Dashboard Confessional

Dashboard Confessional ist der Künstlername des US-amerikanischen Musikers Christopher Ender Carrabba, der auch Bandleader der gleichnamigen Musikgruppe ist.

Mit 15 Jahren bekam Christopher Ender Carrabba seine erste Gitarre von seinem Onkel Angelo geschenkt. Erst nach seinem High-School-Abschluss fing er jedoch an sich ernsthaft mit Musik zu beschäftigen. So kam es, dass er ein paar Jahre in der Band The Vacant Andies spielte. Als es zur Auflösung der Band kam, wechselte Carrabba, der inzwischen als Grundschullehrer in Florida arbeitete, zu The Agency und veröffentlichte mit ihnen sein erstes Album. Als Christopher anfing beim Einspielen dieser Platte mit Akustikaufnahmen zu experimentieren, versuchten seine Bandmitglieder, von seinen Stücken beeindruckt, ihn zu überreden, eine Akustik-Solo-Karriere zu starten. Nachdem sich auch The Agency trennten, trat Christopher jedoch als Sänger der christlichen Emocore-Band Further Seems Forever bei, von der er sich aber nach Veröffentlichung des ersten Albums The Moon is Down wieder verabschiedete, um doch endgültig seine eigenen Wege gehen zu können. Auf der Suche nach einem Namen lässt er sich von der Textzeile “On the way home this car hears my confessions” aus seinem Lied The Sharp Hint Of New Tears inspirieren und nennt sich Dashboard Confessional.
Die Band entstand als Solo-Projekt von Chris Carraba, welcher 2000, als seine erste Solo-LP The Swiss Army Romance erschien, noch in der Band Further seems Forever spielte. Er wurde von Vagrant Records verpflichtet, die ansonsten auf Bands wie The Get Up Kids oder Alkaline Trio setzten. 2001 erschien sein zweites Album The Places you have come to fear the most, auf dem er weiterhin akustische Musik lieferte. Mit seinem Nachfolgealbum A Mark A Mission A Brand A Scar zeigte er dann jedoch eine Abkehr von seiner typischen akustischen Musik und ließ sich von einigen Freunden (u.a. Jerry Castellanos, welcher auch bereits bei Further seems Forever dabei war) mit E-Bass, Schlagzeug und Hintergrundgesang unterstützen. Produziert wurde das Album von Gil Norton, der unter anderen schon an Werken von den Foo Fighters und Pixies mitgearbeitet hat.
Dashboard Confessional ist die erste und bisher einzige Band, die es geschafft hat, für eine MTV-Unplugged-Show eingeladen zu werden, ohne Millionenverkäufe hinterlegt zu haben. Dies hat sie zum Großteil ihren Fans zu verdanken, die mit ihrem Gesang bei den Konzerten einen MTV-Produzenten dahingehend überzeugen konnten. Erst dieses Konzert sorgte für den endgültigen Durchbruch von Dashboard Confessional.
Ihr Titel Hands Down wurde in Deutschland einem breiteren Publikum bekannt, als er zur Titelmelodie der Fernsehserie 18 – Allein unter Mädchen wurde.
Die Single Stolen, die in den US-Charts auf Platz 44 platziert war, wurde für den deutschen Markt in einer Version mit der Band Juli aufgenommen.
Das neue Album „Alter The Ending“ ist am 10. November 2009 erschienen. Es gibt eine normale sowie eine „deluxe“-Edition, bei der auf einer zusätzlichen CD alle Tracks des Albums als Akustik-Versionen sowie ein weiterer Bonussong enthalten sind. Die erste Single des neuen Albums trägt den Titel „Belle Of The Boulevard“.
2010 spielte die Band als Opener für Bon Jovi auf deren The Circle Tour in den USA. Dies wurde von Bandleader Jon Bon Jovi in der Show „Late Night with Jimmy Fallon“ am 9. Dezember 2009 bekannt gegeben.

Półtawski-Antiqua

Die Półtawski-Antiqua ist eine Schriftart, die speziell für die polnische Sprache geschaffen wurde.
Die Antiquaschrift wurde in den Jahren 1923 bis 1928 von dem polnischen Graphiker und Schriftdesigner Adam Półtawski (1881–1952) entworfen. Nach ihren charakteristischen Merkmalen lässt sie sich als klassizistische Antiqua klassifizieren. Es ist eine der ersten Schriften in Polen, die neu entwickelt wurden. Die Glyphenform ist an die Eigenheiten der polnischen Sprache angepasst und ergibt einen sehr harmonischen Rhythmus beim Satz. Besonders charakteristisch sind die Glyphen der Buchstaben w, y und g. Diese kommen oft in polnischen Texten vor, deshalb entwarf Półtawski sie so, dass die senkrechten Elemente überwiegen. Dieses verleiht dem Text besondere Homogenität. Weitere charakteristische Merkmale sind die sechseckigen Punkte, rechtwinklige Verbindungen in den Glyphen der Buchstaben f und j, geschwungene Form der Querbalken in ł und Ł. Die Półtawski-Antiqua ist eine der am besten erkennbaren Schriften in Polen und wird manchmal als „polnische Nationalschrift“ bezeichnet.
Półtawski-Antiqua wurde bis in die 1980er Jahre verwendet. Heutzutage wird die Schrift als nicht mehr zeitgemäß für den Mengensatz empfunden.
Janusz M. Nowacki, Bogusław Jackowski und Piotr Strzelczyk implementierten für das Schriftsatzprogramm TeX eine Computerversion dieser Schrift. Diese ist frei (im Sinne freier Software) anwendbar nach GNU General Public License (GPL).

