Bastiglia

Bastiglia ist eine italienische Gemeinde (comune) mit 4135 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Modena in der Emilia-Romagna. Die Gemeinde liegt etwa 10 Kilometer nordnordöstlich von Modena zwischen den Flüssen Secchia und Panaro.

Um 1000 nach Christus befand sich im Ortsteil San Clemente eine Residenz des Grafen Cesi von Modena.
Durch die Gemeinde führt die Strada Statale 12 dell’Abetone e del Brennero von Pisa zum Brennerpass.
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Liste der Baudenkmäler in Oberhaching

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der oberbayerischen Gemeinde Oberhaching aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Friedhofsmauer, massives Fundament mit eisernem Geländer, nach 1918
Kriegerdenkmal, moderne Kriegerfigur auf hohem Postament, nach 1918
Grabkreuze, schmiedeeisern, 18./19. Jahrhundert
Mit Einfriedung
Ehemaliger Getreidekasten, Blockbau, wohl 18. Jahrhundert
Friedhofsmauer, verputzt
Friedhofskapelle, kleiner Putzbau mit Satteldach, 18. Jahrhundert
Toreinfahrt, barocke massive Pfeiler mit bekrönender Kugel, gleichzeitig
Gutshof, südliches Wirtschaftsgebäude, zweigeschossiger Satteldachbau, im Kern wohl noch 18. Jahrhundert
Westliches Wirtschaftsgebäude, Satteldachbau, wohl zweite Hälfte 19. Jahrhundert
Wohnstallhaus, zweigeschossiger Massivbau mit flachem Satteldach, befenstertem Kniestock, reichen Neurenaissance-Putzgliederungen und eisernen Balkonen, Wirtschaftsteil hakenförmig angeschlossen
Remise und Stadel, Holzständerbaukonstruktion mit Satteldach und teilweise ausgemauertem Erdgeschoss
Stallstadel, zweigeschossiger Satteldachbau mit verschaltem Obergeschoss, 1909
Kegelbahn, eingeschossiger, hölzerner Satteldachbau, bezeichnet mit 1905
Getreidekasten, Blockbau, 17./18. Jahrhundert, in jüngeren Bau integriert
In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die noch existieren (oder aber nicht mehr!) und früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr.
Aschheim | Aying | Baierbrunn | Brunnthal | Feldkirchen | Garching b.München | Gräfelfing | Grasbrunn | Grünwald | Haar | Hohenbrunn | Höhenkirchen-Siegertsbrunn | Ismaning | Kirchheim b.München | Neubiberg | Neuried | Oberhaching | Oberschleißheim | Ottobrunn | Planegg | Pullach i.Isartal | Putzbrunn | Sauerlach | Schäftlarn | Straßlach-Dingharting | Taufkirchen | Unterföhring | Unterhaching | Unterschleißheim
Gemeindefreie Gebiete: Forstenrieder Park

Die Akte (Film)

Die Akte (Originaltitel: The Pelican Brief) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1993. Er ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von John Grisham. Der Regisseur war Alan J. Pakula, der ebenfalls das Drehbuch schrieb. Die Hauptrollen spielten Julia Roberts und Denzel Washington.

