Bettina Ismair

Bettina Ismair (* 1962) ist die Gründerin der überregional bekannten und vielfach ausgezeichneten Initiative „Offenes Haus – Offenes Herz“ in Markt Schwaben, die sich seit 2001 für die Förderung und Integration von Kindern ausländischer Flüchtlingsfamilien engagiert.

Bettina Theresa Ismair stammt aus einer alteingesessenen Familie, die schon seit fünf Generationen in der Gemeinde Markt Schwaben im Landkreis Ebersberg beheimatet ist. Nach der Einschulung ihres Sohnes im Jahr 2001 wurde die zweifache Mutter erstmals mit der schwierigen Schul- und Lebenssituation der Kinder aus afghanischen Flüchtlingsfamilien konfrontiert, die – oft ohnehin schon traumatisiert – aufgrund ihrer fehlenden Sprachkenntnisse in der oberbayerischen Grundschule völlig isoliert und überfordert waren. Diesen Kindern zu helfen wurde Bettina Ismairs großes Ziel.

Noch im selben Jahr begann sie zusammen mit einem kleinen Kreis weiterer Familien, einmal in der Woche jeweils zwei dieser Kinder nachmittags für ein paar Stunden bei sich aufzunehmen. Die Kinder wurden gemeinsam mit den eigenen Kindern bei den Hausaufgaben betreut und konnten den Alltag in einer deutschen Familie miterleben

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. Bald kam die Unterstützung der Asylsuchenden bei Behördengängen hinzu, gegenseitige Freundschaftsbesuche und die Organisation gemeinsamer Gruppenausflüge folgten mcm taschen sale. Im Laufe der Jahre entstand ein gut funktionierendes Netzwerk der bürgerschaftlichen Hilfe, das mit dem Älterwerden der Kinder auch auf das örtliche Franz-Marc-Gymnasium ausgeweitet wurde, wo das Thema „Integration“ mittlerweile regelmäßig Gegenstand des Unterrichts ist.

Ismairs beispielhafte und erfolgreiche Initiative, die sich entsprechend ihrer Tätigkeit „Offenes Haus – Offenes Herz“ nennt, ist inzwischen aufgrund zahlreicher Presse-, Rundfunk- und Fernsehberichte auch überregional und deutschlandweit bekannt. Sie wurde seit ihrem Entstehen vielfach mit Preisgeldern und Auszeichnungen bedacht, wie beispielsweise im Jahr 2009 mit dem Panter-Preis (Jury-Preis) der Tageszeitung (taz), 2012 mit dem „Integrationspreis“ der Regierung von Oberbayern und zuletzt im Dezember 2014 mit dem größten bundesweiten Ehrenamtspreis für herausragendes bürgerschaftliches Engagement, dem Deutschen Bürgerpreis.

Bettina Ismair als Gründerin der Initiative wurde für ihr konsequentes, fortwährendes ehrenamtliches Engagement im Jahr 2013 mit dem erstmals verliehenen Ellen-Ammann-Preis des Katholischen Deutschen Frauenbundes (Landesverband Bayern) ausgezeichnet

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Jüdischer Friedhof (Osoblaha)

Der Jüdische Friedhof Osoblaha ist ein jüdischer Friedhof in Osoblaha (deutsch Hotzenplotz, jiddisch Hotz’plotz, polnisch Osobłoga) im Okres Bruntál in der Region Moravskoslezský kraj in Tschechien.

In Osoblaha fanden bereits im 14. Jahrhundert Juden Zuflucht, nach 1670 auch die aus Wien vertriebenen Juden; in Osoblaha entstand eine große jüdische Gemeinde (1865 bildeten die Juden etwa 30 % der Bevölkerung), die bis 1933 bestand

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. Der Friedhof wurde wahrscheinlich in der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts angelegt. Die ältesten erhaltenen Gräber stammen aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Zahlreiche hölzerne Grabmale fielen im Jahr 1802 einem Brand zum Opfer. Der unter Denkmalschutz stehende Friedhof grenzt an die Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert.

Koordinaten:

Atlantic and North West Railway

Die Atlantic and North West Railway (A&NW) ist eine ehemalige Eisenbahngesellschaft in Québec und Ontario (Kanada). Sie wurde am 15. Mai 1879 mit dem Ziel gegründet, die beiden Netze der kanadischen Eisenbahn, nämlich das Hauptnetz in Québec und das Gebiet New Brunswick, durch eine direktere Linie zu verbinden, als das durch kanadisches Territorium möglich wäre.

