Viera East

Brevard County
12-74368
Viera East ist ein census-designated place (CDP) im Brevard County im US-Bundesstaat Florida mit 10.757 Einwohnern (Stand: 2010).
Viera East liegt rund 30 km südlich von Titusville sowie etwa 70 km östlich von Orlando. Der CDP wird von der Interstate 95 tangiert.
Laut der Volkszählung 2010 verteilten sich die damaligen 10.757 Einwohner auf 4.990 Haushalte. Die Bevölkerungsdichte lag bei 821,1 Einw./km². 87,9 % der Bevölkerung bezeichneten sich als Weiße, 4,8 % als Afroamerikaner, 0,2 % als Indianer und 3.3 % als Asian Americans. 1,1 % gaben die Angehörigkeit zu einer anderen Ethnie und 2,7 % zu mehreren Ethnien an. 7,9 % der Bevölkerung bestand aus Hispanics oder Latinos.
Im Jahr 2010 lebten in 25,6 % aller Haushalte Kinder unter 18 Jahren sowie 43,6 % aller Haushalte Personen mit mindestens 65 Jahren. 70,4 % der Haushalte waren Familienhaushalte (bestehend aus verheirateten Paaren mit oder ohne Nachkommen bzw. einem Elternteil mit Nachkomme). Die durchschnittliche Größe eines Haushalts lag bei 2,28 Personen und die durchschnittliche Familiengröße bei 2,72 Personen.
21,6 % der Bevölkerung waren jünger als 20 Jahre, 17,7 % waren 20 bis 39 Jahre alt, 24,9 % waren 40 bis 59 Jahre alt und 35,7 % waren mindestens 60 Jahre alt. Das mittlere Alter betrug 48 Jahre. 47,6 % der Bevölkerung waren männlich und 52,4 % weiblich.
Das durchschnittliche Jahreseinkommen lag bei 67.306 $, dabei lebten 4,1 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.
Cities: Cape Canaveral | Cocoa | Cocoa Beach | Indian Harbour Beach | Melbourne | Palm Bay | Rockledge | Satellite Beach | Titusville | West Melbourne
Towns: Grant-Valkaria | Indialantic | Malabar | Melbourne Beach | Melbourne Village | Palm Shores
Census-designated places: Cocoa West | June Park | Merritt Island | Micco | Mims | Patrick Air Force Base | Port St. John | Sharpes | South Patrick Shores | Viera East | Viera West

Liste der Patriarchen von Aquileia

Die folgenden Personen waren Bischöfe, Erzbischöfe beziehungsweise Patriarchen des Patriarchats Aquileia:

Candidianus kehrte in die Gemeinschaft mit der Römischen Kirche zurück. Gegner der kirchlichen Wiedervereinigung wählten einen neuen Patriarchen, Johannes I., der in der eigentlichen Stadt Aquileia residierte. Daher werden Candidianus und seine Nachfolger als die Patriarchen von Grado bezeichnet, obwohl schon Paulinus I. und seine Nachfolger dort residierten. Offiziell allerdings haben sie stets, auch über das Ende des Schismas hinaus, den Titel Patriarch von Aquileia weitergeführt, bis ihr Titel mit dem des Bischofs von Venedig zu dem des Patriarchen von Venedig vereinigt wurde.
Auch die nun aufgeführten Patriarchen von Aquileia (d. h. die, die auch als solche bezeichnet werden) haben freilich später oft in anderen Städten residiert.
Unter seiner Amtszeit Ende des Schismas. Es gibt nun für 750 Jahre offiziell zwei Patriarchen von Aquileia (diesen und den in Grado) in Gemeinschaft mit dem Papst.
Das Patriarchat wird auf die Erzbistümer Udine und Görz aufgeteilt. Der Titel wird mit dem Patriarchat von Venedig zusammengeführt.
Seit 1969 wird Aquileia als Titularerzbistum vergeben: siehe Aquileia (Titularerzbistum).
Lateinische (Römische) Kirche:   Rom (Liste) | Jerusalem (Liste, seit 1099) | Venedig (titular, Liste, seit 1457) | Lissabon (titular, Liste, seit 1716) | Westindien (titular, Liste, 1524–1963) | Ostindien (titular, Liste, seit 1886)
Unierte Kirchen:   Antiochien (Maroniten, Liste, seit 687) | Babylon (Chaldäer, Liste, seit 1553) | Antiochia (Syrer, Liste, seit 1662) | Antiochia, Alexandria, Jerusalem (Melkiten, Liste, seit 1709) | Kilikien (Armenier, Liste, seit 1740) | Alexandria (Kopten, Liste, seit 1895)
Aufgehoben:   Aquileia (Liste, 567–1751) | Grado (Liste, 568–1451) | Antiochia (Liste, 1100–1964) | Konstantinopel (Liste, 1204–1964) | Alexandria (1219–1964)