Kollhellaren

Kollhellaren, auch Refsvikhula genannt, ist eine Höhle in der Moskeneskommune in der norwegischen Provinz (fylke) Nordland. Sie liegt in der Nähe des verlassenen Fischerdorfes Refsvika im südwestlichen Teil der Insel Moskenesøya. In der Höhle befinden sich Höhlenmalereien, die zwischen 2500 und 4000 Jahre alt sind. Insgesamt wurden 33 Figuren an den Wänden des kreuzförmigen Höhlensystems gefunden. Der Eingang der Höhle ist 12 Meter breit und ca. 50 Meter hoch.
Die 115 Meter lange Höhle selbst war lange bekannt. Die Höhlenmalereien wurden jedoch erst im Sommer 1987 entdeckt, als Archäologiestudenten des Tromsø Museums Untersuchungen anstellten. Es ist umstritten, ob die Höhlenmalereien aufgemalt oder abgeschabt wurden. Die Erste Konservatorin des Bergen Museums, Kristen Michelsen, erklärte in ihrem Bericht von 1989, dass die Figuren abgeschabt seien. Der Konservator und Forscher Terje Norsted vom Norsk Institutt for kulturminneforskning (Norwegisches Institut für Denkmalforschung) hingegen erklärte in seinem Bericht von 1998, dass die Figuren aufgemalt seien.
Seit 1994 steht die Höhle unter Denkmalschutz. Es ist möglich, diese mit einem kundigen Führer zu besichtigen.

Henri Frans de Ziel

Henri Frans de Ziel (* 15. Januar 1916 in Paramaribo; † 3. Februar 1975 in Haarlem), auch bekannt unter dem Pseudonym Trefossa, war ein surinamischer Dichter, der vor allem in Sranantongo schrieb.

De Ziel besuchte zunächst die Comeniusschool , eine Grundschule der Herrnhuter Brüdergemeine in Paramaribo. Danach wechselte er in die Graaf von Zinzendorfschool, eine weiterführende Schule. Diese Muloschool, Mittelschule war damals die höchste Schulform in Suriname. Ende August 1934 schloss er seine schulische Ausbildung mit dem Mulodiplom ab.
Nach der Schule folgte ein Kurzstudium mit dem Abschluss als Aushilfslehrer und im Oktober 1936 erhielt er die Befähigungsakte als Lehrer. Danach war er mit Unterbrechungen bis zum Jahre 1953 als Lehrer an verschiedenen Schulen in Suriname tätig.
Zur weiteren Ausbildung und Studium reiste er 1953 in die Niederlande. Drei Jahre später kehrte er mit weiteren Lehrerdiplomen und als Bibliothekar nach Suriname zurück.
Im Jahre 1957 erschien dann sein Gedichtzyklus Troki (Anrede) in Sranantongo mit Gedichten die Trefossa von 1946 bis 1956 geschrieben hatte.
Ein Jahr später schrieb er im Auftrag der surinamischen Regierung den Text Opo Kondreman, die zweite Strophe der Nationalhymne von Suriname.
Unter dem Titel Ala poewema foe Trefossa wurden 1977 in Paramaribo alle Gedichte von Henri Frans de Ziel, alias Trefossa herausgegeben.
Im Jahr 2005 wurde ein Grabmonument zu seinen Ehren auf dem Friedhof an der Dr. Sophie Redmondstraat in Paramaribo errichtet.
Eine weitere Ehrung erfolgte im Januar 2012, als eine durch den surinamischen Künstler Erwin de Vries angefertigte Porträtbüste von Henri Frans de Ziel an der Ostseite des Präsidentenpalais enthüllt wurde.