Die 294 Kilometer lange normalspurige Strecke wurde alsbald gebaut und verlief von Montreal (Südende der Lachine Bridge) über Sherbrooke, Mégantic bis zur US-Staatsgrenze bei Lowellton

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. Dort schloss sich die Strecke der International Railway of Maine nach Mattawamkeag (Maine) an, die die A&NW am 2. November 1886 kaufte. Zwischen Farnham und Brookport (10 km) konnte die bereits bestehende Strecke der South Eastern Railway mitbenutzt werden. Weiterhin baute man eine von der Hauptstrecke Montréal–Mattawamkeag unabhängige, 30 Kilometer lange Zweigstrecke von der A&NW Railway Junction (später Payne) nach Eganville (Ontario) westlich von Ottawa, die an die Hauptstrecke der Canada Central Railway anschloss.

Bereits seit dem 1. August 1883 war die Gesellschaft durch die Ontario and Quebec Railway für 999 Jahre gepachtet worden

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, die am 3. Dezember 1883 etwa 25 Kilometer der Hauptstrecke erwarb. Dieser Pachtvertrag ging mit Wirkung vom 6. Dezember 1886 auf die Canadian Pacific Railway über, jedoch nur für die Hauptstrecke Montréal–Mattawamkeag. Der Vertrag über die Zweigstrecke nach Eganville wurde erst am 1. April 1894 auf die CPR umgeschrieben.

Die Hauptstrecke besteht heute noch und wird von der Montreal, Maine and Atlantic Railway genutzt. Die Nebenstrecke nach Eganville ist stillgelegt.

Boris Grigorjewitsch Galjorkin

Boris Grigorjewitsch Galjorkin (russisch Борис Григорьевич Галёркин, wiss. Transliteration Boris Grigor’evič Galërkin, häufig als Galerkin transkribiert; * 20. Februarjul./ 4. März 1871greg. in Polozk, heute Weißrussland; † 12. Juli 1945 in Leningrad) war ein sowjetischer Ingenieur und Mathematiker.

Galjorkin besuchte die Schule in Minsk und studierte ab 1893 am Polytechnikum in Sankt Petersburg. Um sein Studium zu finanzieren arbeitete er nebenbei als Privatlehrer und als Technischer Zeichner. Gleichzeitig wurde er Mitglied der russischen Sozialdemokraten. Nach dem Abschluss 1899 arbeitete er in einer Lokomotivfabrik in Charkiw und ab 1903 als Ingenieur beim Bau einer Eisenbahnlinie in der Mandschurei. Ende des Jahres war er in Sankt Petersburg, wo er leitender Ingenieur in einer Dampfkesselfabrik war. Gleichzeitig war er weiter für die Sozialdemokraten aktiv und organisierte eine Ingenieurs-Gewerkschaft. 1907 wurde er für seine politischen Aktivitäten zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

Im Gefängnis begann er sich mit Bauingenieurwesen zu befassen und besuchte nach der Entlassung 1908 von 1909 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Baustellen und Bauwerke in Mitteleuropa und Schweden. 1908 erfolgte seine erste Veröffentlichung (eine lange Abhandlung über Baustatik, die er im Gefängnis geschrieben hatte) und er begann Vorlesungen am Polytechnikum zu halten. Ab 1920 war er Professor für Technische Mechanik am Polytechnikum. 1922 wechselte er auf den Lehrstuhl für Bauingenieurwesen. Er lehrte auch am Leningrader Institut für Eisenbahningenieurwesen und an der Staatlichen Universität in Leningrad. 1939 wurde er Professor und Leiter des Bauingenieurwesens an der neu gegründeten Militärischen Ingenieurtechnischen Universität und erhielt den Generalsrang. Er war leitend in der Kommission für die Konstruktion von Verteidigungsanlagen für Leningrad, wurde dann nach Moskau evakuiert und war in der Kommission für Militäringenieurwesen der Akademie der Wissenschaften. Galjorkin war ab 1940 bis zu seinem Tod Vorstand des Instituts für Mechanik der sowjetischen Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg.

Der Galerkin-Ansatz bzw. die Galerkin-Methode ist ein Näherungsverfahren zur Lösung von partiellen Differentialgleichungen bzw. zugeordneten Variationsproblemen. Er führte diese 1915 ein. Bekannt ist er auch für seine Arbeiten zur Schalentheorie, über die er 1937 eine Monographie schrieb.

