eltern waren Ernst Josef Maria Vogelsang, geboren am 17. Dezember 1881 in Recklinghausen, und Maria Margaretha Vogelsang, ehem. Alexa, geb. Limper, geboren am 17. Juli 1888 ebenfalls in Recklinghausen. Er hatte drei Geschwister: Franz Heinrich Vogelsang, (* 10. Juli 1914 in Freiburg im Breisgau), Margaretha Vogelsang (* 22. September 1917 in Recklinghausen) und Robert Vogelsang (* 7. Oktober 1920 in Freiburg im Breisgau).

Die Familie Vogelsang ist vielermals umgezogen. Die meiste Zeit aber verbrachten sie in Recklinghausen. Über die Schulzeit von Ernst Franz Maria Vogelsang ist nichts bekannt, allerdings musste er – um Offiziersanwärter zu werden – sein Abitur abgeschlossen haben.

Im April 1931 trat Ernst Vogelsang als Offiziersanwärter in die Kriegsmarine ein. 1936 nahm er am Spanischen Bürgerkrieg teil und bekam dafür das Spanische Kreuz in Bronze ohne Schwerter am 6. Juni 1936.

Zwischen Oktober 1938 bis Mai 1940 diente der damalige Oberleutnant zur See als Artillerie- und Wachoffizier auf dem Zerstörer Z 5 Paul Jacobi, mit dem er auch an der norwegischen Invasion beim Unternehmen Weserübung teilnahm. Der Zerstörer war in der Kriegsschiffgruppe 2 mit dem Ziel Trondheim. So wurde die Z5 Paul Jacobi am 8. April 1940 Zeuge des Gefechts zwischen der Admiral Hipper und der HMS Glowworm, wobei der britische Zerstörer versenkt und die Admiral Hipper durch einen Rammstoss des britischen Zerstörers am Bug schwer beschädigt wurde.

Im Juni 1940 wurde Kapitänleutnant Ernst Franz Maria Vogelsang zur U-Bootwaffe abkommandiert. Dort absolvierte er bis in den November 1940 eine U-Boot-Ausbildung bei der U-Boot-Lehrdivision. Ab November begann er einen Kommandantenlehrgang bei der 24. U-Boot-Ausbildungsflottille und der 1. U-Boot-Artillerieflottille. Im Dezember 1940 beendete er erfolgreich diesen Lehrgang und erhielt gleich darauf ein Kommando.

Am 18

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. Dezember 1940 übernahm er das Kommando auf U 18, wo er neue U-Boot-Mannschaften und zukünftige Kommandanten bis zum 6. Mai 1941 ausbildete. Am 29. Mai 1941 wurde das neue Typ VII C-Unterseeboot U 132 in Dienst und unter sein Kommando gestellt. Insgesamt fuhr Kapitänleutnant Vogelsang mit U 132 vier Feindfahrten und eine Überführungsfahrt.

U 132 sank am 4. November 1942 gegen 0:20 Uhr im Nordatlantik südöstlich von Kap Farewell vermutlich durch die Explosion des britischen Dampfers Hatimura. Das Boot meldete sich nach dem Angriff auf den Konvoi nicht mehr und wird seit diesem Tag als vermisst geführt. Die Hatimura hatte zu ihrer Stückgutladung noch TNT, Sprengstoff und Brandbomben geladen. Der Dampfer geriet nach dem Torpedotreffer in Brand. Beim Untergang des Dampfers „Hatimura“ durch einen Fangschuss von U 442 explodierte der Sprengstoff unter Wasser und riss dabei das zu nahe am explodierenden Schiff stehende U 132 mit in die Tiefe. Die Position ist .

Die Familie Vogelsang stellte einen Gedenkgrabstein für Ernst Franz Maria in ihrem Familiengrab auf dem Lohtorfriedhof in Recklinghausen auf.

Regierungsbezirk Gumbinnen

Der preußische Regierungsbezirk Gumbinnen lag im äußersten Nordosten Preußens und seit 1871 des Deutschen Reiches. Er bestand von 1808 bis 1945, zunächst unter der Bezeichnung Regierungsbezirk Litthauen zu Gumbinnen. Zusammen mit dem Regierungsbezirk Ostpreußen zu Königsberg war er Bestandteil der Provinz Preußen und umfasste den Osten der Provinz.

Die Große Pest von 1709 bis 1711 hatte Gumbinnen besonders schwer getroffen. Im Juli 1724 wurde eine Deputation (Außenstelle) der Kriegskammer Königsberg in Gumbinnen eingerichtet. Sie war für die Hauptämter Insterburg, Memel, Ragnit und Tilsit zuständig. Am 19. August 1736 wurde die Deputation in eine eigenständige litthauische Kriegs- und Domänenkammer umgewandelt. Der Regierungsbezirk Gumbinnen entstand durch Umbenennung der litthauischen Kriegs- und Domainenkammer zu Gumbinnen durch das Publikandum vom 16. Dezember 1808.