Imre Földi

Imre Földi [ˈimrɛ ˈføldi] (* 8. Mai 1938 in Kecskemét) ist ein ehemaliger ungarischer Gewichtheber.

Als Imre Földi in Kecskemét aufwuchs, wollte er zunächst Fußballtorwart werden. Sein großes Vorbild war Gyula Grosics, der Torhüter der Goldenen Elf. Wegen seiner geringen Größe wechselte Földi zum Ringen, Turnen und Gewichtheben, um sich dann mit 14 Jahren ganz auf das Gewichtheben zu konzentrieren. Földi zog nach Tatabánya um und erlernte den Beruf eines Schlossers.
Im Gewichtheben wurde Földi 1959 erstmals bei einem internationalen Wettkampf eingesetzt. 1960 startete er erstmals bei Olympischen Spielen.
Seine Laufbahn währte dann bis 1976, während der er insgesamt fünfmal bei Olympischen Spielen am Start war. Földi wurde im vierten Anlauf 1972 Olympiasieger und mehrmals Welt- und Europameister. Sein Vize-Weltmeistertitel von den Weltmeisterschaften 1970 wurde ihm allerdings wegen Dopings aberkannt. Er hatte bei einer Körpergröße von 1,49 m ein Normalgewicht von ca. 62 kg. Um wegen der besseren Erfolgsaussichten im Bantamgewicht (bis 56 kg Körpergewicht) starten zu können, musste er vor jedem Wettkampf ca. 6 kg abtrainieren. Bis zu seinem 38. Lebensjahr blieb er aktiv und startete bei 21 großen internationalen Meisterschaften (OS, WM, EM). Kein anderer Gewichtheber erreichte so viele Teilnahmen. Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn wurde er Trainer.
(OS = Olympische Spiele, WM = Weltmeisterschaften, EM = Europameisterschaften, Ba = Bantamgewicht, Fe = Federgewicht, Wettkämpfe bis 1972 im olympischen Dreikampf, bestehend aus Drücken, Reißen und Stoßen, Wettkämpfe ab 1973 im Zweikampf, bestehend aus Reißen und Stoßen)
Ab 1964 wurden auch bei Olympischen Spielen WM-Titel und ab 1969 auch Einzelmedaillen bei Weltmeisterschaften vergeben. Dabei gewann Imre Földi noch zusätzlich 5 WM-Goldmedaillen, 5 WM-Silbermedaillen und 2 WM-Bronzemedaillen.
Imre Földi wurde insgesamt 13-mal ungarischer Meister im Bantam- bzw. Federgewicht.
im beidarmigen Drücken:
im olympischen Dreikampf:
1948–1968: –56 kg, 1972–1992: 52–56 kg, 1996: 54–59 kg, 2000–2012: –56 kg 1948: Joseph Di Pietro | 1952: Iwan Udodow | 1956: Charles Vinci | 1960: Charles Vinci | 1964: Alexei Wachonin | 1968: Mohammad Nassiri | 1972: Imre Földi | 1976: Norair Nurikjan | 1980: Daniel Núñez | 1984: Wu Shude | 1988: Oksen Mirsojan | 1992: Chun Byung-kwan | 1996: Tang Lingsheng | 2000: Halil Mutlu | 2004: Halil Mutlu | 2008: Long Qingquan | 2012: Om Yun-chol