Er wurde als Statiker zu vielen Projekten von Wasserkraftwerken in der Sowjetunion hinzugezogen

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, zum Beispiel 1929 beim Dnepr-Damm und Kraftwerk. Auch für Stahlskelettbauten wurde er oft hinzugezogen, wofür er als Spezialist galt, seit er 1913 als einer der ersten in Russland einen größeren Stahlskelettbau in einer Fabrik in St. Petersburg errichtete.

1928 wurde er korrespondierendes Mitglied der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften und 1936 Vollmitglied.

Der 1998 entdeckte Asteroid (22611) Galerkin wurde nach ihm benannt.

Halveti-Tekke (Prizren)

Die Halveti-Tekke oder Helveti-Tekke (albanisch Teqeja e Helvetive) ist ein Derwischkonvent (Tekke) in der Saraçëve-Nachbarschaft der kosovo-albanischen Stadt Prizren, die dem Sufiorden der Halveti gewidmet ist. Das Gebäude ist ein nationales Kulturdenkmal. Der Sufiorden wurde von Baba Osman gegründet. Dieser stammte aus Valash im heutigen Albanien und wurde in Griechenland ausgebildet. Osman lebte in der Kukli-Bey-Moschee in der Nähe der Halveti-Tekke.

Das heutige Gebäude des Konvents stammt aus dem Jahre 1835, besteht aus traditionellem Gestein und hat ein Ziegeldach. Der Komplex umfasst neben dem Konvent auch einen Semihane genannten, sechseckigen Ritualraum als Hauptgebäude

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, ferner ein mit vielen traditionellen Elementen ausgestattetes Residenzgebäude aus dem 17. Jahrhundert an der Ostseite und einen Warteraum. An der Westseite befindet sich die Türbe, in der sich der Raum für die Gräber des Gründers sowie der neun Prinzen des Halveti-Ordens befinden.

Auf dem Gelände befinden sich zudem ein kreisrunder sowie ein rechteckiger Brunnen.

Koordinaten:

Departamento General Paz

Das Departamento General Paz liegt im Norden der Provinz Corrientes im Nordosten Argentiniens und ist eine von 25 Verwaltungseinheiten der Provinz

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.

Im Norden grenzt es, getrennt durch den Río Paraná, an Paraguay und an das Departamento Berón de Astrada, im Osten an das Departamento San Miguel, im Süden an die Departamentos Mburucuyá und Concepción und im Westen an das Departamento San Luis del Palmar.

Die Hauptstadt des Departamento General Paz ist Nuestra Señora del Rosario de Caá Catí, gewöhnlich Caá Catí genannt mcm taschen sale.

Das Departamento General Paz ist in die vier municipios Itá Ibaté, Lomas de Vallejos, Caá Catí und Palmar Grande gegliedert. In ihnen finden sich folgende Ortschaften:

Bella Vista | Berón de Astrada | Capital | Concepción | Curuzú Cuatiá | Empedrado | Esquina | General Alvear | General&nbsp

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;Paz | Goya | Itatí | Ituzaingó | Lavalle | Mburucuyá | Mercedes | Monte Caseros | Paso de los Libres | Saladas | San Cosme | San Luis del Palmar | San Martín | San Miguel | San Roque | Santo Tomé | Sauce

Liste der Biografien/Rosc

Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z ?

Ra – Rb – Rd – Re – Rh – Ri – Rj – Rl – Rm – Rn – Ro – Rr – Rs – Ru – Rw – Ry – Rz

Roa – Rob – Roc – Rod – Roe&nbsp

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;– Rof – Rog – Roh – Roi – Roj – Rok – Rol – Rom – Ron – Roo – Rop – Roq – Ror – Ros – Rot – Rou – Rov – Row – Rox – Roy – Roz 

Rosa – Rosb – Rosc – Rosd – Rose – Rosh – Rosi – Rosk – Rosl – Rosm – Rosn – Roso – Rosp – Ross – Rost – Rosu – Rosv – Rosw – Rosy – Rosz 

Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z ?

Ra – Rb – Rd – Re – Rh – Ri – Rj – Rl – Rm – Rn – Ro – Rr – Rs – Ru – Rw – Ry – Rz

Roa – Rob – Roc – Rod – Roe – Rof – Rog – Roh – Roi – Roj – Rok – Rol – Rom – Ron – Roo – Rop – Roq – Ror – Ros – Rot – Rou – Rov – Row – Rox – Roy – Roz 

Rosa – Rosb – Rosc – Rosd – Rose – Rosh – Rosi – Rosk – Rosl – Rosm – Rosn – Roso – Rosp – Ross – Rost – Rosu – Rosv – Rosw – Rosy – Rosz 

Gołdap

Gołdap [ˈgɔwdap] (deutsch Goldap) ist eine Kleinstadt in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren.