Poweshiek County

Das Poweshiek County ist ein County im US-Bundesstaat Iowa. Bei der Volkszählung im Jahr 2010 hatte das County 18.914 Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von 12,5 Einwohnern pro Quadratkilometer. Der Verwaltungssitz (County Seat) ist Montezuma, benannt nach dem aztekischen Herrscher von Mexiko

Das County liegt im mittleren Südosten von Iowa und hat eine Fläche von 1.518 Quadratkilometern, wovon drei Quadratkilometer Wasserfläche sind. Es grenzt an folgende Nachbarcountys:
Das Poweshiek County wurde 1843 aus als frei bezeichneten – in Wirklichkeit aber von Indianern besiedelten – Territorium gebildet. Benannt wurde es nach Poweshiek, einem Häuptling der Fox-Indianer.
Nach der Volkszählung im Jahr 2010 lebten im Poweshiek County 18.914 Menschen in 7.650 Haushalten. Die Bevölkerungsdichte betrug 12,5 Einwohner pro Quadratkilometer.
Ethnisch betrachtet setzte sich die Bevölkerung zusammen aus 94,9 Prozent Weißen, 1,2 Prozent Afroamerikanern, 0,2 Prozent amerikanischen Ureinwohnern, 1,4 Prozent Asiaten sowie aus anderen ethnischen Gruppen; 1,4 Prozent stammten von zwei oder mehr Ethnien ab. Unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit waren 2,4 Prozent der Bevölkerung spanischer oder lateinamerikanischer Abstammung.
In den 7.650 Haushalten lebten statistisch je 2,23 Personen.
20,9 Prozent der Bevölkerung waren unter 18 Jahre alt, 60,7 Prozent waren zwischen 18 und 64 und 18,4 Prozent waren 65 Jahre oder älter. 51,1 Prozent der Bevölkerung war weiblich.
Das jährliche Durchschnittseinkommen eines Haushalts lag bei 50.998 USD. Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 25.218 USD. 11,2 Prozent der Einwohner lebten unterhalb der Armutsgrenze.
Citys
Unincorporated Communitys
1 – teilweise im Mahaska County
Das Poweshiek County ist in 16 Townships eingeteilt:
Die Stadt Grinnell ist keiner Township angehörig.
Liste der Countys in Iowa Adair | Adams | Allamakee | Appanoose | Audubon | Benton | Black Hawk | Boone | Bremer | Buchanan | Buena Vista | Butler | Calhoun | Carroll | Cass | Cedar | Cerro Gordo | Cherokee | Chickasaw | Clarke | Clay | Clayton | Clinton | Crawford | Dallas | Davis | Decatur | Delaware | Des Moines | Dickinson | Dubuque | Emmet | Fayette | Floyd | Franklin | Fremont | Greene | Grundy | Guthrie | Hamilton | Hancock | Hardin | Harrison | Henry | Howard | Humboldt | Ida | Iowa | Jackson | Jasper | Jefferson | Johnson | Jones | Keokuk | Kossuth | Lee | Linn | Louisa | Lucas | Lyon | Madison | Mahaska | Marion | Marshall | Mills | Mitchell | Monona | Monroe | Montgomery | Muscatine | O’Brien | Osceola | Page | Palo Alto | Plymouth | Pocahontas | Polk | Pottawattamie | Poweshiek | Ringgold | Sac | Scott | Shelby | Sioux | Story | Tama | Taylor | Union | Van Buren | Wapello | Warren | Washington | Wayne | Webster | Winnebago | Winneshiek | Woodbury | Worth | Wright
41.686666666667-92.526111111111Koordinaten: 41° 41′ N, 92° 32′ W

Frente Nacional de Libertação de Angola

Die Frente Nacional de Libertação de Angola (FNLA, deutsch Nationale Front zur Befreiung Angolas) wurde 1957 als União das Populações do Norte de Angola (UPNA) („Vereinigung der Völker Nordangolas“) gegründet mit dem vorrangigen Ziel, die Interessen der Bevölkerungsgruppe der Bakongo im Nordwesten Angolas zu vertreten. Später wurde sie umbenannt in União das Populações de Angola (UPA; dt. Vereinigung der Völker Angolas). Im Laufe der 1960er Jahre wurde sie zu einer von drei nationalistischen Bewegungen, die einen Guerillakampf gegen die portugiesische Kolonialherrschaft führten. Sie ist heute eine Oppositionspartei in Angola.

