Tuotuo He

Der Tuotuo He oder Tuotuo-Fluss (chinesisch 沱沱河, Pinyin Tuótuó hé; engl. T’uo-t’uo River u. a.) ist ein Fluss im Quellgebiet des Jangtsekiang.
Er besitzt zwei Quellflüsse: der östliche entspringt südwestlich des schneebedeckten Geladandong im westlichen Tanggula Shan im Südwesten der chinesischen Provinz Qinghai. Das Ende des Gletschers liegt auf ca. 5.500 m Höhe. Seinen mongolischen Namen Ulan Moron/Ulaan Mörön „Roter Fluss“ trägt er wegen seines rotbraunen Wassers. Er gilt als der Ursprung des Jangtsekiang. Der Tuotuo He ist 375 km lang.
Die Qinghai-Tibet-Bahn führt über die Große Brücke des Jangtsekiang-Quellgebiets ▼34.22152777777892.435277777778 (長江源特大橋 / 长江源特大桥, englisch Changjiangyuan Grand Bridge ‚Erste Jangtsekiang-Brücke‘) mit einer Länge von 1.389,6 m über den Fluss.
玛曲; 托托河; 乌兰木伦河
Jangtsekiang-Quellgebiet 长江源区-Flussnetz: Tuotuo He 沱沱河 | Dam Qu (Dam Chu) 当曲 | Qumar He (Chumar) 楚玛尔河 | Tongtian He 通天河
Yalong Jiang 雅砻江 (Nyag Chu)-Flussnetz: Yalong Jiang 雅砻江 (Nyag Chu) | Anning He 安宁河 | Jiulong He 九龙河 (Nyaola Chu) | Litang He 理塘河 (Li Chu) | Xianshui He 鲜水河
Jinsha Jiang 金沙江-Flussnetz: Pudu He 普渡河 | Wuliang He 无量河 | Yili He 以礼河 | Niulan Jiang 牛栏江 | Heng Jiang 横江
Min Jiang 岷江-Flussnetz: Min Jiang 岷江 | Dadu He 大渡河 | Qingyi Jiang 青衣江 | Suomo He 梭磨河 | Jiaomuzu He 脚木足河
Wu Jiang 乌江-Flussnetz: Wu Jiang 乌江 | Maotiao He 猫跳河 | Qingshui Jiang 清水江 | Liuchong He 六冲河 | Hongdu He 洪渡河
Jialing Jiang 嘉陵江-Flussnetz: Jialing Jiang 嘉陵江 | Fu Jiang 涪江 | Qu Jiang 渠江 (Jialing Jiang-Nebenfluss) | Baishui Jiang 白水江 | Bailong Jiang 白龙江
Chuan Jiang 川江-Flussnetz: Tuo Jiang 沱江 | Chishui He 赤水河 | Qi Jiang 綦江 | Nanguang He 南广河 | Qing Jiang 清江
Han Shui 汉水-Flussnetz: Han Shui 汉水 | Dan Jiang 丹江 | Du He 堵河 | Jia He 夹河 | Tangbai He 唐白河 | Nan He 南河
Dongting Hu 洞庭湖-Flussnetz: Xiang Jiang 湘江 | Yuan Jiang 沅江 | Zi Jiang 资江 | Li Shui 澧水 | Miluo Jiang 汨罗江
Poyang Hu 鄱阳湖-Flussnetz: Gan Jiang 赣江 | Fu He 抚河 | Xin Jiang 信江 | Xiu Shui 修水 | Rao He 饶河 (Poyang Hu)
Qingyi Jiang-Shuiyang Jiang 青弋江水阳江-Flussnetz: Qingyi Jiang 青弋江 | Shuiyang Jiang 水阳江 | Zhang He 漳河 (Hubei)
Yangzi Jiang 扬子江-Flussnetz: Qinhuai He 秦淮河 | Huangpu Jiang 黄浦江 | Wusong Jiang 吴淞江 | Chu He 滁河 | Dongtiao Xi 东苕溪 | Xitiao Xi 西苕溪

Hochschulrat (Türkei)

Der Yükseköğretim Kurulu, abgekürzt mit YÖK, ist das zentrale staatliche Kontrollgremium türkischer Hochschulen.

Der Hochschulrat wurde im Jahre 1981 gegründet. Dies geschah nach der Maßgabe des Hochschulgesetzes Nr. 2547, welches das Hochschulwesen nach den Vorstellungen der Militärregierung neu ordnete. Die Universitäten wurden entpolitisiert und der staatlichen Kontrolle unterworfen. Damit wurde die Autonomie und Selbstverwaltung abgeschafft, die den Hochschulen nach der Verfassung von 1961 zugestanden worden waren.
Die Aufgaben des Hochschulrates wurden auch in der Türkischen Verfassung von 1982 festgeschrieben. Der Rat ernennt die Dekane, schlägt Rektoren vor, kontrolliert die Haushalte der Universitäten, bestimmt den Lehrplan und entscheidet über das Aufnahmeverfahren der Studenten (ÖSS). Es war der Hochschulrat, der 1982 das Kopftuchverbot an türkischen Universitäten erließ.
Die wichtigsten Instanzen des Hochschulrates sind:
Der Hochschulrat besitzt 21 Mitglieder, die jeweils zu einem Drittel vom Staatspräsidenten, Ministerrat und den Hochschulen bestimmt werden. Bis zum Jahre 2004 bestimmte der Generalstab auch ein Mitglied des Hochschulrates.
Der Vorsitzende des Hochschulrates wird vom Staatspräsidenten bestimmt. Der Vorsitzende seit Ende 2011 heißt Gökhan Çetinkaya, der zuvor 2008–2011 Gründungsrektor der privaten İstanbul Șehir Üniversitesi war. Sein Vorgänger als YÖK Vorsitzender war von 2007 bis 2011 Yusuf Ziya Özcan.