Die Stadt liegt rund 130 Kilometer südöstlich von Kaliningrad (Königsberg, Russland) und etwa 200 km südwestlich von Vilnius (Wilna, Litauen) an der Grenze zur Oblast Kaliningrad (Königsberger Gebiet) im historischen Ostpreußen. Dort befindet sie sich an den Nordausläufern der Seesker Höhen am Flüsschen Goldap (Gołdapa), nahe dem Wald-, Mittelgebirgs- und Heidegebiet Rominter Heide (prußisch ram, rom: still, heilig).

Die Stadt ist nach dem Fluss Goldap (Gołdapa) benannt. Im Umkreis von Goldap gab es prußische Wallburgen, beispielsweise in Klein Wronken, bei Texeln am Rominteufer, bei Ballupönen, bei Kollnischken, bei Pellkauen und bei Gut Adlersfelde.

Das spätere Kreisgebiet Goldap wurde erst ab 1535 planmäßig besiedelt.

Am 15. Mai 1570 wurde die Stadt Goldap durch Kaspar von Nostitz gegründet. Bis zum 17. Jahrhundert hatte die Stadt an der Ostgrenze Preußens ständig durch kriegerische Überfälle aus dem Osten zu leiden.

1657 wurde die Stadt von Tataren niedergebrannt. Dabei sollen auch viele Bürger verschleppt oder getötet worden sein, und Bürgermeister Dullo wurde auf dem Markt bei lebendigem Leibe öffentlich am Spieß gebraten. 1694 brannte die Stadt erneut ab.

Von 1709 bis 1711 wurde Ostpreußen von einer Pestepidemie heimgesucht. Einwanderer aus Brandenburg, Pommern, Magdeburg, Halberstadt, aus der Pfalz und Nassau, Deutsche und Schweizer, Preußen und Litauer ersetzten die gestorbene Bevölkerung. Seit 1732 kamen auch Salzburger Exulanten, die aus religiösen Gründen vertrieben wurden. Nach dem zweiten Schlesischen Krieg wurde die Stadt Garnisonsstadt der „Schwarzen Husaren“. Von den ursprünglichen Laubenhäusern blieb beim dritten Brand 1834 kaum etwas übrig.

Am 29. September 1818 wurde Goldap zur Kreisstadt für den Landkreis Goldap und nach Aufhebung seiner vier Tore zur offenen Stadt erklärt.

Am 16. Oktober 1834 brach in Goldap eine verheerende Feuersbrunst aus, durch die 266 Gebäude, darunter das Rathaus, das Gerichtshaus, die alte Schule neben der alten Kirche

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, das Gerichtsgefangnis sowie 112 Privathäuser, eingeäschert wurden.

1879 wurde die Eisenbahnstrecke Insterburg–Goldap–Lyck in Betrieb genommen. Später kamen Nebenbahnen nach Angerburg und Tollmingkehmen hinzu.

Seit 1887 diente die Rominter Heide als Jagdrevier für Kaiser Wilhelm II., der dort ein Haus im norwegischen Stil (Jagdhaus Rominten) und eine Stabkirche (die Hubertuskapelle) errichten ließ.

Zu Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 wurde Goldap von der russischen Armee zerstört und besetzt. Nach Abzug der russischen Armee wurde die Stadt im Stil der „Neuen Sachlichkeit“ wiederaufgebaut. Der Ort war Sitz des Landkreises Goldap.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadtbevölkerung am 21. Oktober 1944 evakuiert; am folgenden Tag wurde die Stadt von der sowjetischen Armee besetzt. Nach schweren Kämpfen gelang es der deutschen Wehrmacht jedoch am 15. November noch einmal, die Stadt zurückzuerobern. Die deutsche Propaganda feierte den Sieg. Wenige Tage nach Beginn der Winteroffensive der Roten Armee gelang dieser jedoch am 18. Januar 1945 die endgültige Eroberung der nun zu 90 % zerstörten Stadt.

Nach Kriegsende 1945 wurde Goldap zusammen mit der südlichen Hälfte Ostpreußens unter polnische Verwaltung gestellt. Es wanderten nun polnische Zivilisten zu, die sich der Behausungen und Anwesen der eingesessenen Bevölkerung bemächtigten. Die Schreibweise des Ortsnamens wurde in Gołdap abgeändert. Soweit die Einwohner nicht geflohen waren, wurden sie in der darauf folgenden Zeit von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde vertrieben.