Die UPNA war eine von mehreren gegen die Kolonialherrschaft gerichteten Gruppierungen, die sich in den 1950er Jahren unter den Bakongo bildeten – parallel zu ähnlichen Vorgängen in anderen Teilen Angolas. Die ethnische Orientierung der UPNA wurde überdeutlich, als sie unmittelbar nach ihrer Gründung an die Vereinten Nationen eine Petition richtete, um die Wiedererrichtung des Königreiches Kongo zu verlangen. Ihre Organisationszentrale befand sich in der Hauptstadt Zaires, Léopoldville (heute Kinshasa). Schon 1958 veränderte die UPNA jedoch ihren Kurs, begann die Unabhängigkeit Angolas zu propagieren und benannte sich in União das Populações de Angola (UPA; dt. Vereinigung der Bevölkerung Angolas) um. 1962 vereinigte die UPA sich mit einer weiteren anti-kolonialen Gruppe, dem Partido Democratico de Angola (PDA), zur FNLA. Deren Vorsitzender wurde Holden Roberto, der dieses Amt bis zu seinem Tod im Jahre 2007 innehatte.
Die FNLA bildete in Léopoldville zunächst eine gemeinsame Front mit dem Movimento Popular de Libertação de Angola (MPLA), doch scheiterte dieses Experiment schon nach drei Monaten. Daraufhin rief die FNLA eine „revolutionäre Exilregierung Angolas“ aus (Governo Revolucionário de Angola no Exílio, GRAE). Diese vermied bewusst eine Begrenzung auf ihre ursprüngliche soziale Basis. So gehörten zu ihrer Leitung auch zwei Führungsfiguren aus der Ethnie der Ambundu und ihr Außenminister wurde Jonas Savimbi von den Ovimbundu, der spätere Gründer der UNITA. Mit Hilfe des zairischen Präsidenten Mobutu Sese Seko begann sie mit dem Aufbau eines militärischen Arms, des ELNA (Exército de Libertação Nacional de Angola, Heer zur nationalen Befreiung Angolas), das während einiger Jahre auch die Hilfe Chinas erhielt. Ein weiterer Versuch zur Bildung einer gemeinsamen Front mit der MPLA und anderen Gruppierungen, unternommen auf Drängen des Präsidenten des Kongo-Brazzaville, Fulbert Youlou, scheiterte 1962. Damit waren endgültig die Weichen gestellt für einen Unabhängigkeitskampf in Angola, den verschiedene Bewegungen neben- und gegeneinander führten.
Der Beitrag der FNLA zu diesem Kampf war zwar historisch bedeutsam, insgesamt aber gering. Schon 1961 hatte ihre Vorform UPA in den nordwestlichen Distrikten Angolas, besonders der heutigen Provinz Uíge, einen Aufstand ausgelöst, der zu einem Flächenbrand wurde und dessen symbolische Bedeutung kaum zu überschätzen war. Militärisch wurde er jedoch von den eilig verstärkten portugiesischen Truppen relativ rasch niedergeschlagen. In der Folgezeit gab es hier nur ein ganz geringes Maß an Guerillatätigkeit seitens der FNLA, obwohl diese inzwischen im Zaire, in einer ihr zugeteilten Militärbasis in Kinkuzu, über mehrere Tausende Soldaten verfügte. Im Nordwesten Angolas kam es Mitte der 1960er Jahre zu offenen Feindseligkeiten zwischen FNLA und MPLA, da letzteres in der heutigen Provinz Cuanza Norte eine Guerillabasis errichtet und dazu den Zugang über „FNLA-Gebiet“ benötigte. Ende der 1960er Jahre errichtete die FNLA (von Katanga aus) eine Guerillabasis in Ostangola, nördlich von Luena, die jedoch kaum tätig wurde. Anfang der 1970er Jahre stellte die FNLA – wie ihrerseits auch MPLA und UNITA – keine wirkliche Gefahr mehr für die portugiesische Kolonialmacht dar.
Als Portugal 1974 seine Absicht ankündigte, sich aus seinen Kolonien zurückzuziehen, drang die FNLA von Zaire aus sofort mit massiven Militärkräften nach Angola ein und demonstrierte Präsenz nicht nur im Nordwesten, dem Siedlungsgebiet der Bakongo, sondern sehr stark auch in Luanda sowie, weniger stark, in den wichtigsten Städten von Mittel- und Südangola. Ihr Versuch, Luanda zu erobern, scheiterte am Widerstand der MPLA, die inzwischen durch kubanische Truppen verstärkt worden war und die Unterstützung der Sowjetunion erhielt. Die FNLA verbündete sich daraufhin mit der UNITA, der dritten antikolonialen Bewegung. Es entwickelte sich ein blutiger Entkolonisierungskonflikt, in den aufseiten von FNLA /UNITA vor allem die USA und das Apartheidregime Südafrikas eingriffen. Gemeinsam riefen beide am 11. November 1975 in der Stadt Nova Lisboa (heute Huambo) die Unabhängigkeit Angolas aus, während die MPLA dasselbe in Luanda tat. In den folgenden Monaten gewann die MPLA-Regierung militärisch die Oberhand. Die „Gegenregierung“ in Huambo löste sich auf, ebenso wie der militärische Arm der FNLA. Diese begann ein politisches Schattendasein, während die UNITA einen Guerillakrieg gegen die MPLA-Regierung aufnahm.
Nach der Unabhängigkeitserklärung errichtete die MPLA einen Einparteienstaat nach (damals) osteuropäischem Muster. Andere politische Organisationen, auch die FNLA, hatten also keinen Platz in diesem System. Während die UNITA unter diesen Umständen den militärischen Kampf gegen die MPLA fortsetzte und so den Bürgerkrieg in Angola einleitete, nahm die FNLA daran nur im Anfang kurz teil. Es zeichnete sich bei ihr vielmehr ein Zerfallsprozess ab, der sich z. B. daran ablesen ließ, dass Holden Robert sich jahrelang nach Paris zurückzog und verschiedene führende Köpfe der Bewegung (Johnny Pinnock, Henrik Vaal Neto u. a.) zur MPLA überliefen und in Luanda Regierungsfunktionen übertragen bekamen.
Als die MPLA sich entschloss, zu einem Mehrparteiensystem überzugehen und dazu 1992 eine neue Verfassung verabschiedete, gründete sich die FNLA in aller Form als politische Partei. Bei der Parlamentswahl 1992 erreichte sie jedoch nur 2,4 % der Wählerstimmen, Holden Roberto bei der Präsidentenwahl sogar nur 2,1 %. Dieses Ergebnis spiegelte den enormen Verlust an Glaubwürdigkeit wider, den die Partei unter den Bakongo erlitten hatte. Daraus ergab sich für die FNLA die akute Gafahr, in die Bedeutungslosigkeit zu versinken. Eine gewisse Aufwertung erfuhr sie, als das MPLA 1997 die Initiative ergriff, eine „Regierung der nationalen Einheit und Versöhnung“ (Governo de Unidade e Reconciliação Nacional, GURN) zu bilden, an der auch Minister von FNLA und UNITA teilnahmen. Die Lage der FNLA verschärfte sich jedoch, als sich 1999 innerhalb der Partei zwei Flügel herausbildeten, der eine „präsidententreu“, der andere geführt von Lucas Ngonda, einem Dozenten für Soziologie an der Universidade Agostinho Neto in Luanda. Als Holden Roberto 2007 starb, wurde zunächst Ngola Kabangu, eine der historischen Führungsfiguren der FNLA, zu seinem Nachfolger gewählt, doch wurde dessen Wahl 2009 vom Verfassungsgericht für ungültig erklärt. Noch 2009 wurde jedoch Lucas Ngonda zum Vorsitzenden gewählt, aber seine Gegner fochten die Wahl an und das Verfassungsgericht erklärte 2010 auch seine Wahl für ungültig. Inzwischen war bei der zweiten Parlamentswahl im Jahre 2008 der Stimmenanteil der FNLA auf 1,11 % geschrumpft. Sie ist damit zwar noch mit 3 Abgeordneten im Parlament vertreten, hat aber politisch jedes Gewicht verloren. bei den Wahlen zur Nationalversammlung Angolas 2012 wiederholte sie in etwa das Ergebnis von 2008, errang damit aber nur noch 2 Sitze.