Heinrich Wilhelm Roß

Heinrich Wilhelm Roß (* 26. Mai 1876 in Wilhelmshaven; † 25. Juli 1922 in Wiesbaden) war ein deutscher Glas- und Dekorationsmaler.

Heinrich Wilhelm Roß war der zweite Sohn des Lehrers Freerk Roß und der Johanna Catharina Roß, geb. Hobbing. Er besuchte in Wilhelmshaven die Volksschule und begann anschließend eine Lehre als Maler, die er jedoch abbrach. Der Lehrbrief der Oldenburger Malerinnung vom 30. April 1894 bescheinigte, dass Roß „das Maler-Gewerbe in Drei Jahren ordnungsgemäß erlernt und sich während dieser Zeit Sehr gut betragen“ habe. Die Probearbeit „wurde mit dem 1. Preise ausgezeichnet“. Als Malergehilfe setzte er seine Arbeit bei Emil Spalthoff bis zum 14. Oktober 1894 fort. Von Mitte April bis Mitte Oktober 1895 war er als Gehilfe bei August Olbers (Olpers) während dessen Arbeiten an den Malereien in der Klosterkirche zu Duderstadt tätig. Der Architekt Ludwig Klingenberg erstellte am 30. Januar 1896 ein Zeugnis für Roß’ Studienzeit an der Oldenburgischen Kunstgewerbe Schule. Der Theatermaler Wilhelm Christian Gerhard Mohrmann (1849–1934) bescheinigte ihm „ganz hervorragende Talente“ am 28. Januar 1896. Zur selben Zeit studierte der Glasmaler Georg Karl Rohde in Oldenburg, mit dem Roß später in Bremen und Wiesbaden zusammenarbeitete.
Nach einer dreijährigen Militärzeit war Heinrich Wilhelm Roß als Student und Gehilfe von Hermann Schaper 1901 in Göttingen wo er an der Neuausgestaltung des Göttinger Rathauses beteiligt, u. a. an den Deckengewölben der Dorntze. Auch Schaper stellte Roß ein sehr günstiges Zeugnis über verschiedene große Dekorationsmalereien, welche nach Schapers Entwürfen ausgeführt wurden, aus und unterstützte ihn 1903 in seinem „Bestreben zur Gründung eines eigenen Geschäftes durch dieses Zeugnis“. Im selben Jahr war Roß als Mitarbeiter von Georg Karl Rohde an der Ausmalung zweier Priölken im Bremer Ratskeller beteiligt.
1904 heiratete er Luise Frieda Krug (1884–1968). Ab 1905 war Roß in Wiesbaden ansässig und ab 1906/07 Teilhaber der Firma Ross und Rohde. Die Firma war 1907 an zwei Glasbildern in der Wandelhalle des Kurhauses in Wiesbaden beteiligt. Ab 12. Februar 1921 wurde Roß laut Gewerbeanmeldung als Alleininhaber der Firma genannt. Am 25. Juli 1922 starb Heinrich Wilhelm Roß in Wiesbaden und hinterließ seine Frau Frieda, die Tochter Margarete Johanna Minna (1906–1932) und den Sohn Heinrich Friedrich Reimar (1911–1980).
Das Werk von Heinrich Wilhelm Roß ist bisher noch nirgendwo dargestellt. Selbst die Glasbilder in öffentlichen Gebäuden Kurhaus Wiesbaden, Wandelhalle, sind ihm und seinem Partner Georg Karl Rohde nicht zugeschrieben. Viele Glasfenster, Dekorations- und Wandgemälde haben den Zweiten Weltkrieg nicht überstanden.
Nach Aussage des Sohnes von Heinrich Wilhelm Roß, Fritz Ross, während des Dritten Reiches wegen des Heinrich-Heine-Zitates zerstört oder mit einer Holztäfelung abgedeckt. Beschreibung nach dem Entwurf von Roß:
Vergleicht man diese Beschreibung mit der Bildbesprechung vom 24. Mai 1903 aus den Bremer Nachrichten für die erste Nische, „ein lustiges Geranke von Blumenzweigen, zwischen denen Vögel herumflattern, Bandrollen mit geschmackvoll verteilter Schrift, eine ruhige Gesamthaltung der Farben“, so kann sie sehr wohl auf dieses nicht erhaltene Wandgemälde verweisen.
Beschreibung nach dem Entwurf von Heinrich Wilhelm Roß:
Aus der Bildbesprechung vom 24. Mai 1903 „Für das zweite der Priölken wird der Künstler in gleicher Weise, den Grundton des hellen Putzes nutzend, die Halbfiguren der zwölf Apostel zum Motiv nehmen […] umrahmt von Blattranken und Blumen.“ ist zu entnehmen, dass das Bild noch nicht vollendet ist und das heute noch existierende Bild, statt der zwölf Apostel nur noch St. Urban erscheint. Die Zwölf Apostel sind berühmte Weinfässer im Ratskeller.