Der Nordteil des Landkreises Goldap mit dem größten Teil der Rominter Heide wurde dagegen unter sowjetische Verwaltung gestellt. Gołdap lag fortan nur rund drei Kilometer von einer nahezu undurchdringlichen Grenze entfernt und litt unter seiner abgelegenen Lage im Grenzgebiet.

Mit der Öffnung der Grenze nach 1991 wurde die Stadt zu einem Grenzhandelsort. Seit 2002 ist die Gołdap wieder Sitz eines gleichnamigen Kreises.

Goldap war unter anderem bekannt durch große Vieh- und Pferdemärkte und den zweitgrößten Marktplatz Ostpreußens (und Deutschlands). Berühmt war Goldap durch seine Tuchmacher, Hutmacher, Strumpfstricker, Gerber und Bäcker. Von den Goldaper Kringeln und Brezeln wurden sogar einige Tonnen nach Batavia (Jakarta) exportiert. Auch der Goldaper Met war berühmt. „Die Bewohner der Stadt haben den Namen Ferkelmacher, weil ein boshafter Maler eine in Öl gemalte Sau mit Ferkeln dem eigentlichen Wappen der Stadt, das er in Wasserfarben malte, geschickt unterzulegen verstand“.

Redensart: „Goldap brennt“, wenn man dringend auf die Toilette muss.

Der Name leitet sich vom prussischen galdape ab, was Fluss in der Mulde bedeutet.

Nach den Zerstörungen während des Ersten Weltkrieges wurde ein „Wiederaufbauprogramm Ostpreußen“ durchgeführt, an dem die Architekten Hans J. Philipp und Fritz Schopohl großen Anteil hatten. Die äußere Gestaltung der neuen Häuser orientierte sich an der bekannten Architektur Ostpreußens: Pfannendach auf Stülpschalung, auf dem Land wurde überwiegend rauer Kellenputz, in der Stadt Kratzputz verwendet. Die Fenster erhielten in den feststehenden Blendrahmen dunklen, in dem Flügelholz weißen Anstrich. Die Gebäude wurden auf den Fundamenten oder Kellermauern der zerstörten Häuser aufgebaut, oft jedoch wurden durch andere Grundrisse die Größe der Neubauten verändert. Ein typisches Gebäude aus dem Wiederaufbauprogramm Ostpreußens ist/war das „Kleinbürgerhäuschen“ von Franz Hoyer, das als Reihenhaus konzipiert war.

Am 14. Mai 1570 erfolgte die Landverschreibung für den ersten Kirchenbau, der um 1580 begonnen und nach mehr als zehn Jahren fertiggestellt wurde. Nach einem Brand im Jahre 1623 erfolgte ein Neubau des Kirchenschiffs aus Feldsteinen und Ziegeln in den Jahren bis 1627. Dieser Bau stand bis 1944, auch wenn im Januar 1818 durch einen Orkannoch größerer Schaden entstanden war. Im pyramidal geschlossenen Turm befanden sich zwei Glocken aus den Jahren 1635 und 1705. Im Kircheninnern stand ein Kanzelaltar von Bildhauer Pfeffer aus Königsberg (heute russisch: Kaliningrad).

Bei den Kämpfen um Goldap 1944/45 wurde die Alte Kirche schwer zerstört. In den frühen 1980er Jahren erfolgte der Wiederaufbau im ursprünglichen Baustil, und 1984 wurde die Kirche, bisher evangelisches Gotteshaus, jetzt von der römisch-katholischen Kirche neu geweiht mit der Namensgebung Najświętszej Maryi Panny Matki Kościół. Seit 1992 ist sie Konkathedrale im Bistum Ełk.

An der Stelle einer früheren reformierten und Garnisonkirche entstand durch General Daniel Friedrich von Lossow 1778 der Bau eines neuen Kirchengebäudes. Bis 1817 war sie ein reformiertes Gotteshaus. Wegen Baufälligkeit musste die Kirche 1842 geschlossen werden. 1856 erfolgte ein Neubau auf dem Goldaper Markt: Ein neugotischer Ziegelrohbau mit einem 148 Meter hohen Turm. In den Kriegswirren 1944/45 wurde das Gotteshaus zerstört und brannte bis auf den Turm aus. Der Turm wurde 1956 abgerissen. Ein Wiederaufbau der Kirche erfolgte nicht.