Liste der Kulturdenkmale in Saustrup

In der Liste der Kulturdenkmale in Saustrup sind alle Kulturdenkmale der schleswig-holsteinischen Gemeinde Saustrup (Kreis Schleswig-Flensburg) und ihrer Ortsteile aufgelistet (Stand: 2015).
Ahneby | Alt Bennebek | Arnis | Ausacker | Bergenhusen | Böel | Böklund | Bollingstedt | Boren | Borgwedel | Börm | Böxlund | Brebel | Brodersby | Busdorf | Dannewerk | Dollerup | Dollrottfeld | Dörpstedt | Eggebek | Ellingstedt | Erfde | Esgrus | Fahrdorf | Freienwill | Gelting | Geltorf | Glücksburg (Ostsee) | Goltoft | Grödersby | Groß Rheide | Großenwiehe | Großsolt | Grundhof | Handewitt | Harrislee | Hasselberg | Havetoft | Hollingstedt | Holt | Hörup | Hürup | Husby | Hüsby | Idstedt | Jagel | Janneby | Jardelund | Jerrishoe | Jörl | Jübek | Kappeln | Klappholz | Klein Bennebek | Klein Rheide | Kronsgaard | Kropp | Langballig | Langstedt | Lindewitt | Loit | Lottorf | Lürschau | Maasbüll | Maasholm | Medelby | Meggerdorf | Meyn | Mittelangeln | Mohrkirch | Munkbrarup | Neuberend | Nieby | Niesgrau | Norderbrarup | Norderstapel | Nordhackstedt | Nottfeld | Nübel | Oersberg | Oeversee | Osterby | Pommerby | Rabel | Rabenholz | Rabenkirchen-Faulück | Ringsberg | Rügge | Saustrup | Schaalby | Schafflund | Scheggerott | Schleswig | Schnarup-Thumby | Schuby | Selk | Sieverstedt | Silberstedt | Sollerup | Sörup | Stangheck | Steinberg | Steinbergkirche | Steinfeld | Sterup | Stolk | Stoltebüll | Struxdorf | Süderbrarup | Süderfahrenstedt | Süderhackstedt | Süderstapel | Taarstedt | Tarp | Tastrup | Tetenhusen | Tielen | Tolk | Treia | Twedt | Uelsby | Ulsnis | Wagersrott | Wallsbüll | Wanderup | Wees | Weesby | Westerholz | Wohlde