Zwei Richter des Obersten Gerichtshofs der USA werden am selben Abend von einem Profi-Killer ermordet. Die Jurastudentin Darby Shaw verfasst einen Aufsatz mit Vermutungen darüber, wer vom Tod der beiden Richter am meisten profitieren könnte. Diesen Aufsatz übergibt sie ihrem Freund Thomas Callahan, einem Professor der Rechtswissenschaften. Callahan schickt eine Kopie seinem Freund Gavin Verheek, der für die Regierung und das FBI arbeitet.
Kurz darauf wird Callahan durch die Explosion einer Autobombe in New Orleans ermordet. Shaw, die nur wegen Callahans angetrunkenen Zustandes nicht in den Wagen stieg, muss dem Tod ihres Freundes zusehen und überlebt den Anschlag körperlich unverletzt. Bereits am Tatort wird sie von einem Mann vernommen, der sich als Sergeant Rupert vorstellt und sich später als falscher Polizist erweist.
Aus Angst um ihr Leben meidet Shaw nun ihre Wohnung, übernachtet in Hotels, trägt Perücken und andere Kleidung. Doch der Geheimdienst kennt ihren Unterschlupf und setzt diverse Auftragsmörder auf sie an. Einem, der ihr zu Recht verdächtig erscheint, kann sie aus einem Aufzug gerade noch entkommen. Shaw wendet sich telefonisch an den Bekannten Callahans, Gavin Verheek, Regierungsbeamter und Berater von Denton Voyles. Sie verabreden ein Treffen, doch Khamel, der Mörder der beiden Richter, hat Verheek im Visier, tötet ihn in dessen Hotelzimmer und hört das aufgenommene Gespräch zwischen ihm und Shaw ab. Er nutzt den Umstand, dass Shaw Verheek nie zuvor gesehen hat, was aus dem Gespräch mit Verheek hervorging. Khamel erscheint am verabredeten Treffpunkt in der geforderten Kleidung und wiegt Shaw in Sicherheit, wird aber auf einem belebten Platz von einem Unbekannten (CIA-Agent Rupert), der beide die ganze Zeit beobachtet hat, erschossen, gerade als er Shaw erschießen will. Schreiend fliehen die Menschen von dem Erschossenen, der den Revolver noch in der Hand hält.
Wiederum geht Darby Shaw auf Tauchstation. Sie wendet sich an den Reporter der Zeitung The Washington Herald (fiktive Zeitung, in der Romanvorlage ist es die existierende Washington Post), Gray Grantham, dem sie vertraut, da ihr getöteter Freund von ihm wegen seiner Art zu berichten sehr angetan war, und fragt ihn nach der Pelikan-Akte, die er noch nicht kennt. Sie erzählt ihm, zunächst unter dem falschen Namen Alice, dass sie die Autorin der Akte ist, und dirigiert ihn aus Sicherheitsgründen zu bestimmten Orten, um ihm schließlich in ihrem Hotel Stück für Stück ihrer Erlebnisse und Vermutungen zu berichten: Die ermordeten Richter galten als umweltfreundlich. In wenigen Jahren sollte voraussichtlich ein Rechtsstreit zwischen dem Milliardär Victor Mattiece und den Umweltschützern um beabsichtigte Ölförderungen, durch die der Lebensraum der Louisiana-Pelikane gefährdet wäre, vor dem Obersten Gerichtshof verhandelt werden. Mattiece ist ein Freund und Förderer des Präsidenten der USA. Verwirrung stiftet eine Zeitlang der Umstand, dass Gavin Verheek laut Recherchen Granthams schon Stunden vor Shaws Angaben zu dessen Tod ermordet wurde, da beide zunächst nicht wissen können, dass es sich um zwei verschiedene Personen handelt.
Shaw und Grantham recherchieren gemeinsam. Inzwischen wird die Akte einer immer größeren Anzahl der Personen bekannt. Der Stabschef des Präsidenten, Fletcher Coal, verspricht seinem Chef, alles zu unternehmen, um das Problem der Akte zu lösen. Weitere Killer werden beauftragt. Granthams Chef Smith Keen ist beunruhigt und will ihn erst weiterarbeiten lassen, wenn stichhaltige Beweise vorliegen. Shaw besucht Grantham unerwartet in dessen Berghütte und beweist damit ihre Fähigkeit, gewitzt zu recherchieren. So arbeiten sie gemeinsam an der Aufklärung des Falls und finden über ein Foto und intensive Recherchen an der juristischen Fakultät und in einer psychiatrischen Klinik den Namen des Anwalts, der in der Öl- und Gasabteilung der Kanzlei White & Blazevich arbeitet, die Victor Mattiece vertritt. Dieser Anwalt, Curtis Morgan, hatte sich schon zu Anfang des Films als „Garcia“ telefonisch bei Grantham gemeldet, wobei er von Grantham aus dem Wagen heraus fotografiert wurde.
Bei einem Kanzleibesuch erfährt Darby Shaw (als Dorothy Blythe), dass der gesuchte Anwalt zwischenzeitlich von angeblichen Straßenräubern ermordet worden sei. Schockiert verlässt sie das Gebäude, bevor ihre falsche Identität auffliegt. Über die Anwaltswitwe erfahren sie und Grantham von einem bisher nicht bekannten Bankschließfach, aus dem sie eine hinterlassene Erklärung und ein Videoband entnehmen können. Aufgrund verdächtiger Startgeräusche in Granthams Wagen entkommen beide nur knapp einem weiteren Bombenanschlag und später gezielten Schüssen in der Tiefgarage. Die Dokumente geben weiteren Aufschluss über die Morde und den Grund für Morgans Ermordung – eine nicht für ihn bestimmte Notiz (von Marty Velmano, einem von Mattieces Anwälten, für Anwalt F. Sims Wakefield), die verschlüsselt den Mordauftrag der beiden Richter zum Inhalt hatte und die Morgan aus Versehen unter einem Stapel Unterlagen fand.
Die gewonnenen Erkenntnisse stützen Darby Shaws Vermutungen und werden Smith Keen vorgetragen. Die Geschichte soll im Washington Herald veröffentlicht werden, was Grantham am Vorabend Marty Velmano, Denton Voyles und anderen Involvierten wie Fletcher Coal telefonisch ankündigt. So erscheint kurz vor der Veröffentlichung des Artikels in der nächsten Ausgabe der Chef des FBI Denton Voyles persönlich in der Redaktion und klärt einige bisher unbekannte Hintergründe. Er verspricht, Darby Shaw mit einem Flugzeug des FBI ins Ausland in ein sicheres Versteck ihrer Wahl zu bringen, das nur ihr, dem Piloten und Grantham bekannt ist, und sichert sich ihre Zustimmung, im Falle eines Falles über Grantham mit ihr Kontakt aufnehmen zu können.
Grantham wird zum gefragten Spitzenreporter und gefeierten Medienstar, tritt in zahlreichen Fernsehinterviews auf. Die letzte Szene zeigt, wie Darby Shaw im Exil einem dieser Interviews zuschaut, in dem Gray Grantham geschickt den gestellten Fragen hinsichtlich des Verbleibs und der Identität Darby Shaws ausweicht. Die Öffentlichkeit hat die Vermutung aufgestellt, dass Darby Shaw nur ein Hirngespinst sei, da sie einfach zu gut sei, um wahr zu sein, worauf Gray antwortet: „Ja – beinahe.“
James Horner gewann den Film & Television Music Award der American Society of Composers, Authors and Publishers. Julia Roberts und Denzel Washington wurden für den MTV Movie Award nominiert.
Zahlreiche Kritiker empfanden Grishams Romanvorlage als nicht besonders gelungen verfilmt. Einige Kontroversen verursachte die Besetzung der Rolle der Darby Shaw mit Julia Roberts, die jedoch den Vorstellungen von Grisham entsprach. Frank Schnelle bezeichnete im tip 6/1994 Julia Roberts als haarscharf fehlbesetzt; Jean-Paul Chaillet in Première vom März 1994 Roberts Darstellung als gespannt und halsstarrig, lobte aber ihren Charme. Positiv äußerte sich Roger Ebert in Chicago Sun-Times vom 17. Dezember 1993 hinsichtlich ihrer Darstellung; Pakulas Inszenierung bewertete er allerdings sehr negativ im Vergleich mit dessen früheren Filmen wie beispielsweise Die Unbestechlichen. Jean-Paul Chaillet bezeichnete Pakulas Inszenierung ebenfalls als behäbig, während ihr Frank Schnelle Ökonomie und Präzision bestätigte.
Besonders gute Kritiken erhielten die Darsteller Tony Goldwyn und Stanley Tucci, denen in ihren Rollen ein hohes Maß an Authentizität bescheinigt wurde.
Einige Kritiker bemängelten, dass aus Darby Shaw und Gray Grantham kein Paar wurde. Dazu gehörte u.a. Christophe d’Ivoire in der Ausgabe des französischen Filmmagazins Studio Magazine von März 1994. Wie viele andere Kritiker vermutete er, dass die Produzenten des Films befürchteten, dass ein Paar mit zweierlei Hautfarben Kontroversen hätte verursachen können. In einigen Interviews äußerte Julia Roberts ihr Bedauern darüber, keine Liebesszenen mit Denzel Washington gehabt zu haben.
Der Film wurde ein finanzieller Erfolg; allein in den USA betrug das Einspielergebnis ca. 100 Millionen US-Dollar.
Eine Hörfilmfassung, gesprochen von Katja Schild, wurde 2003 vom Bayerischen Rundfunk produziert.