Bei der Leo-Kirche (Kościół św. Leona) handelt es sich um ein Bauwerk aus dem Jahre 1894, das schon immer ein katholisches Gotteshaus war und es auch heute noch ist. Das Gebäude überstand den Krieg nahezu unbeschadet.

Die jüngste Kirche unter den Goldaper Gotteshäusern wurde 1991 in Dienst gestellt und als Kościół św. Jozefa Robotnika geweiht. Sie ist heute die dritte katholische Kirche der Stadt.

Bis 1945 bestanden in Goldap zwei evangelische Gemeinden, die der Alten bzw. der Neuen Kirche zugeordnet waren. In früherer Zeit wurden die Gottesdienste in Deutsch, Litauisch und Polnisch gehalten, später nur noch in Deutsch. Die litauische Gemeinde wurde vom ersten Pfarrer, die polnische Gemeinde vom zweiten Pfarrer (Diakonus) der Alten Kirche versehen. 1890 lebten 6.743 evangelische Kirchenglieder in der Stadt, 1939 waren es 10.876. Zum Bezirk der Alten Kirche gehörte der nördliche Teil der Stadt mit zwanzig Ortschaften der Umgebung, der südliche Teil mit neun Kirchspielorten war der Neuen Kirche zugeordnet. Beide Gemeinden gehörten bis 1945 zum Kirchenkreis Goldap in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union.

Aufgrund von Flucht und Vertreibung infolge des Zweiten Weltkrieges sank die Zahl der evangelischen Kirchenglieder fast auf Null. In den Nachkriegsjahren fand sich jedoch in Gołdap wieder eine kleinere evangelische Gemeinde, die zusammen mit Menschen aus dem weiteren Umland sich hier wieder ein Zentrum schuf. Die Kirchengemeinde Gołdap ist Filialgemeinde der Kirche in Suwałki (Suwalken) innerhalb der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.

Zum Kirchspiel Goldap (Alte und Neue Kirche) gehörten vor 1945 neben der Stadt Goldap 30 Orte:

Goldap war bis 1945 zentraler Ort eines Kirchenkreises innerhalb der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union. Diesem Kirchenkreis, dessen letzter Superintendent der Goldaper Pfarrer Wilhelm Krüger war, waren neun Kirchengemeinden zugeordnet. Das Gebiet des damaligen Kirchenkreises wird heute von der polnisch (PL)-russischen (RUS) Staatsgrenze durchschnitten:

Eine katholische Gemeinde bestand in Goldap seit 1894. 1890 lebten in der Stadt 358 Gemeindeglieder, 1939 waren es 385, und etwa 1.000 Menschen in den umliegenden Ortschaften kamen hinzu. An Goldap angegliedert war die Gemeinde in Darkehmen (1938–1946 Angerapp, heute russisch: Osjorsk).

Heute gibt es in Gołdap drei katholische Pfarrgemeinden, die zum Dekanat Gołdap im Bistum Ełk der Katholischen Kirche in Polen gehören.

Dem Dekanat Gołdap sind neben den drei Gołdaper Pfarrgemeinden vier weitere aus dem Umland zugeordnet:

In chronologischer Reihenfolge

Blasonierung: „Schrägrechts geteilt; oben in Silber der rote (brandenburgische) Adler, wachsend, die Brust ist mit einem silbernen „S“ belegt, unten schräggeviertet von Schwarz und Silber.“

Am 14. Mai 1570 verlieh Herzog Albrecht Friedrich von Preußen der Stadt obiges Wappen, wobei merkwürdig ist, dass der rote markgräfliche Adler „ein S am Halse“ hat, wie es doch nur der schwarze preußische Adler als Zeichen seiner Lehensabhängigkeit von König Sigmund von Polen tragen musste.

Im Jahre 1879 wurde Goldap an das Eisenbahnnetz angeschlossen, als die Bahnstrecke Insterburg–Lyck in Betrieb genommen wurde. Damit hatte Goldap Anschluss an die Preußische Ostbahn nach Königsberg (Preußen) und Berlin bekommen. Im Jahre 1897 folgte die Eröffnung der Bahnstrecke Angerburg–Goldap, die vier Jahre später eine nördliche Verlängerung in der Bahnstrecke Goldap–Stallupönen fand.

Mit der Bahnlinie nach Stallupönen war nun auch eine Verbindung in die Rominter Heide geschaffen. Sie erhielt 1927 eine Ergänzung durch die auch „Kaiserbahn“ genannte Bahnstrecke Goldap–Szittkehmen, die abschnittsweise errichtet wurde und in Szittkehmen den Anschluss an eine Bahnstrecke nach Gumbinnen herstellte.