Albert Schewketowitsch Selimow

Boxen
Albert Schewketowitsch Selimow (lesgisch Сели́мов Шевке́тан хва Альбе́рт / Selimow Schewketan chwa Albert, russisch Альберт Шевкетович Селимов, aserbaidschanisch Albert Səlimov; * 5. April 1986 in Kaspijsk, Dagestanische ASSR, Sowjetunion) ist ein ehemals russischer, jetzt aserbaidschanischer Boxer aus dem Volk der Lesgier.

Albert Selimow stammt aus der russischen Teilrepublik Dagestan. Er begann als Jugendlicher mit dem Boxen und lebt und trainiert in Machatschkala. Sein dortiger Trainer ist Nuripascha Talibow. Albert Selimow ist Rechtsausleger, verfügt über eine ausgezeichnete Technik und Schlaghärte.
Im Jahr 2004 wurde er russischer Juniorenmeister im Bantamgewicht und wurde bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Jeju/Südkorea in dieser Gewichtsklasse eingesetzt. Er gewann dort seinen ersten Kampf gegen den Bulgaren Saigan Sabri nach Punkten, verlor aber schon in der nächsten Runde in einem von viel Taktik geprägten Gefecht gegen den Türken Serdar Avcı mit 2:5 Punkten und schied unplatziert aus.
2005 startete er erstmals bei den russischen Meisterschaften der Senioren im Federgewicht. Er kam dort bis in das Finale, in dem er gegen den erfahreneren Sergei Ignatiew nach Punkten verlor. Im gleichen Jahr gewann er dann das gut besetzte Multi-Nations-Tournament in Ballybunion/Irland mit Siegen über Jason Hastie, Schottland, Bashir Hassan, Schweden und Marcel Herfurth, Deutschland.
Bei den russischen Meisterschaften 2006 wurde Albert Selimow mit einem Abbruchsieg in der zweiten Runde über Afanassi Poskatschin erstmals russischer Meister im Federgewicht. In dieser Gewichtsklasse war er auch bei der Europameisterschaft in Plowdiw am Start. Er gewann dort in überzeugender Manier den Europameistertitel. Er erzielte auf dem Weg zu diesem Erfolg folgende Siege: Abbruchsieg in der zweiten Runde über Sandor Racz, Ungarn, Abbruchsieg in der zweiten Runde über Edgar Manukjan, Armenien, Abbruchsieg in der zweiten Runde über Stephan Smith, England und Punktsieg über Sahin Imranow, Aserbaidschan. Beim Weltcup in Baku, der im Herbst des Jahres 2006 stattfand, siegte er dann auch noch gegen Yie Longwang aus China und Dimitri Bulenkow aus der Ukraine, musste aber gegen Yuriorkis Gamboa aus Kuba eine Abbruch-Niederlage in der 2. Runde hinnehmen.
2007 wurde Albert Selimow mit einem Punktsieg im Finale über Alexei Schaidulin erneut russischer Meister im Federgewicht. Bei einem Mannschaftsturnier in Kaliningrad siegte er dann auch über Sharif Aitbajew aus Usbekistan und erneut über Sahin Imranow nach Punkten. Von seinem Trainer Nuripascha Talibow und vom russischen Verbandstrainer Alexander Lebsiak bestens vorbereitet startete er bei der Weltmeisterschaft 2007 in Chicago. Er gewann dort über Julian Stan aus Rumänien durch Abbruch in der ersten Runde, und über Marcel Herfurth aus Deutschland (30:6), Bahodirjon Sultanow aus Usbekistan (24:9) und Raynell Williams aus den USA (25:8) jeweils klar nach Punkten. Im Halbfinale kam er zu einem kampflosen Sieg über Yakup Kılıç aus der Türkei und im Finale besiegte er in einem spannenden Gefecht Wassyl Lomatschenko aus der Ukraine mit 16:11 Punkten. Damit war er Weltmeister der Amateure im Federgewicht 2007.
Im März 2008 startete Albert Selimow beim Feliks-Stamm-Memorial in Warschau im Federgewicht. Nach einem Punktsieg über den Chinesen Gu Yu (20:9) konnte er verletzungsbedingt zu seinem nächsten Kampf gegen den Polen Michail Chudecki nicht antreten. Aber bereits im April 2008 war er von seiner Verletzung genesen und gewann beim 27. Gee-Bee-Tournament in Helsinki die Konkurrenz im Federgewicht. Er besiegte dabei Joseph Murray aus England, Wael al-Khaghani aus Finnland und Bohodirion Sultanow sicher nach Punkten.
Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking galt Selimow als einer der Favoriten auf den Gewinn der Goldmedaille. Er wurde jedoch bereits in der ersten Turnierrunde Wassyl Lomatschenko, seinem Finalgegner der WM 2007, zugelost und verlor gegen den Ukrainer, der in der Folge auch die Goldmedaille gewann, mit 7:14 Punkten.