Matthias Häberlein

Stand: 16. Juni 2014
Matthias Häberlein (* 26. August 1969 in Greiz) ist ein ehemaliger deutscher Volleyball-Nationalspieler.
Matthias Häberlein spielte als Jugendlicher Volleyball in der DDR, zunächst bei SC Rotation Berlin und ab 1984 beim TSC Berlin. Außerdem spielte er circa 75 mal in der DDR-Juniorennationalmannschaft, von der er sich im Mai 1988 während eines Turniers in Griechenland absetzte und in die Bundesrepublik Deutschland übersiedelte. Hier spielte der Zuspieler zunächst beim Zweitligisten VfL Sindelfingen und ab 1990 beim Bundesligisten TSV Milbertshofen, mit dem er gleich in seiner ersten Saison Deutscher Meister wurde. Nach dem Milbertshofener Rückzug schloss sich Häberlein 1991 dem ASV Dachau an und wurde hier 1995 und 1996 erneut Deutscher Meister sowie 1997 DVV-Pokalsieger. Ein weiterer Höhepunkt war der Einzug in das Finale der Champions League 1996. Von 1997 bis 1999 war der Zuspieler beim spanischen Verein CV Gran Canaria aktiv. Matthias Häberlein war viele Jahre in den Ranglisten des deutschen Volleyballs vertreten und spielte etwa 125 mal für die Deutsche Nationalmannschaft.
Heute lebt Matthias Häberlein auf Gran Canaria, wo er als Gästebetreuer arbeitet.

Friedrich von Derenthall

Friedrich von Derenthall (* 13. Juni 1797 in Butow, Kreis Saatzig; † 26. Mai 1874 in Berlin) war ein preußischer Generalleutnant.

Er war der Sohn von Anton Philipp Ludwig Friedrich Otto von Derenthall († 31. Oktober 1831 in Jakobshagen) und dessen Ehefrau Elisabeth Ida Bernhardine, geborene von Normann. Sein Vater war Hofmarschall der Prinzessin Amalie von Preußen sowie Herr auf Butow und Wallbruch.
Derenthall trat während der Befreiungskriege am 1. Januar 1814 als Dragoner in das Dragonerregiment „Königin“ der Preußischen Armee ein. Dort wurde er am 29. Januar 1815 zum Portepeefähnrich ernannt und am 7. Mai 1815 zum Sekondeleutnant befördert. Ab 1819 diente Derenthall als Regimentsadjutant, wurde im Juni 1825 Premierleutnant und kam Ende März 1826 als Adjutant zur 11. Division nach Breslau. Vier Jahre später erfolgte seine Versetzung als Adjutant zur 1. Garde-Kavallerie-Brigade. Mit seiner Beförderung zum Rittmeister am 21. Juli 1832 wurde Derenthall Chef der 6. Eskadron im Regiment der Gardes du Corps in Berlin. Innerhalb des Regiments kommandierte er dann wechselweise weitere Eskadronen, wurde am 22. März 1843 zum Major befördert und am 31. März 1846 etatsmäßiger Stabsoffizier. Vom 25. Januar 1850 bis zum 24. April 1854 fungierte er als Kommandeur 8. Kürassier-Regiments und wurde in dieser Stellung zwischenzeitlich am 19. April 1851 zum Oberstleutnant sowie am 23. März 1852 zum Oberst befördert. Als solcher hatte er anschließend das Kommando über das Regiment der Gardes du Corps. Am 18. September 1856 wurde Derenthall unter Ernennung zum Kommandeur der 7. Kavallerie-Brigade nach Magdeburg versetzt und einen knappen Monat später zum Generalmajor befördert. In Würdigung seiner Leistungen in der Truppenführung erhielt er am 24. Februar 1857 den Roten Adlerorden II. Klasse mit Eichenlaub.
Seinem erbetenen Abschied wurde Derenthall am 5. April 1859 nicht entsprochen. Er erhielt stattdessen am 14. Juni 1859 den Posten als Kommandant von Breslau und wurde am 3. Mai 1860 als Generalleutnant mit Pension zur Disposition gestellt. In nachmaliger Anerkennung seiner Verdienste verlieh ihm König Wilhelm I. am 22. März 1863 den Stern zum Kronenorden II. Klasse.
Nach seinem Tod wurde er am 28. Mai 1874 auf dem Invalidenfriedhof beigesetzt. Derenthall war Rechtsritter des Johanniterordens.

Bulgari

Aktiengesellschaft
Bulgari (italienische Aussprache: [ˈbulɡari]) bzw. die Bulgari S.p.A. aus Rom ist ein mit einem internationalen Filialnetz im Luxusgütersektor (Schmuck, Uhren, Parfüm, Lederwaren und Hotelgewerbe) weltweit tätiges Unternehmen.
Das 1884 gegründete ehemalige Familienunternehmen ist – nach Cartier (Richemont) und Tiffany & Co. – der drittgrößte Schmuckhersteller der Welt (Stand 2010) und gehört seit 2011 zum Konzern Moët Hennessy Louis Vuitton.