Lebensstandard

Lebensstandard drückt das reale Niveau des Besitzes und Konsumierens von Gütern und Dienstleistungen aus und ist als quantitative Größe objektiv messbar. Demnach wird damit der materielle Wohlstand und das physische Wohlbefinden für einen Menschen, eine soziale Gruppe, einer sozialen Schicht, eines bestimmten Gebietes oder eines Staates vergleichbar gemacht.
Nach Artikel 25 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte hat jeder Mensch ein Recht auf „einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet“. Dabei sind Lebensmittel (Trinkwasser und Nahrungsmittel), Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen ausdrücklich eingeschlossen.

Der Systemwissenschaftler Ervin László und der Naturwissenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker warnen davor, die Ideologie der Gegenwart – die einen ständig steigenden Lebensstandard anstrebt – von den Industriestaaten auf die übrige Welt zu übertragen. Die Ressourcen der Erde würden nicht ausreichen, um sowohl die Menschheit zu versorgen als auch die Stabilität der Ökosysteme zu erhalten. Die internationale Studie „Living Planet Report“, die jährlich vom Global Footprint Network herausgegeben wird, bestätigt diese Befürchtungen: Wir bräuchten fünf Planeten wie die Erde, wenn alle Menschen so leben würden wie die US-Amerikaner heute (2014). In Deutschland ist der ökologische Fußabdruck mehr als doppelt so groß wie die weltweit durchschnittlich verfügbare Biokapazität. Da eine intakte Umwelt eine elementare Voraussetzung für einen hohen Lebensstandard ist, sieht Laszlo die Lösung in der Entwicklung neuer Wertvorstellungen jenseits der Wachstumsideologie: Lebensstandard müsste im Sinne von Lebensqualität völlig neu und nachhaltig definiert werden, um der Forderung der Menschenrechte nachzukommen und die Regenerationsfähigkeit der Biosphäre dauerhaft zu erhalten.
Vor allem aufgrund seiner rein materiellen Betrachtung wird das Konzept von Vertretern nicht-westlicher Kulturen bisweilen als eurozentrisch eingestuft.
In der Volkswirtschaft wird der (allgemeine) Lebensstandard mit Indikatoren gemessen. Hierbei werden je nach Methode wirtschaftliche und soziale Indikatoren berücksichtigt. Oft als Maßstab genommen werden:
Seltener findet man:
Anthropometrische Daten, Kalorienkonsum, Arbeits- und Freizeit sind neben Haushaltsein- und ausgaben weitere Indikatoren des Lebensstandards.
Der allgemeine Lebensstandard in westlichen Ländern unterscheidet sich stark von dem in Entwicklungsländern. Eine hohe Dynamik und damit verbunden große Unterschiede zwischen Arm und Reich (d. h. hohem und niedrigem individuellen Standard) findet sich in den sogenannten Schwellenländern. Der allgemeine Lebensstandard ist unter anderem von der technischen Entwicklung abhängig. Beispielsweise zählte in Westeuropa in den 1950er Jahren eine – heute selbstverständliche – Waschmaschine nicht zum allgemeinen Standard. Als weiteres Beispiel ist in ländlichen Regionen entwickelter Länder ein Leben ohne Auto heute bereits mit starken Einschränkungen verbunden; der bisher nur individuelle Standard entwickelt sich hier langsam zum allgemeinen Standard, wobei arme Bevölkerungsgruppen davon ausgeschlossen sein können. Auch die Intaktheit der Umwelt hat Auswirkungen auf den Lebensstandard (z. B. Zersiedelung, Luft- und Bodenbelastung durch die Industrie).
Ein Industriearbeiter im 19. Jahrhundert musste typischerweise 12 Stunden täglich arbeiten, zuzüglich rund 2 Stunden häusliche Tätigkeiten. Demgegenüber wenden Jäger- und Sammlervölker – selbst in afrikanischen oder australischen Wüstengebieten – im Mittel nur 2,5 Stunden für die Nahrungsbeschaffung und 3,5 Stunden für alle weiteren Tätigkeiten auf. Beim einfachen Feldbau liegt der Wert bei knapp 7 Stunden; beim intensiven Bewässerungsfeldbau in Südostasien jedoch bereits bei fast 9,5 Stunden täglich. Wird der Lebensstandard an diesem Zeitaufwand für die täglichen Tätigkeiten für den Unterhalt, den Haushalt, die Kinder u.s.w. gemessen, liegt ein amerikanischer Durchschnittsbürger heute mit 11 Stunden täglich am unteren Ende der Skala!
Der individuelle Lebensstandard bezeichnet das Niveau der Lebensbedingungen einer Person im Vergleich zu Anderen (zumeist derselben Gesellschaft). Auf individueller Ebene gelten insbesondere materielle Güter wie z. B. ein modernes Auto, schöne Kleidung, regelmäßige Flugreisen oder ein komfortabler Platz zum Wohnen als Ausdruck eines „angemessenen“ Lebensstandards (auch: des Lebensstils) in den Industrieländern.
Jedoch weist schon der „komfortable Wohnort“ auch auf andere als materielle Dinge hin. Die modern mit allem Komfort ausgestattete Mietwohnung in sozialer Brennpunktlage hat erheblich andere Lebensqualität als ein rundum modernisiertes Fachwerkhaus in einer Altstadt. Der Verzicht auf ein Auto oder Flugreisen, der in den Augen vieler sicher ein Verlust an Lebensstandard darstellt, wird von manchen umweltbewussten Menschen als Gewinn an Lebensqualität empfunden.
Lebensqualität und -standard werden außerdem von Möglichkeiten der Teilhabe an kulturellen Gütern beeinflusst – das Existenzminimum beispielsweise reicht nicht für den Besuch von Gaststätten; Theater und kulturelle Veranstaltungen, Museen, Funk- und Fernsehen (Rundfunkgebühr), öffentliche Bibliotheken können auf dieser Basis nur mit hohen Ermäßigungsregelungen genutzt werden. Inwieweit hier jedoch ein „Fehlen“ von Teilhabemöglichkeiten festgestellt wird, hängt u. a. vom Bildungsstand ab. Auch Bildung gehört wie eine Reihe anderer Werte (Gesundheit, Gewaltfreiheit, etc.) zum individuellen Lebensstandard. In einigen Industriestaaten lässt sich zurzeit beobachten, dass der Wohlstand zunimmt, gleichzeitig aber auch die soziale Ungleichheit (Anzahl der von Armut betroffenen) wächst. Familien mit minderjährigen Kindern und insbesondere Alleinerziehende sind dabei in der Gruppe mit niedrigem Lebensstandard überrepräsentiert.