Nach den Olympischen Spielen 2008 wechselte Albert Selimow in das Leichtgewicht, um dem ständigen Abtrainieren weitgehend zu entgehen. Er fasste in dieser neuen Gewichtsklasse sofort Fuß belegte beim Welt Cup 2008 in Moskau den 1. Platz. Auf dem Weg zu diesem Zurniersieg schlug er Sergei Tschigaschew, Russland, José Pedraza, Puerto Rico (14:4) und Hu Qing aus der Volksrepublik China (12:10) jeweils nach Punkten.
2009 sicherte er sich im Juni des Jahres in Tschechow beim russischen Qualifikations-Turnier für die Weltmeisterschaft in Mailand mit Siegen über Artur Ganejew, Farid Aleschkin und Semen Griwachew den Startplatz im Leichtgewicht. In Mailand kam er in seinen ersten vier Kämpfen zu hohen Punktsiegen über Mohammad Aziz aus Afghanistan (25:1), Erick Bonez, Ecuador (18:0), Sailom Ardee, Thailand (14:8) und Éverton Lopes aus Brasilien. Im Halbfinale unterlag er aber etwas überraschend gegen José Pedraza aus Puerto Rico (5:9), gegen den er beim Welt Cup in Moskau 2008 noch gewonnen hatte, gewann damit aber noch eine Bronzemedaille.
Im Jahre 2010 knüpfte Albert Selimow an die Erfolge von 2006 und 2007 an, wo er Welt- und Europameister geworden war. Er besiegte bei der Europameisterschaft dieses Jahres in Moskau Romal Amanow, Aserbaidschan (15:2), Rachid Azzedine, Frankreich (7:3), Redouane Kaya, Schweden (4:2), Eric Donovan, Irland (8:2) und Thomas Stalker, England (8:4) jeweils nach Punkten und gewann damit zum zweitenmal den Europameistertitel im Leichtgewicht.
Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Baku schied Selimow bereits im ersten Kampf gegen Hector Manzanilla, Venezuela, aus, da er in der zweiten Runde aufgrund eines Tiefschlags disqualifiziert wurde. Auch die zweite Möglichkeit zur Olympiaqualifikation, das europäische Olympiaqualifikationsturnier in Trabzon, konnte Selimow nicht nutzen, da er sich bereits im ersten Kampf verletzte.
Nach der verpassten Olympiaqualifikation orientierte sie Selimow sich neu und ging nach Aserbaidschan. Seinen ersten Titel für dieses Land errang er bei den Europaspielen 2015, welche er mit einem Finalsieg über Sofiane Oumiha, Frankreich (3:0), gewann.
Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Doha gewann Selimow Silber, nachdem er gegen Sean McComb, Irland (2:1), Sofiane Oumiha, Frankreich (3:0), und Robson Conceição, Brasilien (3:0), gewonnen hatte und erst im Finale gegen Lázaro Álvarez, Kuba, aufgrund einer Verletzung ausschied. Er qualifizierte sich damit für die Olympischen Spiele 2016.
Seit der Saison 2012/13 kämpft Selimow für die Azerbaijan Baku Fires in der World Series of Boxing. In seiner ersten Saison siegte er in allen vier Kämpfen der regulären Saison in denen er eingesetzt wurde. Im Viertelfinale der Playoffs verlor er gegen Wassyl Lomatschenko von den Ukrainian Otamans und auch sein Team schied aus dem Kampf um die Meisterschaft aus.
In der Saison 2013/14 bestritt Selimow nur einen Kampf der regulären Saison, welchen er gewann. Zudem wurde er sowohl im Viertelfinale, Halbfinale als auch im Finale der Playoffs eingesetzt und hatte mit zwei Siegen bedeutenden Anteil an der Vizemeisterschaft seines Teams.
In der Saison 2015 wurde Selimow in sechs von sieben Kämpfen der regulären Saison eingesetzt und gewann alle. Er belegte damit in der Rangliste seiner Gewichtsklasse in dieser Saison den zweiten Platz hinter Lázaro Álvarez.
1974: Howard Davis | 1978: Ángel Herrera | 1982: Adolfo Horta | 1986: Kelcie Banks | 1989: Airat Chamatow | 1991: Kirkor Kirkorow | 1993: Serafim Todorow | 1995: Serafim Todorow | 1997: István Kovács | 1999: Ricardo Juarez | 2001: Ramaz Paliani | 2003: Galib Dschafarow | 2005: Alexei Tischtschenko | 2007: Albert Selimow | 2009: Wassyl Lomatschenko

Steiger Award

Die Steiger Awards sind seit 2005 jährlich vergebene Auszeichnungen an Persönlichkeiten, die besonderes Engagement in den Bereichen Toleranz, Charity, Musik, Film, Medien, Sport, Umwelt oder Zusammenwachsen der europäischen Staatengemeinschaft gezeigt haben.