Von den damaligen Bahnstrecken wurden kriegsbedingt und später auch aus Rentabilitätsgründen alle Linien aufgegeben. Heute hat Gołdap keinen Bahnanschluss mehr.

Die Stadt- und Landgemeinde Gołdap umfasst eine Fläche von 362 km², was 46,86 % der Gesamtfläche des Powiat Gołdapski ausmacht. 62 % der Fläche werden landwirtschaftlich, 26 % forstwirtschaftlich genutzt.

Nachbargemeinden sind:

Zur Stadt- und Landgemeinde gehören, neben Gołdap selbst, die folgenden umliegenden Ortschaften:

Amtssitz: Gołdap

Ortsteile: Bałupiany (Ballupönen/Ballenau) | Barkowo (Barkehmen/Barkau) | Bitkowo (Bittkowen/Bittkau) | Botkuny (Buttkuhnen/Bodenhausen) | Dunajek ((Groß) Duneyken/Duneiken) | Dzięgiele (Dzingellen/Widmannsdorf) | Galwiecie (Gehlweiden) | Główka (Glowken/Thomasfelde) | Górne (Gurnen) | Grabowo (Grabowen/Arnswald) | Jabłońskie (Jeblonsken/Urbansdorf) | Jany (Groß Jahnen) | Jeziorki Wielkie ((Groß) Jesziorken/Schöntal) | Juchnajcie (Juckneitschen/Steinhagen) | Konikowo (Kleeberg) | Kośmidry (Kosmeden) | Kowalki (Kowalken/Beierswalde) | Kozaki (Kosaken/Rappenhöh) | Łobody (Liegetrocken) | Marcinowo (Marczinowen/Martinsdorf) | Nasuty (Nossuten) | Osowo (Ossöwen/Ossau) | Pietraszki (Petrelskehmen/Peterkeim) | Pogorzel (Hegelingen [Pogorzellen]) | Rożyńsk Wielki (Groß Rosinsko/Großfreiendorf) | Siedlisko (Altenbude) | Skocze (Skötschen/Grönfleet) | Suczki (Sutzken/Hitlershöhe) | Wiłkajcie (Wilkatschen/Birkendorf) | Zatyki (Satticken)

Weitere Ortschaften: Babki (Babken/Steinbrück) | Błażejewo | Boćwinka (Bodschwingken/Herandstal) | Boćwiński Młyn (Bodschwingken Mühle/Herandstaler Mühle) | Bronisze (Wittichsfelde) | Czarnowo Wielkie (Groß Jodupp/Holzeck) | Dąbie (Eichenort) | Dunajek Mały (Klein Duneyken/Klein Duneiken) | Gałwiecie (osada) | Gieraliszki (Gerehlischken/Gerwalde) | Gołdap (osada) | Grygieliszki (Grilskehmen/Grilsen) | Jabramowo (Abrahamsruh) | Janowo (Johannisberg) | Jeziorki Małe (Klein Jesziorken/Kleinschöntal) | Jurkiszki (Jörkischken/Jarkental) | Kalkowo (Kalkowen/Kalkau) | Kalniszki (Kallnischken/Kunzmannsrode) | Kamionki (Kamionken/Eichicht) | Kołkowo | Kolniszki (Collnischken/Burgfelde) | Mażucie (Masutschen/Oberhofen) | Niedrzwica (Niederwitz) | Nowa Boćwinka (Neu Bodschwingken/Neu Herandstal) | Okrasin (Kettenberg) | Osieki (Ostkehmen) | Pietrasze (Pietraschen/Rauental) | Piękne Łąki (Schönwiese) | Regiele (Regellen/Glaubitz) | Rostek (Schöneberg) | Rożyńsk Mały (Klein Rosinsko/Bergershof) | Rudzie (Rudzien/Rodenstein) | Samoniny (Samonienen/Klarfließ) | Skup (Hohenbrück) | Sokoły (Sokollen/Hainholz) | Somaniny (wie: Samoniny) | Szyliny (Schillinnen/Heidensee) | Tatary (Tartarren/Noldental) | Użbale (Uszballen/Langenrück) | Wilkasy (Wilkassen/Kleineichicht) | Włosty (Flösten/Bornberg) | Wronki Wielkie (Groß Wronken/Winterberg) | Wrotkowo (Friedrichowen/Friedrichau) | Żelazki (Szielasken/Hallenfelde) | Zielonka

Untergegangene Orte: Czarnowo Średnie (Mittel Jodupp/Mittelholzeck) | Ostrówko (Ostrowken/Waldbude)

Roman Mawlanow

Roman Mawlanow ([rɐˈman mɐvˈlanɐv], auch Roman Mavlanov, russisch Рома́н Мавла́нов; * 5. Juli 1994) ist ein russischer Automobilrennfahrer. 2014 gewann er die International GT Open. Er startete 2014 außerdem in der Formel Renault 3.5.