Auf das Individuum bezogen spricht man bei einer am bisherigen Einkommen orientierten sozialen Sicherung auch von einer Sicherung des Lebensstandards. Beispielsweise bezeichnet man die Sicherung des Lebensstandards im hohen Lebensalter als Alterssicherung. Die Sicherung des Lebensstandards ist einerseits Aufgabe des Einzelnen, andererseits Gegenstand der Politik (Sozialpolitik, Familienpolitik u. a.). Staatliche Rahmenbedingungen hierfür werden unter den Begriff Wohlfahrtsstaat gefasst.
In der Bundesrepublik Deutschland ist die Sozialversicherung an der Sicherung des bisherigen Lebensstandards orientiert. Die soziale Absicherung orientierte sich lange Zeit bei Arbeitslosigkeit (Bezug der ehemaligen Arbeitslosenhilfe) und bei Scheidung (Unterhalt) am Erhalt des bisherigen Lebensstandards durch eine am früheren Einkommen orientierte Absicherung. Von diesem Prinzip ist mit der Einführung des Arbeitslosengeldes II abgerückt worden: der Anspruch Langzeitarbeitsloser hängt seitdem von einer Bedürftigkeitsprüfung ab und orientiert sich nunmehr am (sozio-kulturellen) Existenzminimum; es stellt damit keine Sicherung des früheren Lebensstandards mehr dar. Von diesem Prinzip wurde ebenfalls durch die Unterhaltsreform (Gesetz zur Reform des Unterhaltsrechts) abgerückt: der Unterhalt orientiert sich nunmehr nicht dauerhaft am ehelichen Lebensstandard, sondern ist auf nacheheliche Eigenverantwortung ausgerichtet.
Nach dem amerikanischen Ethnologen Marshall Sahlins begann die Entwicklung der Menschheit mit der ursprünglichen Wohlstandsgesellschaft, die von weitgehender Bedürfnisbefriedigung und reichlich arbeitsfreier Zeit für alle Menschen geprägt war. Erst mit der Entwicklung der verschiedenen Herrschaftsformen sowie der Arbeitsteilung und Spezialisierung kam es zu sozialer Ungleichheit mit einer oftmals drastischen Verschlechterung des Lebensstandards einzelner, rangniedriger Gesellschaftsschichten.
Auf den Lebensstandard dieser Menschen vor der Neolithischen Revolution schließt man anhand von Vergleichen mit heutigen lokalen Ethnien, die noch von traditionellen Subsistenzwirtschaften leben. Ein wichtiger Indikator ist die mittlere tägliche Energiezufuhr durch Lebensmittel. Diese unterscheidet sich erheblich zwischen Gesellschaften und beträgt etwa 6.280 kJ (= 1.500 kcal) bei den Yanomami bis zu etwa 15.900 kJ (= 3.800 kcal) bei den Aché.
Im vorindustriellen England konsumierte man täglich geschätzte 9.630 kJ (= 2.300 kcal). Die Yanomami haben dabei eine größere Abwechslung als es die Engländer hatten: Während die Engländer sich hauptsächlich von Brot und ein wenig Käse und Speck ernährten, standen auf dem Speiseplan der Yanomami zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, unter anderem Wildschwein, verschiedene Vögel, Insekten und Fische, Früchte und Gemüse. Ein anderer Indikator des Lebensstandards ist die Körpergröße, wobei eine zunehmende Größe mit größerem Lebensstandard verbunden wird. Sie deutet auf keinen Zuwachs des Lebensstandards vor der Industriellen Revolution hin. Jäger und Sammler waren nicht kleiner als Europäer im 18. Jahrhundert, und teilweise größer als Asiaten.
Großen Einfluss auf die Arbeitswelt hatte die Industrielle Revolution. Uneinheitlich wird jedoch die Entwicklung des Lebensstandards zu dieser Zeit betrachtet. Wie die britische Wirtschaftsentwicklung der auf dem europäischen Kontinent um Jahrzehnte vorauslief, so auch die Veränderungen der Sozialstruktur und der proletarischen Existenzbedingungen. Deshalb stand auch zunächst die Entwicklung des Lebensstandards der britischen Arbeiterschaft im Zuge der Industriellen Revolution – wie bei Engels – im Mittelpunkt des Interesses der zeitgenössischen Beobachter. Eine Studie von Peter H. Lindert und Jeffrey G. Williamson aus dem Jahr 1983 schätzte die Entwicklung der Reallöhne zwischen 1755 und 1851 in mehreren Berufen und kam zu dem Ergebnis, dass Löhne von 1781 bis 1819 nur leicht anstiegen, im Zeitraum 1819–1851 sich hingegen verdoppelten. Diese Sicht wurde von anderen Ökonomen teilweise in Frage gestellt. Charles Feinstein verwendete einen anderen Preisindex als Lindert und Wiliamson und meinte, dass der Anstieg der Löhne deutlich geringer gewesen sein müsse. Untersuchungen zur Körpergröße stellen eine Abnahme dieser für den Beginn der industriellen Revolution im Europa des späten 18. Jahrhunderts fest, was John Komlos auf die große Ungleichheit zu dieser Zeit zurückführt.
Die meisten Wirtschaftshistoriker stimmen darin überein, dass die Einkommensverteilung zwischen 1790 und 1840 ungleicher wurde. „Was die Anteile am Sozialprodukt betrifft, steht fest, dass die Steigerung der Kapital- und Renteneinkommen weit über und jene der Lohneinkommen weit unter der Steigerung des durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommens lag.“ Berücksichtigt man die Folgen von Arbeitslosigkeit, Umweltverschmutzung und Bevölkerungsdichte, erscheint eine zeitweilige Verschlechterung des Lebensstandards plausibel. Teilweise wird argumentiert, dass eine Reihe von Kriegen (Amerikanische Revolution, Napoleonische Kriege, Britisch-Amerikanischer Krieg) die positiven Effekte dämpften. Osterhammel resümiert: „Insgesamt verbesserte sich das Leben der arbeitenden Bevölkerung in England zwischen 1780 und 1850 nicht. Danach zogen die Löhne deutlich an den Preisen vorbei, und die Lebenserwartung begann allmählich zu steigen.“
Im 20. Jahrhundert kam es, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg, zu einem rapiden Wachstum des Lebensstandards in Industrieländern. Damit verbunden wuchs z.B. die Körpergröße bei Skandinaviern, Deutschen und Franzosen im Mittel um etwa 18 Zentimeter. Es stiegen unter anderem auch die Lebenserwartung und der Bildungsstand, die Kindersterblichkeit nahm rapide ab. Die Ungleichverteilung des Lebensstandards in den USA nahm nach dem Zweiten Weltkrieg weiter ab, stieg jedoch seit Mitte der 1970er Jahre wieder an. Langfristige Entwicklungen bei Einkommensunterschieden folgten auch in den meisten westeuropäischen Ländern und westlichen Ablegern einer U‑Kurve: Die Ungleichheit im Einkommen ging gegen Ende des 19. Jahrhunderts bis etwa 1970 zurück und steigt seitdem in den OECD-Mitgliedsstaaten wieder an.