Der Preis ist nach dem Steiger benannt, einem Aufsichtsbeamten, der nach Bergbautradition besonders für Tugenden wie Geradlinigkeit, Offenheit, Menschlichkeit und Toleranz steht. Er trägt Verantwortung für einen Teil des Bergwerks und die ihm unterstellten Personen. Außerhalb des Ruhrgebiets ist der Begriff vor allem durch ein populäres Bergmannslied, das Steigerlied („Glückauf, Glückauf; der Steiger kommt …“) bekannt.
Der Name des Preises soll an die positiven Eigenschaften des Berufs im Bergbau anknüpfen. Die Wahrnehmung der Vergabe soll der kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Förderung der Rhein-Ruhr-Region dienen (Zitat aus der Selbstdarstellung).
Initiiert und von Beginn an organisiert wurde der Preis von Sascha Hellen (Inhaber Hellen Medien Projekte GmbH). Er finanziert die Galaveranstaltung durch Eintrittsgelder (175 Euro bei 500 Gästen). Die Preisträger erhalten kein Preisgeld. Die Preisträger werden frei von Sascha Hellen ausgewählt; Kriterien sind nicht bekannt.
In den ersten beiden Jahren fand die Galaveranstaltung in der Spielbank Hohensyburg statt. Von 2007 bis 2012 war der Austragungsort die Jahrhunderthalle Bochum. Die Verleihung 2013 fand im Dortmunder U statt. 2014 fand die Veranstaltung in der Henrichshütte in Hattingen statt.
Hellen befand sich in verschiedenen Gerichtsverfahren und Rechtsstreitigkeiten mit ehemaligen Sponsoren wie den Stadtwerken Bochum. Streitpunkte waren der Atrium-Talk, der Steiger-Award und ein geplantes Paul McCartney-Konzert in Bochum. Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt wegen Betruges gegen ihn. Die Stadtwerke Bochum haben alle Verträge mit Hellen gekündigt und klagten vor dem Landgericht Bochum auf Rückzahlung von 250.000 Euro wegen nicht erbrachter Leistungen. Im Februar 2013 gaben die Sparkasse Bochum und Hellen gemeinsam bekannt den bestehenden Sponsoring-Vertrag aufzulösen. Die Staatsanwaltschaft Bochum teilte am 3. September 2014 mit: „Vor dem Hintergrund des Abschlusses der zivilrechtlichen Auseinandersetzung zwischen langjährigen Geschäftspartnern hat die Staatsanwaltschaft Bochum jedoch mit Zustimmung des Amtsgerichts Bochum am 3.9.2014 das Ermittlungsverfahren gegen Sascha Hellen gemäß §153 Strafprozessordnung eingestellt, da eine mögliche Schuld als zu gering anzusehen wäre.“ Berücksichtigt worden sei auch, dass Hellen „nicht vorbestraft ist und die mögliche Tat längere Zeit zurückliegt.[] Mit 241.560 Euro hatten die Stadtwerke erst im Februar 2014 ihren Rückzahlungsanspruch beziffert.
Am 12. August 2015 wurde beim Amtsgericht Bochum, Aktenzeichen: 80 IN 412/15, das Insolvenzeröffnungsverfahren über die Hellen Medien Projekte GmbH eingetragen.Mitte September 2015 wurde dieses Verfahren wieder eingestellt.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan sollte 2012 den Preis für 50 Jahre deutsch-türkische Freundschaft entgegennehmen. Am 17. März sagte Erdogan wegen eines Hubschrauberabsturzes in Afghanistan, bei dem zwölf türkische Armeeangehörige und zwei Zivilisten ums Leben kamen, die Teilnahme ab. Gegen die Preisvergabe hatte es im Vorfeld Proteste gegeben. Türkische Minderheiten der Armenier, Kurden und Aleviten hatten zu Kundgebungen aufgerufen, um auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen. Der Deutsche Journalisten-Verband hatte die Vergabe wegen eingeschränkter Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei kritisiert. Am Nachmittag der Preisverleihung fand eine friedliche Demonstration in Bochum mit 22.000 Teilnehmern statt. Weitere Kritik kam von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände sowie aus Reihen der CSU und der Grünen und von Reporter ohne Grenzen. Der Publizist Ralph Giordano schrieb einen offenen Brief an Gerhard Schröder, der die Laudatio an Erdogan halten sollte.
Die Preisträger werden durch eine Laudatio eines ebenfalls Prominenten geehrt. Überreicht wird ein schwarzes Stück Steinkohle, das in einer Bleiglaskugel verschlossen auf einem Kristallglassockel ruht. Der von Joska Kristall hergestellte Pokal ist circa 25 Zentimeter hoch und wiegt über 2 Kilogramm.
Der Steiger Award 2011 wurde am 12. März 2011 verliehen, die Eröffnungsreden hielten Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und die Oberbürgermeisterin von Bochum Ottilie Scholz. Als Laudatoren fungierten unter anderem Norbert Lammert, Frank Schätzing, Klaus Meine, Thomas Oberender und Aliza Olmert.