Mawlanow begann seine Motorsportkarriere im Alter von 13 Jahren im Kartsport, in dem er bis 2010 aktiv blieb. 2011 wechselte er in den Formelsport und trat für das Boetti Racing Team im Formel Renault 2.0 Eurocup an. Er beendete seine Debütsaison auf dem 35. Gesamtrang. Darüber hinaus fuhr er für den Rennstall in der alpinen Formel Renault. Dort lag er auf dem 13. Gesamtrang. 2012 erhielt Mawlanow ein Cockpit bei Tech 1 Racing. Im Formel Renault 2.0 Eurocup verbesserte er sich auf den 33. Platz in der Fahrerwertung. Die alpine Formel Renault beendete er auf dem 15. Platz.

2013 war Mawlanow hauptsächlich im GT-Sport für Russian Bears Motorsport aktiv. In der International GT Open gewann er zusammen mit Pol Rosell dreimal die GTS-Wertung und beendete die Saison in dieser zusammen mit Rosell auf dem vierten Rang. In der spanischen GT-Meisterschaft wurde er Fünfter. Darüber hinaus nahm Mawlanow für RC Formula an einigen Formel-Renault-Rennen teil. Im Formel Renault 2.0 Eurocup wurde er 29. In der nordeuropäischen Formel Renault erzielte er einen zweiten Platz und schloss die Fahrerwertung auf dem 18. Platz ab

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. 2014 war Mawlanow erneut im GT- und Formelsport parallel aktiv. In der International GT Open trat er nun für Russian Bears Motorsport in der Super-GT-Klasse an. Zusammen mit Daniel Zampieri gewann er drei Rennen und sicherte sich den Meistertitel. Darüber hinaus nahm er für seinen Rennstall an einem Rennen der Blancpain Endurance Series teil. Im Formelsport trat Mawlanow 2014 für Zeta Corse in der Formel Renault 3.5 an. Während sein Teamkollege Roberto Merhi mit 183 Punkten Gesamtdritter wurde, blieb Mawlanow ohne Punkte und erreichte den 25. Gesamtrang.

Qatar Emiri Air Force

Die Katarische Luftwaffe (engl.: Qatar Emiri Air Force, abgekürzt QEAF) ist die Luftstreitmacht der Streitkräfte des Emirat Katar.

Die katarischen Luftstreitkräfte wurden 1974 drei Jahre nach der Unabhängigkeit von Großbritannien gegründet.

Die Ausrüstung war in der Anfangszeit hauptsächlich britischer Herkunft, wie beispielsweise die Hawker Hunter

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. Nach der Beschaffung der Mirage F1 im Jahr 1980 begann ein umschwenken auf den Rüstungslieferanten Frankreich, wobei neben der Luftfahrzeugflotte auch die gesamte Infrastruktur der Militärflugplätze erneuert wurde.

Die katarische Luftwaffe beschäftigt immer noch größtenteils britische Piloten und französisches Bodenpersonal. Um diese zukünftig zu ergänzen, oder gar ganz zu ersetzen, werden zunehmend junge Katarer als Piloten und Flugzeugmechaniker ausgebildet.

Die QEAF besteht aus zwei Geschwadern, eines mit Kampfflugzeugen und eines mit Unterstützungsflugzeugen und Hubschraubern.

Seit Anfang 2011 lief eine Evaluierung, um die veralteten Mirage 2000-5 zu ersetzen. Dabei wurden Eurofighter, F-35 Lightning II, F/A-18E/F Super Hornet

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, F-15E und die Dassault Rafale als mögliche Kandidaten gehandelt. Am 30. April 2015 wurde bekannt, dass 24 Dassault Rafale als Nachfolger beschafft werden sollen, die Unterzeichnung des Kaufvertrages ist für den 4. Mai 2015 geplant.

Im März 2014 (vor-)bestellte das Land auf der Messe DIMDEX im eigenen Land unter anderem zwei Airbus A330 MRTT, drei Boeing 737 AEW&C, 24 Boeing AH-64E und 22 NH90 (12 TTH, 10 NFH).

Stand: Ende 2013

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