Palantine

Palantine ist eine Gemeinde im französischen Département Doubs in der Region Franche-Comté.
Palantine liegt auf 370 m, etwa 18 Kilometer südsüdwestlich der Stadt Besançon (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich im Jura, in einer leichten Mulde auf dem Plateau westlich des Tals der Loue, die hier in einem Bogen weit nach Norden ausgreift, östlich der Höhe des Landet.
Die Fläche des 4,31 km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des französischen Juras. Der zentrale Teil des Gebietes wird von der Mulde von Palantine eingenommen, die durchschnittlich auf 370 m liegt. Das Plateau ist überwiegend von Wiesland bestanden, zeigt aber auch eine Moorfläche. Nach Süden reicht der Gemeindeboden über eine Geländestufe auf das Plateau von Goux, auf dem mit 441 m die höchste Erhebung von Palantine erreicht wird. Im Nordwesten und Norden erstreckt sich das Gemeindeareal über das Plateau bis an den Fuß des Landet und in ein ausgedehntes Waldgebiet. Das Plateau besitzt keine oberirdischen Fließgewässer, weil das Niederschlagswasser im verkarsteten Untergrund versickert.
Nachbargemeinden von Palantine sind Charnay im Norden, Courcelles im Osten, Rouhe und Goux-sous-Landet im Süden sowie Lavans-Quingey und Cessey im Westen.
Mit 58 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) gehört Palantine zu den kleinsten Gemeinden des Département Doubs. Während des 20. Jahrhunderts pendelte die Einwohnerzahl stets im Bereich von 30 bis 64 Personen.
Palantine war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch Land- und Forstwirtschaft geprägtes Dorf. Noch heute leben die Bewohner zur Hauptsache von der Tätigkeit im ersten Sektor. Außerhalb des primären Sektors gibt es fast keine Arbeitsplätze im Dorf. Einige Erwerbstätige sind auch Wegpendler, die in den umliegenden größeren Ortschaften ihrer Arbeit nachgehen.
Die Ortschaft liegt abseits der größeren Durchgangsstraßen nahe der Departementsstraße, welche von Quingey nach Épeugney führt. Eine weitere Straßenverbindung besteht mit Goux-sous-Landet.
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Joachim Pilz

Joachim Pilz (* 24. Dezember 1932 in Krotoszyn (Polen) ; † 13. Januar 2012) war ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 1991 bis 1993 Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz.
Joachim Pilz wurde am 24. Dezember 1932 in Krotoszyn (Krotoschin) geboren. Er erlernte den Beruf eines Maschinenschlossers bevor er ein Hochschulstudium mit Abschluss als Dipl.-Ing. absolvierte. Von 1957 bis 1990 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungszentrum des Werkzeugmaschinenbaus und seiner Vorgängerinstitutionen. Pilz promovierte 1976 zum Dr.-Ing.
Pilz trat 1990 in die CDU ein. Von Juni 1990 bis April 1991 war er Stadtverordneter und Bürgermeister der westsächsischen Stadt. Als Nachfolger von Dieter Noll, der wegen Vorwürfen von Kompetenzüberschreitung und Unterwanderung des Stadtrates zurückgetreten war, übernahm er am 1. Juni 1991 zunächst amtierend die Amtsgeschäfte und wurde schließlich am 3. Juli 1991 zum Oberbürgermeisters von Chemnitz gewählt. Im September 1993 wurde Pilz vom Stadtrat abgewählt und der von den Ratsfraktionen SPD, PDS, FDP und Bündnis 90/Grüne unterstützte SPD-Kandidat Peter Seifert zu seinem Nachfolger bestimmt. Der Spiegel resümierte, dass Pilz in seinem Amt überfordert gewesen wäre und ebenso wie Noll „drei Jahre lang vor allem Chaos an[gerichtet hätte]“.
Anschließend war er als Immobilienbeauftragter der Landesbank Sachsen LB tätig. Ab Ende der 1990er stand Pilz neun Jahre lang dem Diözesanrat des Bistums Dresden-Meißen vor. In Anerkennung seiner Verdienste verlieh ihm Bischof Joachim Reinelt 2007 die St.-Benno-Medaille des Bistums.
Er starb am 13. Januar 2012 nach langer schwerer Krankheit.
Wilhelm André (1874–1896) | Heinrich Gustav von Beck (1896–1908) | Heinrich Sturm (1908–1917) | Johannes Hübschmann (1917–1930) | Walter Arlart (1930–1933) | Otto Härtwig (1933–1936) | Walter Schmidt (1936–1945) | Ernst Ring (1945) | Fritz Gleibe (1945) | Heinrich Engelke (1945) | Kurt Wuthenau (1945) | Max Müller (1945–1952) | Kurt Berthel (1952–1960) | Fritz Scheller (1960–1961) | Kurt Müller (1961–1986) | Eberhard Langer (1986–1990) | Dieter Noll (1990–1991) | Joachim Pilz (1991–1993) | Peter Seifert (1993–2006) | Barbara Ludwig (seit 2006)