Freestyle (Musikstil)

Freestyle, auch Latin Freestyle genannt, ist eine frühe Stilrichtung der Elektronischen Tanzmusik.
Der Stil entstand in den frühen 1980er Jahren, als sich der Electro Funk der Breakdance-Bewegung rasch wachsender Beliebtheit erfreute. Aus Verbindung mit Disco-, Hiphop- und Latin-Elementen entwickelte sich daraus der „Freestyle“. Er zeichnet sich durch 110 bis 130 Beats per minute, 4/4-Takt, Verwendung von Drumcomputer, Synkopisierung an die Basslinie, Gesang mit Refrain, „intelligente“ Keyboard-Kompositionen, progressivem Liedaufbau und häufig starken Einflüssen lateinamerikanischer Musik aus. Die Popularität des Genres währte nur relativ kurze Zeit, den Höhepunkt erlebte der Freestyle im Jahr 1984, als der Song Let the Music Play von Shannon in den internationalen Charts vertreten war. Dennoch beeinflusste der Freestyle die Popmusik der nachfolgenden Jahren in signifikanter Weise.
Obwohl gerade die Musikrichtung Freestyle für die freie Improvisation bei Tanzschritten steht, sind dennoch besondere Tanzschritte in Formation beliebt.

Gari Melchers

Julius Garibaldi Melchers (* 11. August 1860 in Detroit; † 30. November 1932 in Fredericksburg, Virginia) war ein deutsch-US-amerikanischer Maler.

Der Sohn des in Soest (Provinz Westfalen, Königreich Preußen) geboren deutschen Emigranten und Bildhauers Julius Theodor Melchers und seiner Frau Marie Bangetor erhielt 1878 bis 1881 seine Ausbildung bei Hugo Crola, Heinrich Lauenstein, Johann Peter Theodor Janssen, C. Müller, Eduard von Gebhardt und Julius Roeting auf der Kunstakademie Düsseldorf, dann in Paris durch Jules-Joseph Lefebvre und Gustave Boulanger. Befreundet war Melchers mit den Malern John Singer Sargent und George Hitchcock.
Seit dem 14. April 1903 war Gari Melchers mit der Künstlerin Corinne Lawton Mackall (* 27. Februar 1880 in Savannah/Georgia) verheiratet, die ihn um 23 Jahre überlebte. 1942 vermachte sie der Ortschaft Belmont ihr gemeinsames Haus, damit die heutige Gari Melcher Memorial Gallery (auch bekannt als Gari Melchers Home and Studio) als Art Museum und Hommage fungieren konnte. Heute verwaltet es die University of Mary Washington in Fredericksburg. Das Museum öffnete 1975 zum ersten Mal seine Türen.
In vielen seiner Gemälde, die – gerade in seiner späteren impressionistischen Phase – durch leuchtende und frische Farbtöne sowie breite und kräftige Farbbehandlung gekennzeichnet sind (→ Kolorismus), schildert er das Leben des einfachen Volkes in Holland (→ Naturalismus). Melchers gewann bei der Weltausstellung 1900 in Paris eine Ehrenmedaille. Zu seinen späteren Arbeiten zählen Wandmalereien in der Kongressbibliothek von Washington. Melchers wohnte abwechselnd in Paris, Holland und New York. 1909 wurde er Professor an der Kunstakademie Weimar, wo er bis 1914 wirkte. 1915 kehrte er mit seiner Frau in die Vereinigten Staaten zurück. In New York eröffneten sie ein Studio.
Seine Residenz in Falmouth, das Gari Melchers Home (auch als Belmont bezeichnet), wurde 1965 als National Historic Landmark in das National Register of Historic Places aufgenommen und ist seither eine der 119 historischen Stätten in Virginia.

Iso Lele

Iso Lele
Der Iso Lele (auch: Iso Rivolta Lele und Lele IR6) war ein von 1969 bis 1974 gebautes Sportcoupé des italienischen Herstellers Iso Rivolta. Der auffällig gestaltete Lele war mit Chevrolet- und Ford-Motoren lieferbar. Er war das letzte neue Modell, das Iso vor der insolvenzbedingten Produktionseinstellung 1974 präsentierte.