Keenan Cahill

Keenan Cahill (* 19. März 1995 in Elmhurst, Illinois), ist ein US-amerikanischer Webvideomacher, der vor allem durch seine selbstgedrehten, viralen Videoclips bei YouTube bekannt wurde. In diesen Lipdub-Videos ist zu sehen, wie er zu Titeln von Katy Perry, Willow Smith oder Usher die Lippen bewegt und sparsam Tanzbewegungen nachahmt.
Cahill besitzt auf YouTube einen eigenen Kanal unter dem Alias BeenerKeeKee19952. Im August 2013 hatte er rund 650.000 Abonnenten mit über 450 Millionen views.

Cahill veröffentlichte sein erstes YouTube Video am 25. Oktober 2009 zum Titel When You Look Me In the Eyes der Jonas Brothers.
Den Durchbruch schaffte er mit seinem am 28. August 2010 hochgeladenen Video zum Song Teenage Dream von Katy Perry. Perry twitterte wenige Tage nach der Veröffentlichung “ I heart you @KeenanCahill “ (dt. Ich herze Dich) und löste damit einen Ansturm aus. Innerhalb einer Woche stiegen die Views von 600.000 auf 3 Millionen. Bis 2013 wurde der Clip über 55 Millionen mal aufgerufen.
Mittlerweile ist er durch internationale Presseberichte auch über das Internet hinaus bekannt. Er hatte diverse Auftritte in Talkshows, drehte einen Werbespot mit Jennifer Aniston und hat Youtube-Videos zusammen mit 50 Cent, David Guetta, Arash, DJ Pauly D, Cody Ross, Katy Perry, Jason Derulo, Nick Cannon und Brian Wilson (von San Francisco Giants). Am 2. November 2011 hatte Keenan einen Gastauftritt bei America’s Next Top Model, moderiert von Tyra Banks.
Keenan Cahill leidet unter dem Maroteaux-Lamy-Syndrom, einer Erkrankung, die mit einer schweren Skelettfehlbildung, Hornhauttrübung und Minderwuchs einhergeht und weltweit weniger als 1.100 Menschen betrifft. Cahill war mit 16 Jahren nur 1,26 m groß.
Nach Diagnostizierung der Krankheit im Alter von einem Jahr wurde bei Cahill 1997 eine Knochenmarkstransplantation durchgeführt, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Danach hatte er noch mehrere Operationen, inklusive eines Eingriffs, um den Druck im Schädelinneren abzusenken. Die Kosten für die notwendige Enzymbehandlung betragen nach eigenen Aussagen 300.000 Dollar pro Jahr.

Bayern Express & P. Kühn Berlin

Die Bayern Express und P. Kühn Berlin GmbH (BEX) ist ein deutsches Reise- und Verkehrsunternehmen mit Sitz in Berlin. Es betreibt innerdeutsche Fernbuslinien, hauptsächlich vom Zentralen Omnibusbahnhof Berlin aus. Alleiniger Gesellschafter ist die DB Fernverkehr AG.