Der Kreis Memel wurde auf Wunsch der Bürgerschaft der Stadt Memel schon zum 1. September 1816 der Regierung in Königsberg zugeordnet. Zum Ausgleich wurden zahlreiche Kirchspiele im Binnenland dem Gumbinner Bezirk zugewiesen. Sodann wurde die Kreiseinteilung überarbeitet, da die landrätlichen Kreise wegen ihrer zu großen Ausdehnung nicht der Vorgabe entsprachen, wonach es möglich sein sollte, innerhalb eines Tages vom entferntesten Ort des Kreises in die Kreisstadt – und zurück – zu reisen.

In der Regel sollte die größte Entfernung drei Meilen, also knapp 22 km, nicht übersteigen. Da ein Kreis zugleich zwischen 20.000 und 36.000 Einwohnern haben sollte, war der Zuschnitt der Kreise in den dünn bevölkerten „litauischen“ Kreisen recht mühsam, zumal alte Zugehörigkeiten zu berücksichtigen waren.

Nach Abschluss der Neuorganisation der unteren Verwaltungsbehörden bestanden dann seit 1. April 1819 insgesamt die 16 Kreise:

1896 wurden die Stadt Tilsit und 1901 die Stadt Insterburg kreisfrei, bildeten also eigene Stadtkreise.

Mit Wirkung ab 1. November 1905 wurden die vier südlichen Kreise (Johannisburg, Lötzen, Lyck und Sensburg) vom Regierungsbezirk Gumbinnen abgetrennt und zusammen mit dem Südteil des Bezirks Königsberg zum neuen Regierungsbezirk Allenstein zusammengefasst.

Nach dem Ersten Weltkrieg musste das deutsche Reich das Memelgebiet abtreten. Die deutsche Verwaltung der nördlich des Flusses Memel liegenden Teils des Regierungsbezirks Gumbinnen endete. Der Landkreis Tilsit ging damit überwiegend verloren, während die Kreise Heydekrug, Niederung und Ragnit sowie der Stadtkreis Tilsit geteilt wurden. Die (wenigen) Gemarkungen des Rest-Kreises Heydekrug wurden 1922 dem Kreis Niederung, der selbst nur 4 Gemeinden eingebüßt hatte, zugeteilt. Der Landkreis Tilsit und der Kreis Ragnit wurden 1922 zum Kreis Tilsit-Ragnit zusammengeschlossen.

1938 wurden im Bezirk Gumbinnen 1146 Namen der insgesamt 1851 Gemeinden „germanisiert“.

Als durch Vertrag mit Litauen das Memelgebiet 1939 wieder an das Deutsche Reich zurückgegeben wurde, erhielt der Regierungsbezirk Gumbinnen die Aufsicht über den Stadtkreis Memel sowie die drei memelländischen Landkreise Memel, Heydekrug und Pogegen. Letzterer wurde noch 1939 aufgelöst und die Gemeinden auf die Landkreise Heydekrug und Tilsit-Ragnit verteilt. Abteilungsdirigenten leiteten 1939 die Allgemeine Abteilung (Regierungsvizepräsident Eichhart), die Abteilung für Kirchen und Schulen (Theisen) und die Landwirtschaftliche Abteilung (Karbe).

Letzte Veränderungen im territorialen Bestand des Bezirks ergaben sich aus der Annexion von polnischem Staatsgebiet um Suwałki und Augustow, das als Landkreis Suwalken im November 1939 dem Regierungsbezirk Gumbinnen zugeordnet und im Mai 1941 in Landkreis Sudauen umbenannt wurde. Im Jahre 1943 wurde ein Teil dieses Landkreises an den südöstlich benachbarten und nun ebenfalls annektierten Bezirk Bialystok abgegeben.

Die deutsche Verwaltung endete im Winter 1944/45 mit dem Einmarsch sowjetischer Truppen und der Vertreibung der Deutschen. Der größte Teil des Regierungsbezirks Gumbinnen gehört heute zur Oblast Kaliningrad der Russischen Föderation, im Süden liegen heute die Powiate der Wojewodschaft Ermland-Masuren.

Der ganze Bezirk umfasste 1885 eine Fläche von 15.870 km². Die Einwohnerzahl betrug

Regierungsbezirke: Allenstein | Gumbinnen | Königsberg | Westpreußen (1922–1939) | Zichenau (1939–1945)

Stadtkreise: Allenstein | Elbing (1922–1939) | Insterburg | Königsberg | Tilsit

Landkreise: Allenstein | Angerapp (Darkehmen) | Angerburg | Bartenstein (Friedland) | Braunsberg | Darkehmen (Angerapp) | Ebenrode (Stallupönen) | Elchniederung (Niederung) | Fischhausen | Friedland (Bartenstein) | Gerdauen | Goldap | Gumbinnen | Heiligenbeil | Heilsberg | Heydekrug | Insterburg | Johannisburg | Königsberg | Labiau | Lötzen | Lyck | Memel | Mohrungen&nbsp

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1922–1939 angegliedert : Elbing | Marienburg (Westpr.) | Marienwerder | Rosenberg i. Westpr. | Stuhm 

1939 angegliedert : Mackeim | Mielau | Ostenburg | Plöhnen | Praschnitz | Scharfenwiese | Schröttersburg | Sichelberg | Sudauen | Zichenau