Der Lele geht auf eine Unikat zurück, das Iso 1969 für einen amerikanischen Kunden hergestellt hatte. Auf der technischen Basis des Iso Rivolta 300 gestaltete Marcello Gandini für Bertone ein stilistisch eigenständiges Fließheckcoupé. Das Fahrzeug wurde 1969 auf dem Turiner Autosalon ausgestellt und erhielt unerwartet viel Zustimmung, so dass sich Piero Rivolta, der die Leitung des Unternehmens nach dem Tode seines Vaters 1966 übernommen hatte, zu einer Serienfertigung entschloss.
Der Lele war ab Mai 1970 lieferbar; das erste Exemplar mit der Fahrgestellnummer 500001 wurde am 2. Mai 1970 fertiggestellt. Der Name des Wagens war eine Reverenz an Piero Rivoltas Ehefrau Rachele, die gemeinhin „Lele“ gerufen wurde.
Im Modellprogramm der Marke Iso war der viersitzige Lele zwischen dem zweisitzigen Hochleistungssportwagen Grifo und der viertürigen Limousine Fidia positioniert. Er nahm damit die Stellung des 1963 vorgestellten IR 300 ein, dessen Produktion Iso wenige Monate nach der Vorstellung des Lele einstellte.
Das wesentlich Neue am Lele war die Karosserie. Die Linien waren eine Melange aus Rundungen und spitzen Winkeln. Die Frontpartie bot Doppelscheinwerfer, die unter einer in die Motorhaube integrierten Klappe zur Hälfte verdeckt waren. Im aktivierten Zustand hob sich der Deckel geringfügig. Dieses Designmerkmal wurde später für die überarbeiteten Iso Grifo übernommen und danach von diversen Konkurrenten kopiert. So fanden sich halbverdeckte Scheinwerfer auch am Lamborghini Jarama, ebenfalls ein Gandini-Entwurf, ferner an einem Entwurf von Pietro Frua für eine zweite Serie des Maserati Quattroporte und schließlich auch an einem Einzelstück von AC Cars namens 429, das auf einem Monteverdi High Speed 375 basierte und ebenfalls von Frua entworfen worden war. Bemerkenswert war auch die Seitenlinie des Lele. Von den hoch angesetzten Seitenpfosten senkte sich die Gürtellinie zunächst ab, um am Heck wieder anzusteigen. Dieses Motiv wiederholte sich bei einer seitlichen Sicke, ferner auch an der Linie der Stoßstangen. Das Fahrzeug endete mit einem weit ausladenden Fließheck, in das eine kleine Kofferraumklappe integriert war. Die Rückleuchten schließlich stammten vom Fiat 124 Coupé der ersten Serie. Damit entsprach das Heckdesign jenem des Iso Fidia.
Von besonderer Eleganz war das Interieur, das durch die verschwenderische Verwendung von Leder und den geschickten Einsatz von dezenten Holzeinlagen einen ausgesprochen wertvollen Eindruck machte. Diese Interieur-Gestaltung wurde kurz darauf für die Limousine Iso Fidia übernommen. Allerdings wurde in der Presse die etwas zufällig wirkende Platzierung der zudem scharfkantigen Hebel und Schalter kritisiert. Die Modelle Lele Marlboro und Lele Sport hatten ein davon abweichendes Armaturenbrett.
Chassis und Fahrgestell entsprachen weitestgehend dem Iso Rivolta IR 300. Bezüglich der Motoren machte der Lele die gleiche Entwicklung wie der Lele und die Limousine Fidia mit: Nachdem anfänglich Chevrolet-Triebwerke eingebaut wurden, stellte Iso 1971 auf Achtzylindermotoren von Ford. Grund hierfür waren wiederholte Zahlungsschwierigkeiten Isos und der Umstand, dass General Motors im Hinblick darauf eine Bezahlung bei Bestellungseingang forderte.
Es gab jeweils unterschiedliche Leistungsstufen, die mit verschiedenen Achsübersetzungen verbunden werden konnten. Die im Iso Grifo verwendeten 7,0- oder 7,4-Liter-Versionen dieser Triebwerke waren im Lele allerdings nicht erhältlich. Folgende Triebwerks- und Getriebeversionen standen zur Wahl:
Daneben verwendete der Lele zahlreiche weitere Technikkomponenten unterschiedlicher Zulieferer. Das Differential wurde von Salisbury bezogen, die Lenksäule entsprach der des Fiat 130.
Das Basisfahrzeug wurde zunächst als Iso Rivolta Lele verkauft. Ab 1971 bekam das Modell den Zusatz IR6, ohne dass sich – abgesehen davon – irgendetwas geändert hätte.
1973 erschien eine Lele Marlboro genannte Version mit einem leistungsgesteigerten Motor. Diese Version wurde von Giotto Bizzarrini und Giuseppe Caso entwickelt. Der Motor wurde überarbeitet; das betraf insbesondere die Ein- und Auslasskanäle. Das Werk gab die Motorleistung mit 360 PS an. Zugleich wurde durch Verzicht auf Dämmmaterial und ein leichteres Interieur, das vor allem aus einem einfacher gestalteten Armaturenbrett bestand, das Gewicht des Lele gesenkt. Die Stoßstangen waren aus Kunststoff gefertigt, und an der Frontpartie installierten Caso und Bizzarrini einen einfachen, aber auffälligen schwarzen Frontspoiler. Die Lele Marlboro-Version sollte einen direkten Bezug zu dem zeitgleich initiierten Formel-1-Auftritt von Iso Rivolta herstellen, den das Werk zusammen mit dem britischen Rennstall Frank Williams Racing Cars und dem Zigarettenhersteller Philip Morris International in der Saison 1973 unternahm. Frühe Werbefotos zeigten Piero Rivolta und Frank Williams neben einem (allerdings normal ausgestatteten) Lele, später entstanden Bilder, auf denen ein Lele Marlboro zusammen mit dem Rennfahrer Arturo Merzario und einem Formel-1-Fahrzeug vom Typ Iso-Marlboro IR1 abgebildet war.
Bis zum Ende des Formel-1-Engagements entstanden nur wenige Exemplare des Lele Marlboro, die in erster Linie an Repräsentanten von Philip Morris geliefert wurden. In der Motorsportliteratur wird eine Spanne von zwei bis fünf Exemplaren genannt. Eines der Fahrzeuge wurde an den Formel-1-Rennfahrer Emerson Fittipaldi geliefert.
Der 1974 präsentierte Lele Sport setzte das Konzept des Lele Marlboro fort. Das Auto entsprach technisch in nahezu allen Details dem Lele Marlboro. Es war – zu einem sehr hohen Neupreis – für die allgemeine Kundschaft erhältlich; angesichts der Ölkrise, die 1974 ihren Höhepunkt erreichte und die Nachfrage nach Hochleistungssportwagen stark fallen ließ, entstanden aber nur wenige Fahrzeuge. Zusammengenommen, dürften etwa 20 Exemplare des Lele Marlboro und des Lele Sport entstanden sein.
Die britische Automobilzeitschrift Car testete im Sommer 1974 einen Lele Sport. Die Tester bezweifelten die Richtigkeit der vom Werk veröffentlichten Leistungsangabe und waren angesichts der gemessenen Beschleunigungswerte der Ansicht, dass sich der tatsächliche Wert auf weniger als 300 PS belaufe. Das Fahrverhalten wurde als „lebendig, aber nicht unkomfortabel“ beschrieben. Der Motor übersteige „nur unwillig“ das Niveau von 5.400 Umdrehungen pro Minute, allerdings werde die Höchstleistung bei 5.800 Umdrehungen pro Minute abgegeben. Der Antriebsstrang des getesteten Fahrzeugs war fehlerbehaftet. Die Tester monierten Ruckbewegungen und Geräusche beim Lastwechsel, und nach einem Betrieb von 7.000 Meilen zerbrach die Kupplung. Insgesamt hielten die Tester den Lele Sport für ein enttäuschendes Auto.
Im Frühjahr 2011 wurde einer der seltenen Lele Sport zum Preis von 52.000 £ zum Verkauf angeboten.
Der Lele war in kommerzieller Hinsicht kein Erfolg. Insgesamt wurden zwischen 1969 und 1974 nicht mehr als 295 Fahrzeuge in allen Versionen hergestellt. Die Produktionszahlen verteilen sich wie folgt:
Produktionszahlen der unterschiedlichen Versionen:
Die ehemaligen ISO-Mitarbeiter Roberto Negri und Maurizio Zanisi gründeten 1976 in Paderno Dugnano, 5 km von Isos altem Werk in Bresso entfernt, das Unternehmen Ennezeta S.r.l. und stellten bis 1979 einige Exemplare der Modelle Grifo, Fidia und Lele her.
Sportwagen (1962–1970): 300 | Grifo | Fidia | Lele | Kleinwagen (1953–1956): Iso Isetta | Prototypen, Einzelstücke und Stilstudien: Grifo Spyder | Varedo | Grifo 90 | Grifo 96 | Lizenzvergabe (1953–1962): Iso España Isetta | BMW Isetta | Vélam Isetta | Isetta of Great Britain | ROMI-Isetta;|