Das Unternehmen P. Kühn Berlin wurde 1937 von Paul Kühn in Berlin als Fuhrunternehmen gegründet und erlangte nach dem Zweiten Weltkrieg als Busunternehmen für den Interzonenverkehr Bekanntheit. Der in Reinickendorf b. Berlin geborene Kühn (* 29. September 1908; † 30. Juli 1980) hatte zunächst in der väterlichen Gärtnerei in Reinickendorf mitgearbeitet, wurde mit achtzehn Jahren Lieferwagenfahrer und betrieb ab den späten 1920er Jahren einen Autohandel mit gebrauchten Lastkraftwagen und Omnibussen, die er aufarbeitete und wieder verkaufte.
Der Neubau des Flughafens Tempelhof brachte Paul Kühn auf die Idee, die tausenden Bauarbeiter mit Omnibussen zur Flughafenbaustelle zu transportieren, die bis dahin nur an zwei Straßenbahnlinien angeschlossen war. Der Erfolg dieser Transporte führte ihn kurz darauf im Jahr 1937 zur Gründung des eigenen Fuhrunternehmens mit Omnibussen und Lastkraftwagen, das er auf dem Grundstück neben der väterlichen Gärtnerei in der Reinickendorfer Provinzstraße einrichtete. Während des Zweiten Weltkriegs führte Paul Kühn erste Fernbusfahrten für Arbeiterausflüge von Berlin nach Göhren auf Rügen durch. Nach dem Krieg brachte der Bau des Flughafens Tegel der Firma 1948 durch Material- und Arbeitertransporte schnellen Wohlstand, die nach dem Ende der Berlin-Blockade auch wieder Ausflugsfahrten für Sportvereine, Kegelklubs oder Hochzeitsgesellschaften nach außerhalb organisierte.
Auf Betreiben des Berliner Senats, der darüber verärgert war, dass die Einnahmen aus den Interzonenzügen der Deutschen Reichsbahn ausschließlich der Verwaltung der Sowjetischen Besatzungszone und später der DDR zuflossen und daher einen eigenen Interzonenbusverkehr nach Westdeutschland begründen wollte, richtete Paul Kühn ab 1949 zunächst eine wöchentliche und bald darauf eine tägliche Busverbindung vom Zentralen Busbahnhof am Stuttgarter Platz nach Frankfurt am Main ein. Für die Pause auf halber Strecke erwarb Kühn in Lutter am Barenberge ein eigenes Gebäude, um dort ein Restaurant und eine Reparaturwerkstatt einzurichten. 1951 kaufte er auch das Berghotel Stöberhai im Harz, baute es gründlich um und vertrieb erfolgreich bis zum Wiederverkauf des Hotels im Jahr 1965 über sein eigenes Reisebüro, das er neu gegründet hatte, Pauschalreisen von Berlin zum Stöberhai.
1953 besaß Paul Kühn 22 moderne und luxuriöse Reisebusse mit teils verglasten Dächern, die von der hauseigenen Tischlerei, Schmiede und Sattlerei ausgestattet wurden und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 1,3 Millionen DM.
Von Mitte Dezember 2008 bis zum 24. November 2011 betrieb BEX zusammen mit dem Berliner Busunternehmen BVB eine Flughafenlinie (SXF1) zwischen Bahnhof Berlin Südkreuz und dem Flughafen Berlin-Schönefeld. Die Linie war in den Tarif des VBB integriert (Zuschlag erforderlich) und verkehrte im 20-Minuten-Takt, täglich von 5 bis 23 Uhr. Während der Betriebseinschränkungen bei der S-Bahn Berlin (hier Einstellung der Linie S 45) verkehrte der Bus SXF1 zuschlagfrei.
Heute betreibt BEX etwa 30 nationale und 25 internationale Fernbuslinien ab/an Berlin und München. Das Unternehmen ist Gesellschafter der Berlin Linien Bus GmbH, in deren Verbund alle Linien integriert sind.
→ siehe auch: Fernbusse in Deutschland
Das Reisebüro des ZOB Berlin wird durch die BEX-Tochter Zentral-Omnibusbahnhof Berlin betrieben.
Das 1953 durch Gustav Severin und Paul Kühn gegründete Unternehmen hat sich im Verlaufe seiner nunmehr 60-jährigen Firmengeschichte zum führenden Anbieter von Stadtrundfahrten in Berlin und Ausflügen ins Berliner Umland entwickelt. Angeboten werden neben täglichen Stadtrundfahrten (City Circle Tour) auch Ausflugsfahrten nach Potsdam Sanssouci und in den Spreewald mit Kahnfahrt. Die Umbenennung des Unternehmens in BEX Sightseeing erfolgte zum 1. Januar 2012.
Der Geschäftsbereich Charter vermietet einen Oldtimer-Bus aus dem Jahr 1940 mit der Aufschrift Severin+Kühn.
Gustav Severin (* 12. Mai 1903; † 1. März 2000) wurde auf dem Waldfriedhof in Berlin-Dahlem beigesetzt.
Über den Geschäftsbereich BEX Charter ist die Anmietung einer Vielzahl modernster Reisebusse für Transfers, Shuttle-Services, Stadtrundfahrten und Events möglich. Die Palette der Fahrzeuge reicht vom Mercedes-Benz Sprinter mit 15 Sitzplätzen bis zum Doppeldeckerbus mit 80 Sitzplätzen. Auch die Anmietung von Cabrio-Doppeldeckerbussen sowie eines Oldtimer-Busses ist möglich.

Arnulf Priem

Arnulf Winfried Horst Priem (* 1948) ist ein deutscher Rechtsextremist, der eine Reihe von Organisationen gründete. Er galt lange Jahre als Bindeglied zur Rocker- und zur rechten neuheidnischen Szene.
Arnulf Priem wuchs in der DDR auf und wurde dort Diplom-Betriebswirt. Er wurde 1967 in Ost-Berlin zu zweieinhalb Jahren Haft wegen „Unzucht“ und „staatsfeindlicher Propaganda“ verurteilt. 1968 kaufte ihn die Bundesrepublik frei. Er ließ sich in Freiburg im Breisgau nieder, wo er sich 1971 der Deutschen Volksunion anschloss. 1976 kandidierte er als Listenkandidat für die NPD. Seine erste eigene Organisation gründete er 1973, die Kampfgruppe Priem. Diese Wehrsportgruppe, die Neonazis an der Waffe ausbildete, bestand bis 1984.
Priem, der ein Image als Rocker pflegt, zog 1977 nach West-Berlin und schloss sich der NSDAP-Aufbauorganisation als „Aktionsführer“ an. Nach Waffen- und NS-Propagandafunden bei einer Hausdurchsuchung wurde er zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Weitere Verurteilungen auf Bewährung folgten 1980 und 1982. 1980 war er Mitbegründer des Asgard-Bundes. 1984/85 war er wegen des Hissens einer Flagge auf der Berliner Siegessäule inhaftiert. 1987 gründete er die Jugendabteilung Wotans Volk. Diese war eng mit der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front verbunden. Jährlich erschien der Nordisch-Germanische Jahrweiser, ein Kalender mit Hinweisen auf „Ariertage“, heidnisches Brauchtum und Verherrlichung des Nationalsozialismus. Zu Michael Kühnen hatte er seit den 1970ern Kontakt. Nachdem ihm sein Auto von Linken gesprengt wurde, schenkte der Millionär Christian Worch ihm ein Auto. 1989 kandidierte er bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1989 für die Freiheitspartei, einem Zusammenschluss verschiedener rechtsextremer Politiker.
Während des Falls der Berliner Mauer und der Deutschen Wiedervereinigung betätigte sich Priem als Unterstützer Kühnens. Als Neonaziführer etablierte er sich zunächst in der Nationalen Alternative und wurde 1992 Landesvorsitzender der Deutschen Alternative. Er war außerdem Mitglied im Rockerclub Vandalen – Ariogermanische Kampfgemeinschaft. Nach dem Tod von Kühnen übernahm er eine Führungsposition in der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front, wurde jedoch 1994 verhaftet und 1995 zu dreieinhalb Jahren Haft wegen diversen Waffenfunden, Verunglimpfung des Staates und „Bildung eines bewaffneten Haufens“ verurteilt. Er galt während des Prozesses fälschlicherweise als Verräter und verlor so zeitweise seine Reputation in der rechten Szene. Nach Verbüßung seiner Haftstrafe konzentrierte er sich eigenen Angaben nach auf seine Hühnerzucht. Es gab Berichte, dass er wie früher auf Flohmärkten mit Nazi-Devotionalien handele. Am 1. Oktober 2011 war er Redner auf einer von der Neonazi-Kameradschaft Hamm organisierten Demonstration. 2012 wurde Priems Wohnung in Berlin-Moabit durchsucht. Dabei beschlagnahmte die Polizei zwei scharfe Maschinenpistolen, einen Revolver, zwei Luftdruck-Pistolen und eine Softairwaffe.
Arnulf Priem galt bis zu seiner Verurteilung 1995 als einer der wichtigsten Neonaziführer und als eine der „‚schillerndsten‘ Randfiguren im deutschen Rechtsextremismus“. Als Kühnen-Getreuer, NSDAP-AO-Mitglied und durch die Gründung zahlreicher neuheidnischer Splittergruppen gilt er als einer der Wegbereiter einer Rechten Esoterik und der Verschmelzung mit der Rocker-Szene. Der Neonazi Kay Diesner unterhielt Verbindungen zu Priem. Auch Aussteiger Ingo Hasselbach hatte Kontakt zu ihm.

Die-in

Die-in (dt. ungefähr Reingehen und sterben) ist eine Aktionsform des gewaltlosen Widerstands. Dabei legen sich Demonstranten in der Öffentlichkeit auf ein Signal hin plötzlich wie tot zu Boden, um zu demonstrieren, dass man einen bestimmten politischen Sachverhalt für lebensbedrohend oder unmenschlich hält. Analog zum Sit-in hat sie ihren Ursprung in der Studentenbewegung von 1968. Im Zuge der Proteste gegen die Neutronenbombe und den Nato-Doppelbeschluss führte Petra Kelly diese Aktionsform um 1980 auch in Westdeutschland ein. Dabei symbolisierte die Aktion vor allem die angebliche Wirkung der Neutronenbombe, alle Menschen und Tiere zu töten, die Häuser und Waffen aber unbeschädigt zu lassen. Heutzutage werden die Aktionen aus verschiedensten politischen Beweggründen oder Anlässen durchgeführt.
Nach den Kriterien des Flash- und des Smart Mobs ist Die-in eine spezielle Form des Flash- oder Smart Mobs; diese Begriffe sind aber erst später entstanden. In einem der Berichte aus 2009 wird neben dem Begriff „Stör-Fall-Mob“ auch „Flashmob“ verwendet.

U 522

IX C
M 06857
Deutsche Werft, Hamburg
14. Februar 1940
337
9. Juli 1941
1. April 1942
11. Juni 1942
11. Juni 1942 – 23. Februar 1943 Kapitänleutnant Herbert Schneider
2 Unternehmungen
7 Schiffe (45.826 BRT)
U 522 war ein deutsches U-Boot der Kriegsmarine vom Typ IX C, das im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde.

Der Bauauftrag für das Boot wurde am 14. Februar 1940 an die Deutsche Werft in Hamburg vergeben. Am 9. Juli 1941 wurde es dort auf Kiel gelegt. Der Stapellauf war am 1. April 1942. Am 11. Juni 1942 wurde U 522 unter Kapitänleutnant Herbert Schneider in Dienst gestellt.
Bis Oktober 1942 war das Boot zur Ausbildung der 4. U-Flottille in Stettin zugeteilt. Danach gehörte es bis zu seinem Untergang der 2. U-Flottille in Lorient als Frontboot an. Als Turmwappen führte es das Bild einer Hexe, oder eines Tauchers, der auf einem Besen reitet.
U 522 unternahm zwei Feindfahrten. Dabei versenkte es insgesamt sieben Schiffe mit 45.826 BRT und beschädigte zwei weitere mit 12.479 BRT.
U 522 lief am 8. Oktober 1942 von Kiel zu seiner ersten Feindfahrt aus. Es operierte im Nordatlantik, südlich von Grönland und östlich von Neufundland (zeitweise mit dem Wolfsrudel „Kreuzotter“). Das Boot versenkte dabei aus zwei Geleitzügen vier Schiffe mit zusammen 20.077 BRT und torpedierte ein weiteres Schiff mit 5.496 BRT. Am 2. Dezember 1942 erreichte U 522 seinen künftigen Stützpunkt Lorient.
Am 31. Dezember 1942 verließ U 522 Lorient zu seiner zweiten Feindfahrt. Das Operationsgebiet lag im Mittelatlantik, etwa zwischen den Kanarischen Inseln und den Azoren. Hierbei operierte das Boot zeitweise mit dem Wolfsrudel „Delphin“. Bei zwei Geleitzugangriffen wurden drei Schiffe mit insgesamt 25.749 BRT versenkt und ein Schiff mit 6.983 BRT beschädigt. U 522 kehrte von dieser Fahrt nicht zurück.
U 522 wurde am 23. Februar 1943, bei einem weiteren Angriff auf den Geleitzug UC 1, von dem britischen Coast Guard Kutter HMS Totland auf der Position 31° 27′ N, 26° 22′ W31.45-26.366666666667 mit Wasserbomben versenkt. Alle 51 Mann der Besatzung kamen dabei ums Leben.
U-Boote: U 501 | U 502 | U 503 | U 504 | U 505 | U 506 | U 507 | U 508 | U 509 | U 510 | U 511 | U 512 | U 513 | U 514 | U 515 | U 516 | U 517 | U 518 | U 519 | U 520 | U 521 | U 522 | U 523 | U 524 | U 525 | U 526 | U 527 | U 528 | U 529 | U 530 | U 531 | U 532 | U 533 | U 534 | U 535 | U 536 | U 537 | U 538 | U 539 | U 540 | U 541 | U 542 | U 543 | U 544 | U 545 | U 546 | U 547 | U 548 | U 549 | U 550 | U 551 | U 552 | U 553 | U 554 | U 555 | U 556 | U 557 | U 558 | U 559 | U 560 | U 561 | U 562 | U 563 | U 564 | U 565 | U 566 | U 567 | U 568 | U 569 | U 570 | U 571 | U 572 | U 573 | U 574 | U 575 | U 576 | U 577 | U 578 | U 579 | U 580 | U 581 | U 582 | U 583 | U 584 | U 585 | U 586 | U 587 | U 588 | U 589 | U 590 | U 591 | U 592 | U 593 | U 594 | U 595 | U 596 | U 597 | U 598 | U 599 | U 600 | U 601 | U 602 | U 603 | U 604 | U 605 | U 606 | U 607 | U 608 | U 609 | U 610 | U 611 | U 612 | U 613 | U 614 | U 615 | U 616 | U 617 | U 618 | U 619 | U 620 | U 621 | U 622 | U 623 | U 624 | U 625 | U 626 | U 627 | U 628 | U 629 | U 630 | U 631 | U 632 | U 633 | U 634 | U 635 | U 636 | U 637 | U 638 | U 639 | U 640 | U 641 | U 642 | U 643 | U 644 | U 645 | U 646 | U 647 | U 648 | U 649 | U 650 | U 651 | U 652 | U 653 | U 654 | U 655 | U 656 | U 657 | U 658 | U 659 | U 660 | U 661 | U 662 | U 663 | U 664 | U 665 | U 666 | U 667 | U 668 | U 669 | U 670 | U 671 | U 672 | U 673 | U 674 | U 675 | U 676 | U 677 | U 678 | U 679 | U 680 | U 681 | U 682 | U 683 | U 701 | U 702 | U 703 | U 704 | U 705 | U 706 | U 707 | U 708 | U 709 | U 710 | U 711 | U 712 | U 713 | U 714 | U 715 | U 716 | U 717 | U 718 | U 719 | U 720 | U 721 | U 722 | U 731 | U 732 | U 733 | U 734 | U 735 | U 736 | U 737 | U 738 | U 739 | U 740 | U 741 | U 742 | U 743 | U 744 | U 745 | U 746 | U 747 | U 748 | U 749 | U 750

Smelowka (Saratow)

Smelowka (russisch Смеловка) ist ein Dorf (selo) im Rajon Engels in der Oblast Saratow mit 269 Einwohnern (2009).
Das Dorf gehört zur Landgemeinde Ternowskoje selskoje posselenije und liegt etwa 3 km vom Verwaltungssitz der Gemeinde, dem Dorf Ternowka, sowie 25 km vom Zentrum der Stadt Engels in südlicher Richtung entfernt. Es befindet sich am linken, flachen Ufer der Wolga, die sich dort noch im Bereich des Wolgograder Stausees befindet und gut zehn Kilometer breit ist. Zwischen Ternowka und Smelowka mündet der Bach Ternowka in die Wolga.
Östlich am Ort führt die noch nicht auf allen Abschnitten fertiggestellte Regionalstraße R226 vorbei, die Samara entlang dem linken Wolgaufer über Engels mit Wolschski (gegenüber Wolgograd) verbinden soll.
Das Dorf wurde 1842 gegründet.
Nahe Smelowka landete Juri Gagarin am 12. April 1961 nach dem ersten bemannten Raumflug der Menschheitsgeschichte (Wostok 1). An der Stelle vier Kilometer südöstlich des Ortes befindet sich heute ein Gedenkkomplex (offiziell „Architekturkomplex Gagarin-Feld“, russisch Gagarinskoje pole).

Ruby Tuesday (Lied)

Ruby Tuesday ist ein Song der Rolling Stones, der im Jahr 1966 aufgenommen und im Januar 1967 veröffentlicht wurde. Er war ein Nummer-eins-Hit in Deutschland und den Vereinigten Staaten und erreichte in den britischen Charts den dritten Platz. Das Lied kam auf Platz 303 in der Liste der Rolling Stone’s 500 Greatest Songs of All Times aus dem Jahr 2004.

Laut einem Interview im Magazin Rolling Stone schrieb Keith Richards das Lied 1966 in einem Hotel über ein Groupie, das er kannte. 2010 erklärte er in seiner Autobiographie, dass das Lied von Linda Keith, seiner damaligen Freundin, handele. Über die Urheberschaft des Stücks besteht Uneinigkeit. Bill Wyman zufolge stammt der Text in Gänze von Keith Richards, laut Marianne Faithfull stammte eine frühere Version von Brian Jones. Der Biograph Victor Bockris schrieb, dass der Text und die Struktur des Stücks von Richards stammen würden, der dieses mit Jones im Studio vollendet habe.
Das Stück wurde auf zwei aufeinanderfolgenden Alben, den US-Versionen von Between the Buttons und Flowers, veröffentlicht. Eine Liveversion erschien 1991 auf dem Album Flashpoint.
Nach dem Lied benannte sich die US-amerikanische Restaurantkette gleichen Namens.
Richie Unterberger schrieb bei Allmusic über das Stück:
“Ruby Tuesday is a good candidate for the most melodic Mick Jagger-Keith Richards composition ever, and it was a number one hit in early 1967. This is one of the few Rolling Stones songs that could be fairly said to be as melodic as any of the best Lennon-McCartney compositions.”
„Ruby Tuesday ist ein guter Kandidat für die melodischste Mick-Jagger-Keith-Richards-Komposition aller Zeiten und war Anfang 1967 ein Nummer-eins-Hit. Dies ist einer der wenigen Rolling-Stones-Songs, die man zurecht als so melodisch wie eine der besten Lennon-McCartney-Kompositionen bezeichnen könnte.“
Der Song wurde von vielen Musikern gecovert, unter anderem von Nazareth, Julian Lennon, Weird Al Yankovic, Rod Stewart, Marianne Faithfull, The Corrs, Gotthard und den Scorpions. Die bekannteste Version stammt von der Sängerin Melanie, die den Song 1970 auf ihrem Album Candles in the Rain veröffentlichte und damit in die Top Ten der britischen Charts kam.