Schyrjajewe

Schyrjajewe (ukrainisch Ширяєве; russisch Ширяево/Schirjajewo) ist eine Siedlung städtischen Typs und das administrative Zentrum des gleichnamigen Rajons in der ukrainischen Oblast Odessa mit etwa 6.800 Einwohnern (2013).
Die 1795 gegründete Ortschaft liegt am Welykyj Kujalnyk 125 km nördlich vom Oblastzentrum Odessa und besitzt seit 1965 den Status einer Siedlung städtischen Typs.
Ananjiw | Arzys | Balta | Beresiwka | Bilhorod-Dnistrowskyj | Biljajiwka | Bolhrad | Ismajil | Juschne | Kilija | Kodyma | Kotowsk | Odessa | Reni | Rosdilna | Tatarbunary | Teplodar | Tschornomorsk | Wylkowe
Siedlungen städtischen Typs Awanhard | Beresyne | Borodino | Chlibodarske | Frunsiwka | Iwaniwka | Kominterniwske | Krasni Okny | Ljubaschiwka | Lymanske | Mykolajiwka | Nowi Biljari | Olexandriwka | Owidiopol | Petriwka | Radisne | Rauchiwka | Sarata | Satyschschja | Satoka | Sawran | Schyrjajewe | Selenohirske | Serhijiwka | Serpnewe | Slobidka | Suworowe | Tajirowe | Tarutyne | Tschornomorske | Welyka Mychajliwka | Welykodolynske | Zebrykowe

Christoph 63

Christoph 63 D-HGWD
Christoph 63 über Leipzig
Christoph 63 (früher: Christoph Leipzig) ist der Funkrufname eines Rettungshubschraubers des ADAC, der für die Luftrettung in der Stadt Leipzig und umliegenden Regionen zur Verfügung gestellt wurde.

Der Hubschrauber ist im Luftrettungszentrum Dölzig in Schkeuditz-Dölzig stationiert. Er ist täglich rund um die Uhr in Einsatzbereitschaft. Er wird von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Leipzig (Funkrufname Florian Leipzig) zu Rettungseinsätzen mit Notarztindikation alarmiert, wenn ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) nicht rechtzeitig zur Verfügung steht oder die Art der Verletzung den Transport eines Patienten mittels Hubschrauber erforderlich macht.
Bei seinen Einsätzen ist Christoph 63 mit einem Piloten der ADAC Luftrettung, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzt. Die Rettungsassistenten gehören zur Hubschrauberbesatzung (HEMS Crew Member) und unterstützen den Piloten im Bereich der Kommunikation und Navigation, während der Notarzt juristisch gesehen ein Passagier ist.
Christoph 63 wurde am 1. Juni 1991 in Dienst gestellt. Betreiber war die bis zum 31. Oktober 2005 die Internationale Flugambulanz, welche durch die ADAC Luftrettung abgelöst wurde.
Zunächst war der Rettungshubschrauber, gemeinsam mit Christoph 61, am Flughafen Leipzig/Halle stationiert. Am 12. Dezember 2007 wurde der neue Standort in Gewerbegebiet Dölzig eingeweiht, seitdem sind die beiden Rettungshubschrauber dort stationiert.
Der Name Christoph geht auf den heiligen Christophorus zurück, den Schutzpatron der Autofahrer. Nach ihm tragen alle deutschen Rettungshubschrauber den BOS-Funk-Rufnamen Christoph, gefolgt von einer Nummer bei Rettungshubschraubern und einer Bezeichnung zum Standort bei Intensivtransporthubschraubern.
Hubschrauber für Primäreinsätze Christoph 1 | Christoph 2 | Christoph 3 | Christoph 4 | Christoph 5 | Christoph 6 | Christoph 7 | Christoph 8 | Christoph 9 | Christoph 10 | Christoph 11 | Christoph 12 | Christoph 13 | Christoph 14 | Christoph 15 | Christoph 16 | Christoph 17 | Christoph 18 | Christoph 19 | Christoph 20 | Christoph 22 | Christoph 23 | Christoph 25 | Christoph 26 | Christoph 27 | Christoph 28 | Christoph 29 | Christoph 30 | Christoph 31 | Christoph 32 | Christoph 33 | Christoph 34 | Christoph 35 | Christoph 36 | Christoph 37 | Christoph 38 | Christoph 39 | Christoph 40 | Christoph 41 | Christoph 43 | Christoph 44 | Christoph 45 | Christoph 46 | Christoph 47 | Christoph 48 | Christoph 49 | Christoph 60 | Christoph 61 | Christoph 63 | Christoph 65 | Christoph 70 | Christoph 80  Christoph Europa 1 | Christoph Europa 2 
Dual-Use-Hubschrauber Christoph 42 | Christoph 51 | Christoph 53 | Christoph 54 | Christoph 62 | Christoph 77  Christoph Europa 5  Christoph Halle | Christoph Murnau | Christoph Regensburg 
Hubschrauber für Sekundäreinsätze Christoph Berlin | Christoph Brandenburg | Christoph Hansa | Christoph Gießen | Christoph München | Christoph Niedersachsen | Christoph Nürnberg | Christoph Rheinland | Christoph Rhein-Main | Christoph Sachsen-Anhalt | Christoph Thüringen | Christoph Westfalen | Christoph Dortmund | Christoph Weser
SAR-Dienst der Bundeswehr Marine: SAR 10 | SAR 21  Heer: SAR 41 | SAR 56 | SAR 58 | SAR 87 

Vicq-sur-Breuilh

Vicqu-sur-Breuilh ist eine französische Gemeinde in der Region Limousin, im Département Haute-Vienne, im Arrondissement Limoges und im Kanton Eymoutiers.