Felix Rogner

Felix Rogner (* 1933 in Zürich) ist ein em. Schweizer Kulturmanager, Medienwirtschafter und Jazzbassist.

Rogner besuchte die Schulen in Zürich. Nach der Handelsmatur und dem Praktikum in der Versicherungsgesellschaft Helvetia studierte er an der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich, wo er 1965 mit einer verwaltungswissenschaftlichen Dissertation zum Dr. oec. publ. promovierte. Noch während des Studiums arbeitete Felix Rogner als Geschäftsführer des Schweizer Kabarettisten und Textautors César Keiser sowie als Assistent der Professoren Lutz und Büchner im sozialökonomischen Seminar der Universität Zürich. Die Stadt Zürich übertrug ihm die Leitung des Theaters am Hechtplatz von 1963 bis 1967.
Ab 1964 war Rogner Sekretär für kulturelle Angelegenheiten der damaligen Stadtpräsidenten Dr. Emil Landolt und Dr. Sigmund Widmer.
1967 wurde er vom Schweizer Fernsehen zum Ressortleiter Unterhaltung berufen. 1971 wechselte er in die Kinobranche: als Direktor der Allg. Kinematographen AG war er für die grösste Schweizer Kinokette verantwortlich für die Programmation deren Kinos in Zürich, Basel, Bern und St. Moritz. Nach dem Verkauf der Kinokette an das Medienhaus Jean Frey AG (heute Axel Springer Schweiz AG) übernahm er dort den Aufbau der Aktivitäten im Bereich Neue Medien und war zeitweilig auch Verlagsleiter.
Seit 1989 ist Felix Rogner Inhaber der Kommunikationsagentur PROMEDIA (Public Relations und Geschäftsführungen im Medienbereich). Er zog sich 2009 aus dem aktiven Erwerbsleben zurück und lebt in Zollikon bei Zürich.
Rogner ist verheiratet mit Carla, geb. Keller, und hat zwei erwachsene Kinder und 4 Enkel

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rabensburg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rabensburg enthält die 10 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Rabensburg.

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes. Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:
Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.
Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.
Altlichtenwarth | Asparn an der Zaya | Bernhardsthal | Bockfließ | Drasenhofen | Falkenstein | Fallbach | Gaubitsch | Gaweinstal | Gnadendorf | Großebersdorf | Großengersdorf | Großharras | Großkrut | Hausbrunn | Herrnbaumgarten | Hochleithen | Kreuttal | Kreuzstetten | Laa an der Thaya | Ladendorf | Mistelbach | Neudorf bei Staatz | Niederleis | Ottenthal | Pillichsdorf | Poysdorf | Rabensburg | Schrattenberg | Staatz | Stronsdorf | Ulrichskirchen-Schleinbach | Unterstinkenbrunn | Wildendürnbach | Wilfersdorf | Wolkersdorf im Weinviertel