Gemäß dem klassischen lateinischen Alphabet (wo V = U) wird der Name der Marke im Allgemeinen BVLGARI geschrieben. Er stammt vom Familiennamen des Unternehmensgründers Sotirios Voulgaris (1857–1932) ab. Der Silberschmied Sotirios Voulgaris (griechisch: Σωτήριος Βούλγαρης, griechische Aussprache: [soˈtirjos ˈvulɣaris]) führte in Italien den Namen Sotirio Bulgari.
Sotirios Voulgaris war ein Goldschmied, der aus dem griechischen Paramythia stammte, einem in der Region Epirus gelegenen Dorf, in dem Voulgaris sein erstes, heute noch sichtbares Geschäft eröffnete. 1877 ging er nach Korfu, später nach Neapel. 1881 kam er nach Rom und eröffnete mehrere Goldschmuck- und Antiquitätengeschäfte, darunter eines im Jahr 1884 im Viertel Via Sistina.
1905 wird das Geschäft in Via Sistina vom aktuellen Flaggschiff Geschäft in der Via Condotti 10 abgelöst, das mittlerweile unter Denkmalschutz steht. Bei der Gründung wurde Sotirios Voulgaris von seinen beiden Söhnen Costantino (1889–1973) und Giorgio (1890–1966) unterstützt. In dieser Zeit hieß der Laden „Old Curiosity Shop“ und wendete sich an Kunden aus den Vereinigten Staaten und Großbritannien.
Erst nach 1910 spezialisierte sich Voulgaris auf Schmuck und ließ sich bei seinen Kreationen von der Pariser und der amerikanischen Schule inspirieren.
1932 übernahmen seine Söhne die Unternehmensleitung. Sotirios Voulgaris verstarb im Jahr 1934. Noch in demselben Jahr bauten seine Söhne das Geschäft in Via Condotti aus. Die Einweihungsfeier fand am 9. April 1934 statt.
Im Zuge der Gründung der Cinecitta-Studios in Rom erfreute sich das Geschäft in Rom einer immer größeren Kundschaft aus der Filmszene: Elizabeth Taylor, Marlene Dietrich, Clark Gable, Gary Cooper, Audrey Hepburn, Sophia Loren, Romy Schneider und Gina Lollobrigida.
In den 1970er-Jahren eröffnete Bulgari die ersten Geschäfte in New York, Paris, Genf und Monte Carlo. Seinen Showroom im New Yorker Hotel Pierre behielt das Unternehmen mehrere Jahre lang.
1984 wurden Paolo und Nicola Bulgari, die Enkel von Sotirio, zum Präsidenten und Vizepräsidenten des Unternehmens und Voulgaris Neffe Francesco Trapani zum Geschäftsführer ernannt. Ab dem Beginn der 1990er-Jahre diversifizierte Trapani das Unternehmen, indem er eine Bulgari-Parfumreihe herausbrachte. Unter Trapanis Führung setzte sich Bulgari als weltweit anerkannte Luxusmarke durch.
Zu Beginn des Jahres 2001 gründete Bulgari mit der Luxusabteilung von Marriott International ein gemeinsames Unternehmen, das auch das Unternehmen Ritz-Carlton Hotel L.L.C. verwaltet. Ziel dabei war die Einführung einer neuen Luxushotelmarke, nämlich Bulgari Hotels & Resorts. Das erste Bulgari-Hotel eröffnete 2004 in Mailand, 2006 wurde in Bali eine Niederlassung gegründet, 2012 folgte ein weiteres Hotel in London. Im Jahr 2011 wurde das Bulgari Bali von den Lesern des Magazins Smart Travel Asia zum zweitbesten Hotel in Asien gewählt.
1995 ging das Unternehmen an die italienische Börse. Von 1997 bis 2003 stieg der Umsatz um 150 %.
Am 7. März 2011 verkündete die LVMH-Gruppe, 51 % des Kapitals von Bulgari erworben zu haben und eine freundliche Übernahme zu planen. An diesem Tag stieg die Aktie an der Mailänder Börse um knapp 60 %. Im September desselben Jahres stieg die LVMH-Aktie schließlich um 98,09 %. Im Februar 2012 verkaufte die Familie Bulgari die LVMH-Anteile für 236,7 Millionen Euro.
Der ehemalige Geschäftsführer von Bulgari wechselte in den Bereich „Uhren und Schmuck“ der Gruppe, der ehemalige Geschäftsführer des aus dem Bereich „Mode und Lederwaren“ entstandenen Unternehmens Fendi übernahm die Leitung des italienischen Schmuckunternehmens.
LVMH hielt schließlich einen Anteil von insgesamt 3,7 Milliarden Euro und unterstützte die Entwicklung der Marke: Es wurde mehr in Werbung investiert, ein Zentraleinkauf für sämtliche Schmuckmarken der Gruppe gegründet und die Absicht verkündet, die italienische Marke bis 2015 am Place Vendôme einzuführen und dort das Schmuckunternehmen Buccellati zu ersetzen.