Die Nachbargemeinden sind Saint-Jean-Ligoure und Pierre-Buffière im Nordwesten, Saint-Hilaire-Bonneval im Norden, Saint-Genest-sur-Roselle im Nordosten, Glanges im Osten, Saint-Germain-les-Belles und Magnac-Bourg im Südosten, Château-Chervix im Südwesten und Saint-Priest-Ligoure im Westen.
Der Bahnhof Magnac-Vicq ist die gemeinsame Bahnstation mit Magnac-Bourg.
Aixe-sur-Vienne | Ambazac | Augne | Aureil | Beaumont-du-Lac | Bersac-sur-Rivalier | Beynac | Boisseuil | Bonnac-la-Côte | Bosmie-l’Aiguille | Bujaleuf | Burgnac | Bussière-Galant | Champnétery | Chaptelat | Cheissoux | Châlus | Château-Chervix | Châteauneuf-la-Forêt | Condat-sur-Vienne | Coussac-Bonneval | Couzeix | Domps | Eybouleuf | Eyjeaux | Eymoutiers | Feytiat | Flavignac | Glandon | Glanges | Isle | Jabreilles-les-Bordes | Janailhac | Jourgnac | La Croisille-sur-Briance | La Geneytouse | La Jonchère-Saint-Maurice | La Meyze | La Porcherie | La Roche-l’Abeille | Ladignac-le-Long | Laurière | Lavignac | Le Chalard | Le Châtenet-en-Dognon | Le Palais-sur-Vienne | Le Vigen | Les Billanges | Les Cars | Limoges | Linards | Magnac-Bourg | Masléon | Meilhac | Meuzac | Moissannes | Nedde | Neuvic-Entier | Nexon | Nieul | Pageas | Panazol | Peyrat-le-Château | Peyrilhac | Pierre-Buffière | Rempnat | Rilhac-Lastours | Rilhac-Rancon | Royères | Roziers-Saint-Georges | Saint-Amand-le-Petit | Saint-Bonnet-Briance | Saint-Denis-des-Murs | Saint-Gence | Saint-Genest-sur-Roselle | Saint-Germain-les-Belles | Saint-Gilles-les-Forêts | Saint-Hilaire-Bonneval | Saint-Hilaire-les-Places | Saint-Jean-Ligoure | Saint-Jouvent | Saint-Julien-le-Petit | Saint-Just-le-Martel | Saint-Laurent-les-Églises | Saint-Léger-la-Montagne | Saint-Léonard-de-Noblat | Saint-Martin-Terressus | Saint-Martin-le-Vieux | Saint-Maurice-les-Brousses | Saint-Méard | Saint-Paul | Saint-Priest-Ligoure | Saint-Priest-Taurion | Saint-Priest-sous-Aixe | Saint-Sulpice-Laurière | Saint-Sylvestre | Saint-Vitte-sur-Briance | Saint-Yrieix-la-Perche | Saint-Yrieix-sous-Aixe | Sainte-Anne-Saint-Priest | Sauviat-sur-Vige | Solignac | Surdoux | Sussac | Séreilhac | Verneuil-sur-Vienne | Veyrac | Vicq-sur-Breuilh

Grunge

Grunge (deutsch: ‚Schmuddel‘, ‚Dreck‘) ist ein seit etwa Anfang der 1990er-Jahre populärer Musikstil, dessen Ursprünge und Anfänge in der US-amerikanischen Undergroundbewegung lagen. Grunge wurde auch als „Seattle-Sound“ bezeichnet und wird oft als eine Vermischung von Punkrock und Heavy Metal angesehen.