2012 zählte Bulgari 180 weltweit eigene Verkaufsstellen: Die internationale Entwicklung sowie die Anzahl der Franchisenehmer der Marke schreitet weiterhin schnell voran.
Der zu Beginn der 1920er- und 1930er-Jahre entworfene Schmuck standen in der Tradition des Art Déco – schlichte Formen und geometrischer Stil, stets in Verbindung mit der Verwendung von Platin. Die 1930er-Jahre waren von imposanteren Kreationen mit Diamantmustern in verschiedenen Größen und Kombinationen mit Edelsteinen geprägt: Saphir, Smaragd, Rubin. Manche Schmuckstücke waren „wandelbar“ und konnten als Halskette oder als Armband getragen werden. Auf dieselbe Art konnten Broschen in Anhänger verwandelt werden.
Wegen der Knappheit im Zweiten Weltkrieg musste das Haus Bulgari das mit Diamanten besetzte Platin durch Gold ersetzen und die Anzahl der Edelsteine reduzieren. Das Design wurde zarter und war von der Natur inspiriert. Damit entfernte sich Bulgari von den strengen Regeln der französischen Schule und schuf einen einzigartigen, vom griechisch-römischen Klassizismus, der italienischen Renaissance und der römischen Goldschmiedeschule des 19. Jh. inspirierten Stil.
Während des Wirtschaftsbooms der Nachkriegsjahre konnte wieder zu mit Edelsteinen und insbesondere mit Diamanten bestückten Kreationen in Weißmetall zurückgekehrt werden. Am Ende der 1950er-Jahre zog Bulgari zartere Formen einem kantigen Design vor. Ferner wurden häufig große Cabochons verwendet, die sich zum Markenzeichen des Unternehmens entwickelten. Zum Bulgari-Stil gehören auch die Formen mit strukturiert, symmetrisch und kompakt angeordnetem Gold sowie die Farbspiele der zahlreichen Edelsteinkombinationen.
Die Kreationen der 1970er-Jahre stechen durch ihre Vielfalt hervor. Sie sind von Feuerwerken und orientalischer Kunst inspiriert. Insbesondere wurden Schlangen- oder auch Pop-Art-Motive verwendet, wie zum Beispiel in der von Andy Warhol gewürdigten Kollektion „Stars and Stripes“. In dieser Zeit gehörte Gelbgold zum bevorzugten Material, und ovale, mit Cabochons besetzte und in Gold und Diamanten eingefasste Elemente wurden wie die mächtige Goldkette zum Markenzeichen von Bulgari.
Die 1980er-Jahre waren von Volumina, lebhaften Farben, einfachen Formen und stilisierten Verzierungsmotiven geprägt. Gelbgold wurde auch in den 1990er-Jahren noch verwendet, der Bulgari-Stil wurde aber weniger strukturiert.
Für die Fertigung der Bulgari-Uhren ist die Schweizer Unternehmensniederlassung Bulgari Haute Horlogerie SA zuständig. Sie wurde 1980 gegründet und hat ihren Sitz in Neuenburg. Bulgari Haute Horlogerie SA beschäftigt knapp 500 Mitarbeiter. Bulgari entwickelt seine eigenen Kaliber und Teile, wobei komplexeste Werke mit klassischen Kalibern kombiniert werden. Die Bulgari-Uhrenkollektion umfasst folgende Produktreihen: Bulgari-Bulgari, Sotirio-Bulgari, Assioma, Astrale, Serpenti, B.Zero1, Daniel Roth, Rettangolo, Ergon, Diagono und Octo.
Bulgari stützt sich auf ein Distributionsnetz mit knapp 300 an den berühmtesten Handelsplätzen gelegenen Läden. Der größte Bulgari-Laden der Welt ist in Tokio in den „Bulgari Ginza Towers“: 940 Quadratmeter Verkaufsfläche inklusive Restaurant und Bar.
Die nordamerikanischen Bulgari-Läden sowie die Händler befinden sich in Atlanta, Beverly Hills, Bal Harbour, Boca Raton, Bethesda – (Chevy Chase), Chicago, Costa Mesa, Dallas, Honolulu, Houston, New York, Las Vegas, Los Angeles, Mexico City, Montreal, Palm Beach, San Francisco, Short Hills, Waikiki, und Scottsdale, Arizona.
In Südamerika gibt es Bulgari-Läden und -Händler in Lima, Bogotá, São Paulo, Margarita Island und Quito.
Von 2009 bis 2011 spendete Bulgari 12 Millionen Euro an den Verein Save The Children. Diese Partnerschaft wurde Ende 2011 verlängert. Bisher konnte mit diesen Spenden 334.101 Kindern geholfen werden. 9.899 Lehrer wurden ausgebildet, und in 206 Schulen wurden Rehabilitierungsmaßnahmen durchgeführt.
Bulgari gestaltete für General Motors bzw. deren Luxusmarke Cadillac Ausstattungsmerkmale am Modell XLR (2004–2009): den Keyless Go-Funkschlüssel und ebenso das Armaturenbrett mit Echtholzapplikationen aus Eukalyptusholz (Ebenholz beim XLR-V).