Der „Grunge-Sound“ beruht hauptsächlich auf dem Gitarrensound des Hard Rocks der 1970er-Jahre (deutlicher Einfluss zum Beispiel bei Pearl Jam) und der Ästhetik und den Lyrics des Punkrocks. Während sich einige der Bands mehr in Richtung Metal (Soundgarden, Alice in Chains) bewegten und andere sich mehr dem Punkrock-Einfluss (Nirvana, Mudhoney, 7 Year Bitch) verschrieben hatten, so war tatsächlich bei allen Grunge-Bands aus Seattle der charakteristische „Seattle-Sound“ aufzufinden.
Der Begriff „Grunge“ kam als Umschreibung für einen Musiktyp erstmals in den 1960er- und 1970er-Jahren auf, um den Stil der Musik einiger Bands zu beschreiben. Damals wurde Grunge weniger als Subgenre gesehen, sondern als besonders markantes aber passendes Eigenschaftswort für einen rau und „dreckig“ wirkenden Klang. Neil Young (& Crazy Horse), The Stooges und The Velvet Underground beispielsweise fielen zu dieser Zeit im Vergleich zu anderen Bands des Rock-Genres besonders auf, da sie ziemlich experimentierfreudig waren, was Feedback-Effekte anging – akustische Rückkopplungen, besonders der E-Gitarre. Zudem wirkte ihr Gitarrenspiel oft weniger „sauber“ und „glatt“ als das der musikalischen Referenzen dieser Jahrzehnte. Vielmehr sollte der Klang roh und ungeschliffen wirken, was durch Einsatz von Verzerreffekten hervorgehoben wurde. Auch wurden die Aufnahmen in der Regel wenig bis gar nicht im Studio bearbeitet. Dadurch wirkte die Musik generell „unkonventionell“ und „unabhängig“. Dieser Stil prägte den Sound der Musikszene aus Seattle, welche Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre aufkam. Erst seit dieser Zeit und durch kontinuierlich steigende Popularität von Bands wie Nirvana, Pearl Jam, Alice in Chains oder Soundgarden wurde „Grunge“ auch als Begriff für ein Subgenre der Rockmusik verwendet.
Zu den ersten Bands, die in diesem Bereich experimentierten, gehörten Wipers und Mission of Burma, deren Stil in den späten 1970ern und frühen 1980ern dem vorherrschenden Punk-Publikum zu rockig oder, im Falle von Mission of Burma, zu komplex war. Später folgte Hüsker Dü, deren Ursprünge in der Punkszene lagen. Sie kombinierten die Energie des Punk-Rock mit dem komplexeren Songwriting des Rock und erreichten damit Mitte der 1980er-Jahre ein größeres Publikum. Einen Schritt weiter bewegten sich Dinosaur Jr., die mit ihrer Nähe zum klassischen Rock im Stil von Neil Young und einem extrem übersteuerten Gitarrensound mit Wah-Wah-Effekten, im Stil des Garagenrock der 1960er-Jahre auffielen. Weitere Einflüsse waren Sonic Youth, Big Black, Butthole Surfers und andere Vertreter des Noise-Rock. Die Veröffentlichungen ganzer Labels wie zum Beispiel Homestead Records, SST Records oder Amphetamine Reptile waren ausschlaggebend. Prägend für die Szene waren College-Rundfunksender, die diese Independent-Musik oft spielten, sowie der eher provinzielle Charakter der Region um Seattle, einer Gegend, in der nur unbekannte Musiker eine Auftrittsmöglichkeit suchten.
Mitte der 1980er bildete sich ein Kern in der Szene Seattles, zu dem neben Green River, Soundgarden und The U-Men auch The Melvins gehörten. Zu diesem Zeitpunkt entstand auch die Bezeichnung Grunge als Genrebegriff.
1988 wurde in Seattle der Sub Pop Singles Club gegründet – ein Plattenlabel, auf dem die ersten Aufnahmen lokaler Bands wie Tad, Mudhoney, Nirvana und Soundgarden erschienen. Ein großer Teil der Aufnahmen wurde von Jack Endino produziert, und es kristallisierte sich ein Klang heraus, den man für geeignet hielt, als „Seattle-Sound“ vermarktet zu werden. Ein Jahr später wurde ein Rockjournalist des britischen Melody Maker-Magazins auf diese Produktionen aufmerksam, worauf im März 1989 der umfangreiche Artikel „Seattle, Rock City“ erschien. In Seattle sorgte dieser Artikel für große Aufregung. Der Rest der Welt zeigte zunächst nur mäßiges Interesse.
Das änderte sich schlagartig, als im September 1991 das Album Nevermind von Nirvana erschien. Auslöser des Grunge-Hypes war der Song Smells Like Teen Spirit, der auf ebendiesem Album erschienen war. Dank des häufigen Einsatzes des Musik-Videos beim Musik-Fernsehkanal MTV avancierte er zum Hit. Die Musikindustrie und die Medien entwickelten fortan ein ausgeprägtes Interesse für die Musikszene in Seattle. Das Magazin Spin beschrieb es in der Dezember-Ausgabe von 1992 mit den Worten: „Seattle ist momentan für die Rockwelt, was Bethlehem für das Christentum ist.“ Bands ohne Plattenvertrag wurden plötzlich unter Vertrag genommen. Andere Bands, die schon bei einem Independent-Label unter Vertrag waren, wurden per Vertriebsverträge an die großen Plattenfirmen weitergereicht. Die Kommerzialisierung der Szene ging sehr schnell. Markante Bekleidungsstücke wie das Flanellhemd wurden als neue Mode verkauft. Dabei waren Flanellhemden im Alltag der Region von Seattle seit Jahrzehnten ein beliebtes Kleidungsstück bei Jung und Alt. So wurde ein banaler Alltagsgegenstand zum Dresscode der neuen Grunge-Szene.
Nicht nur durch den Tod des Sängers Kurt Cobain von Nirvana im April 1994 fand Grunge ein jähes Ende. Ursache waren auch die immer größer werdenden persönlichen oder künstlerischen Differenzen innerhalb einiger Bands, die durch den Druck von außen (Presse, Medien) zusätzlich angeheizt wurden. Überdies hatte eine ungewöhnlich hohe Zahl an Grunge-Musikern Drogenprobleme, was Bands wie Alice in Chains oder die Stone Temple Pilots erheblich belastete.
Der Grunge-Hype war bei den Kritikern ein beliebtes Angriffsziel. Die Entwicklung zeigt, wie die Musikindustrie mit einer Handvoll Bands und deren Auftreten in Bezug auf Aussehen und Attitüde einen Hype produzierte, von dem sie noch heute zehrt. Doch neben dem erwünschten Aspekt, dem Eintreten in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung, kamen auch negative Aspekte hinzu. So kam es, dass sich nach dem Tode Cobains die meisten Grunge-Bands auflösten oder aus dem Blickfeld der breiteren Masse verschwanden.
Sämtliche Metal-Genres hatten mit dem Aufstieg des Grunge an Popularität verloren. Auf Nachfrage äußerte sich 1994 Joey DeMaio von Manowar über die Grunge-Szene: „Gibt es ein Wort für etwas, das rangmäßig noch unter Scheiße steht?“ Ob daraus der Frust über eigenen Popularitätsverlust spricht oder ob es sich dabei um eine für die Band typische derbe Wahrung ihrer True-Metal-Attitüde handelt, sei dahingestellt.
„Wir hatten das Gefühl, dass diese Seattle-Grunge-Bands all den Spaß im Rock’n’Roll getötet haben. Es gab keine Lichtshows mehr, keine coolen Klamotten, keine Effekte. Die Musiker zogen sich wie Penner an. Deshalb wurde auch der Hip Hop so groß. Da haben die Künstler wenigstens wieder über Bares und Bräute gesprochen und nicht darüber, wie beschissen das Leben ist.“
Dass Grunge so einen Rundumschlag bewirkte und den Massengeschmack so sehr veränderte, kam also auch für viele Musiker damals überraschend. Neben Frust und negativer Kritik gab es jedoch auch positive Stimmen dazu, etwa von John Such, dem ehemaligen Bassisten von Bon Jovi, der Grunge als „erfrischend“ lobte, oder auch von Sebastian Bach, der den neuen, anderen Klang begrüßte. Dass der Grunge etwa 1997 aus ähnlichen Gründen zu Grunde ging wie zuvor der Glam Metal, ist wohl Ironie. Der Metal Hammer-Redakteur und Autor Frank Thiessies fügt dazu süffisant an, dass heute Grunge, wenn auch als Alternative Rock betitelt, und Sleaze einträchtig nebeneinander existieren, wenn auch nicht wie zu den jeweiligen Glanzzeiten und wirft in den Raum, wieso denn niemand die Frage stellt, ob der Nu Metal dem Rock und Metal nicht noch viel schwerer zu schaffen gemacht hätte. Bedenklich erscheint aber die bereits Mitte der 1990er-Jahre große Distanz der Hörer zum Glam Metal. Viele schienen nun nicht mehr zugeben zu wollen, dass ihnen diese „stumpfe, klischeesatte, aber einfach umwerfende Räubermusik“ noch einige Jahre zuvor so wichtig gewesen war.
Bekannte Filme, die etwas mit der Grunge-Musik aus Seattle direkt zu tun haben oder beinhalten, sind z. B.: