Rendezvous mit dem Tod (Roman)

Rendezvous mit dem Tod, englischer Originaltitel Golden Rendezvous, ist ein 1962 veröffentlichter Roman des schottischen Autors Alistair MacLean. Es handelt sich dabei um eines der populärsten Werke von MacLeans; es vereinigt Mystisches, Spannung, Action, Täuschung und Doppelspiel.
An Bord des zum Luxuskreuzfahrtschiff umgebauten Handelsschiffes SS Campari irgendwo in der Karibik, steht nicht alles zum Besten. Für Johnny Carter, den Ersten Offizier, begann die Reise schon ungünstig; nachdem die Campari am Abend in See gestochen ist und dabei einige Verspätung infolge von Sabotageakten auftrat, bemerkt er, dass etwas gravierend schiefläuft: Ein Besatzungsmitglied wird plötzlich vermisst und die erfolglose Durchsuchung des gesamten Schiffs von Bug zu Heck steigert nur die angespannte Stimmung an Bord. Dann bricht Gewalt sich Bahn und mit einem Mal wird das gesamte Schiff von einem Kriminellen bedroht, der nicht nur bloße Entführung und Lösegeldforderungen im Sinn hat, sondern auf politische Erpressung mit einer gestohlenen Atombombe sinnt. Allerdings hat er nicht mit Kampfgeist und Mut des Ersten Offizier gerechnet, der letztendlich nicht nur Besatzung und Passagiere rettet, sondern auch das Herz der Reederstochter Susan Beresford gewinnt.
Der Roman wurde 1977 vom Regisseur Ashley Lazarus verfilmt. Der Protagonist, John Carter, wurde von Richard Harris und die Reederstochter Susan Beresford von Ann Turkel gespielt. David Janssen und Burgess Meredith traten in Nebenrollen auf.

Michigan Theatre

Das Michigan Theatre ist Teil eines 13-stöckigen Bürogebäudes an der Bagley und Cass Avenue und ein ehemaliges Filmtheater in Detroit, Michigan, USA. Das im Stile der französischen Renaissance gestaltete Interieur des Michigan wurde im August 1926 eröffnet und hatte eine Kapazität von 4035 Sitzplätzen. Entworfen wurde es von den Architekten Cornelius W. und George L. Rapp und kostete damals 5 Millionen Dollar (entspräche 62 Millionen Dollar im Jahr 2008). Das Michigan Theatre wurde 1976 geschlossen und 1977 zu einem Parkhaus umgebaut.

Ursprünglich sollte das Bürogebäude Metropolitan Building genannt werden und das Filmhaus sollte den Namen Chicago erhalten. Diese Namen wurden aber im März 1925 verworfen. Zur selben Zeit wurden das St. Denis Hotel, eine Tankstelle, ein Restaurant, eine Schmiede, eine Arbeitsvermittlung, das Detroit Creamery Co Warendepot, das Mantle Tile & Grate Co und andere Gebäude abgerissen. Die Theater-Besitzer, die Detroit Properties Corp., beschlossen die geeigneteren Namen Michigan Building und Michigan Theatre zu verwenden.
Der Michigan-Komplex war das erste Stück eines ambitionierten Programms für die Bagley Avenue und wurde von der Stromfeltz-Loveley-Immobiliengesellschaft gesponsert. Die anderen beiden Schlüsselgebäude waren das United Artists Theatre Building und das 22-stöckige Leland Hotel.
Das Filmhaus wurde von der Balaban & Katz Group aus Chicago in Verbindung mit Detroits erstem Theater-Magnaten, John H. Kunsky, betrieben. Es war das Vorzeigeobjekt seines Theaterimperiums. Das Michigan Theatre öffnete am 23. August 1926 mit dem Film You Never Know Women mit Florence Vidor und Lowell Sherman.
Kunsky wollte das Michigan Theatre zum großartigsten Schauplatz des mittleren Westens machen, ein Theater für die ganze Welt.
Das Schauspielhaus war überladen mit extravaganten Details. Die rund 100 Quadratmeter große Grande Lobby war spiegelvertäfelt und hatte einen karierten Schwarz-weiß-Boden. Das Foyer war ausgestattet mit Säulen und roten Samtvorhängen, Torbögen aus Marmor, Blumenkörben und großen Kristalllüstern. Eine breite Treppe mit geschnitzten Balustraden und rotem Teppich führte ins obere Geschoss. Ein großer Flügel diente zur Unterhaltung der Gäste, während sie auf den Beginn des Films warteten. Zwischen jedem Säulenpaar waren Ölgemälde der National Academy angebracht, zum Beispiel Thomas Hovendens The Story of the Douglas Volk’s Puritan Girl. Durch all seine Skulpturen, Büsten, aufwändig gefertigte Möbelstücke und Gemälde wirkte das Foyer des Michigan mehr wie Museum als wie ein Filmtheater.
Das Mezzanin-Geschoss war zunächst für geladene Gäste in Abendgarderobe reserviert. Es hatte vergoldete Foyers, gedämpftes Licht und war mit Gemälden dekoriert. Es gab luxuriöse Lounges und Kosmetikräume für die Damen, Ruheräume für die Herren. Blickfänger waren die Nachbildung eines römischen Wagenlenkers aus dem 5. Jahrhundert, die Kopie einer Skulptur aus dem Sala della Biga in den Vatikanische Museen und eine Kopie von Amor und Psyche Antonio Canovas.
Der Theatersaal hatte sechs Gangreihen auf jedem Level, Seitenlogen, drei Meter große kristallene Kronleuchter, eine Bühne mit Orchestergraben und einer 5/28-Wurlitzer-Orgel (Kinoorgel), die auf die Bühne hochgefahren werden konnte. Da die Filme bis 1928 Stummfilme waren, untermalte das Michigan-Symphony-Orchester mit seinem Dirigenten Eduard Werner zusammen mit der 2500-Pfeifen-Wurlitzer die Filme.
Das Theater startete mit fünf Shows am Tag, die erste morgens um 10:30 Uhr. Die übliche Show bestand aus einem Konzert des Orchesters, zwei 20-minütigen Bühnenshows, mit Sängern und Tänzern und einem Film. Der Eintrittspreis betrug, abhängig von der Uhrzeit, zwischen 35 und 75 Cent bei freier Platzwahl.
Stars wie die Marx Brothers, Frank Sinatra, Jack Benny, Louis Armstrong, Red Skelton, Glenn Miller, Artie Shaw, Benny Goodman und Doris Day traten auf der Bühne des Michigan auf. Kunskys Theaterkette scheiterte während der Weltwirtschaftskrise und das Michigan wurde Teil der United Detroit Theatres. Ab der 1940er wurden hauptsächlich Filme gezeigt.
Mit dem Siegeszug des Tonfilms wurde das Orchester entbehrlich, ebenso wie die Wurlitzer-Orgel. 1953 war das Michigan eines der zwölf Kinos im Land, das 3D-Filme wie Das Kabinett des Professor Bondi von Vincent Price zeigte. 1954 wurde eine Großbildleinwand installiert, dabei wurde aber das Bühnenportal beschädigt. 1955 wurde die Wurlitzer an Fred Hermes verkauft, der sie im Keller seines Hauses installierte und noch heute spielt.
Durch das Aufkommen des Fernsehens und die massive Abwanderung der Stadtbevölkerung in die Vorstädte gingen die Besucherzahlen in den Theatern Detroits dramatisch zurück, viele Kinos wurden geschlossen. Mitte der 1960er wurde auch das Michigan unrentabel. United Detroit Theaters verkauften das Filmtheater und das Bürogebäude 1967 für 1,5 Millionen Dollar (heute ungefähr 9,7 Millionen Dollar). Die neuen Eigner interessierte nur das Michigan Building, und daher wurde das Theater vier Tage später geschlossen.
Im gleichen Jahr kaufte Nicholas George das Michigan Theatre und versuchte, es wieder zu beleben. Aber auch mit seinen Investitionen konnte er es nicht über Wasser halten und somit schloss es erneut am 3. Dezember 1970, und obwohl es einen Monat später nochmals eröffnet wurde, wurde es im Juni 1971 endgültig geschlossen.
Im Jahr 1972 schloss Sam Hadous einen Pachtvertrag für 16 Jahre mit den Besitzern des Michigan Buildings ab. Er wollte 500.000 $ in die Umbauarbeiten stecken, um aus dem Kinopalast einen riesigen Supper Club mit 1500 Sitzplätzen zu machen. Am 19. Januar 1972 begannen die Arbeiten. Die Sitze wurden herausgerissen, die geneigten Etagen wurden zu flachen Ebenen umgebaut. Das Mezzanin wurde restauriert, aber der Balkon blieb geschlossen. Zusätzlich wurde eine Küche installiert. Der Supper Club wurde am 17. März unter dem neuen Namen Michigan Palace eröffnet. Duke Ellington, der bereits 1934 im Michigan Theatre gastiert hatte, gab die Eröffnungsvorstellung. Das Konzept scheiterte bereits nach wenigen Monaten.
1973 verwandelte dann der Rock-Promotor Steven Glantz das Haus in einen Konzertsaal. Er beließ den Namen Michigan Palace. Viele der Top Rock Acts der 1970er traten auf, David Bowie, The Stooges, The New York Dolls, Kiss, Aerosmith, Bob Seger, Rush, Iron Butterfly, Blue Oyster Cult und Badfinger.
Die Zeit als Rockschuppen bedeutete den endgültigen Verfall des Michigan. Marmor, Möbel, Messing und Glas wurden vandaliert oder stark verschmutzt. Auch das Michigan Palace als Nachtklub rentierte sich nicht und wurde 1976 geschlossen. Die Zerstörungen der Inneneinrichtung führte zu einem Streit über 175.000 Dollar zwischen den Gebäudeeigentümern, der Bagley Associates Ltd, und Glantz.
Die Mieter des Michigan Buildings brauchten Parkplätze, und daher sollte das verwahrloste Theater durch ein Parkhaus ersetzt werden. Statische Berechnungen zeigten, dass das Bürogebäude und das Theater konstruktiv miteinander verbunden sind. Weil man das Theater nicht vollständig beseitigen konnte, schlug der beratende Bauingenieur vor, sich der Hülle des Gebäudes für eine sichere, überdachte Garage zu bedienen. Die Erfordernisse für das neue Parkhaus deckten sich mit dem bestehenden Gebäude. Der Haupteingang, durch den früher Tausende von Menschen geschleust wurden, war weiträumig genug, um das Einfahren und Ausfahren von Autos zu gestatten. Das lange Foyer mit seiner geschwungenen Treppe ließ sich problemlos in eine Zufahrt zu der gekurvten Rampe des Parkhauses umbauen. Der 60 Meter lange und 40 Meter breite Zuschauerraum bot genügend Platz, um die geforderten 160 Autos auf drei Ebenen unterzubringen.
1977 wurde dann das Theater entkernt. Die Beseitigung der Inneneinrichtung und die nachfolgenden Bauarbeiten wurden zweckmäßig durchgeführt. In der Seite des Zuschauerraums wurde ein Loch geschlagen, die Inneneinrichtung abgebrochen, soweit es für die Errichtung einer einfachen Parkhauskonstruktion aus Stahl und Beton erforderlich war.
Zitat aus Detroit’s Michigan von Kent Kleinman und Leslie Van Snoozer:
„Von der Rohheit des Ergebnisses ist man förmlich erschlagen. Überall sieht der Betrachter die Zeichen brutaler Gewalt: abgesägte Balken, amputierte Balkone, zertrennte elektrische Leitungen, Belüftungsanlagen, die in den Raum hinunterbaumeln, den zerschürften Gips des Baldachins, den zerfetzten Vorhang. Das wirkt nicht wie ein Werk der Architektur, zu dem die Eigenschaften Vollständigkeit und stasis dazugehören; es wirkt wie ein Übergang in Permanenz. Das Werk ist ersetzt worden durch etwas, was am Werke ist. Hierin liegt die legitime Faszination dieses Innenraums: Er stellt die Mechanik und Technik architektonischer Fabrikation offen zur Schau. Es ist dieselbe Faszination, die Zuschauer auf Baustellen und zu Ruinen treibt. Auf einen Blick zeigt sich das nackte Skelett des Bauwerks und die dünne Verkleidung, die einst die Grenze des erfahrbaren Raums war.“
Das Theater bzw. Parkhaus dient als Kulisse für Filme wie 8 Mile, Die Insel, Alex Cross (Film) und Only Lovers Left Alive, aber auch für Musikvideos, wie Lose Yourself von Eminem und My Little Birdie von Nice Device.
Das Theater wurde auf dem Platz erbaut, an dem Henry Ford eine kleine Werkstatt betrieb und 1896 sein erstes Auto baute, das Ford Quadricycle. Der Ort, der der Geburtsort des Ford-Automobils war, wurde durch ein Filmtheater ersetzt und wurde dann wieder vom Automobil besetzt.
42.3347-83.0534Koordinaten: 42° 20′ 5″ N, 83° 3′ 12″ W

Mirabel (Burg)

Donjon der Burg Mirabel (2008)
Mirabel (hebräisch מגדל אפק (Migdal Afek) oder Migdal Tsedek, arabisch Mejdel Yâbâ oder Mejdel Sadiq, latein: Mirabellum) ist eine Kreuzfahrerburg im heutigen Israel.

Die Ruine der Höhenburg liegt ca. 17 km östlich von Jaffa auf einer Anhöhe am Pass von Afek.
1134 erhob König Fulko von Jerusalem Mirabel zu einer eigenständigen Herrschaft in der Grafschaft Jaffa. Die Herrschaft wurde als Lehen an Barisan von Ibelin vergeben. Dieser erbaute in den folgenden Jahren auf den Überresten eines römisch-byzantinischen Vorgängerbaus die Höhenburg.
Als Herr von Mirabel folgte nach Barisans Tod 1150 Manasses von Hierges, der Barisans Witwe Helvis von Ramla geheiratet hatte. Manasses war ein Vetter der Königin Melisende und war ab 1140 als Konstabler einer der mächtigsten Beamten des Königreich Jerusalem. Im Thronstreit zwischen Königin Melisende und deren Sohn Balduin III. stand Manasses fest auf der Seite Melisendes. Balduin III. belagerte Manasses schließlich 1152 in seiner Burg Mirabel. Manasses musste aufgeben und wurde ins Exil verbannt.
Barisans Sohn Hugo von Ibelin übernahm nun die Herrschaft Mirabel. Nach dessen kinderlosem Tod beerbte ihn 1170 sein Bruder Balduin von Ibelin.
Auf den Hügeln um die Burg herum bildete sich eine fränkische Siedlung. Diese wurde 1177 von der Vorhut Saladins gebrandschatzt, bevor dieser in der Schlacht von Montgisard, an der auch Balduin von Ibelin als Kommandeur teilnahm, vorerst zurückgeschlagen wurde. Nach der Schlacht von Hattin wurde Mirabel im Juli 1187 endgültig von Saladins Bruder al-Adil erobert. Anders als viele Kreuzfahrerburgen wurde Mirabel von den Eroberern scheinbar nicht geschleift, jedenfalls wird sie 1191/1192 als im Besitz der Ayyubiden erwähnt. Im Laufe des 13. Jahrhunderts wurde sie aufgegeben.
Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Burg von den Osmanen wieder als Festung genutzt.
Insbesondere am Westturm kann man die Kreuzfahrerbauweise leicht erkennen. Die Mauern sind 2 Meter dick. Über dem Eingang befindet sich eine griechische Inschrift. Der Stein ist ein wiederverwendetes Stück aus dem 4.-5. Jh. Die Inschrift lautet „Martyrium des heiligen Kerykos“. Kerykos war ein Märtyrer aus der Zeit des römischen Kaisers Diokletian (reg. 284–305).
In osmanischer Zeit wurde die Burg teilweise überbaut. Am zentralen Donjon und der Ringmauer lässt sich aber die Struktur der Kreuzfahrerburg noch erkennen.

Haworthia retusa

Haworthia retusa
Haworthia retusa ist eine Pflanzenart der Gattung Haworthia in der Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae). Das Artepitheton retusa stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚abgestumpft‘ und verweist auf die Form der Blattspitzen.

Haworthia retusa wächst stammlos und sprosst langsam oder selten. Die 10 bis 15 festen, steifen Laubblätter bilden eine Rosette mit einem Durchmesser von bis zu 12 Zentimeter. Die bräunlich grüne oder selten purpurfarbene Blattspreite ist bis zu 8 Zentimeter lang und 2 Zentimeter breit. Die Endfläche ist deutlich stumpf gestutzt, die Spitze zugespitzt. Die Blattoberfläche ist verschiedenartig liniert und gefenstert. Sie ist ebenso wie er Blattrand und der Blattkiel in der Regel nicht bedornt und trägt keine Warzen.
Der kräftige Blütenstand erreicht eine Länge von bis zu 30 Zentimeter und besteht aus 20 bis 30 Blüten. Die eng beisammenstehenden weißen Blüten weisen grünlich braune Adern auf.
Haworthia retusa ist in der südafrikanischen Provinz Westkap bei Riversdale verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Aloe retusa durch Carl von Linné in Species Plantarum wurde 1753 veröffentlicht. Henri-Auguste Duval stellte die Art 1809 in die Gattung Haworthia.
Es existieren zahlreiche Synonyme.

Robbiate

Robbiate ist eine Gemeinde in der Provinz Lecco in der italienischen Region Lombardei mit 6214 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013).

Robbiate liegt ca. 20 km südlich der Provinzhauptstadt Lecco und 30 km nordöstlich der Regionalhauptstadt Mailand.
Die Nachbargemeinden sind Calusco d’Adda (BG), Imbersago, Merate, Paderno d’Adda, Ronco Briantino (MB), Verderio und Villa d’Adda (BG).
Abbadia Lariana | Airuno | Annone di Brianza | Ballabio | Barzago | Barzanò | Barzio | Bellano | Bosisio Parini | Brivio | Bulciago | Calco | Calolziocorte | Carenno | Casargo | Casatenovo | Cassago Brianza | Cassina Valsassina | Castello di Brianza | Cernusco Lombardone | Cesana Brianza | Civate | Colico | Colle Brianza | Cortenova | Costa Masnaga | Crandola Valsassina | Cremella | Cremeno | Dervio | Dolzago | Dorio | Ello | Erve | Esino Lario | Galbiate | Garbagnate Monastero | Garlate | Imbersago | Introbio | Introzzo | La Valletta Brianza | Lecco | Lierna | Lomagna | Malgrate | Mandello del Lario | Margno | Merate | Missaglia | Moggio | Molteno | Monte Marenzo | Montevecchia | Monticello Brianza | Morterone | Nibionno | Oggiono | Olgiate Molgora | Olginate | Oliveto Lario | Osnago | Paderno d’Adda | Pagnona | Parlasco | Pasturo | Perledo | Pescate | Premana | Primaluna | Robbiate | Rogeno | Santa Maria Hoè | Sirone | Sirtori | Sueglio | Suello | Taceno | Torre de’ Busi | Tremenico | Valgreghentino | Valmadrera | Varenna | Vendrogno | Vercurago | Verderio | Vestreno | Viganò

St. Anna (Großprüfening)

Die Filialkirche St. Anna steht in Großprüfening 33 im Stadtteil Großprüfening von Regensburg in Bayern.

Um 1480 baute Abt Johann Grasser des Klosters St. Georg sein Haus in Prüfening zu einer Nebenkirche des Klosters um. Am 28. Oktober 1488 wurde die Kirche der hl. Anna geweiht und 1515/20 der Altaraufsatz des nördlichen Marienaltars hinzugefügt.
Um die Seelsorgezuständigkeit gab es jahrhundertelang währende Streitereien zwischen dem Kloster St. Emmeram (die Seelsorgsstelle Dechbetten war Exklave des Klosters) und dem Kloster Prüfening, welches die Kirche erbaut hatte.
Im Zuge der Säkularisation 1809 drohte der Kirche der Abbruch, den die Bürger von Prüfening jedoch durch Kauf der kleinen Kirche für 200 Gulden abwenden konnten. 1938 ging das Kirchlein in den Besitz der Stadt Regensburg über. Nach schweren Bombenschäden am 16. April 1945 erfolgte der Wiederaufbau bis 1962 nach alten Plänen.
Die giebelständige und polygonal schließende spätgotische Saalkirche mit abgewalmtem Satteldach besitzt drei kunsthistorisch bedeutsame spätgotische Flügelaltäre, die im Krieg ausgelagert und so erhalten geblieben sind.
49.009212.0339Koordinaten: 49° 0′ 33″ N, 12° 2′ 2″ O

Girard-Perregaux

Die Uhrenmarke Girard-Perregaux ist eine der ältesten der Schweizer Uhrenmanufakturen mit Firmensitz in La Chaux-de-Fonds im Kanton Neuenburg in der Schweiz.

Im Jahr 1850 eröffnete der junge Uhrmacher Constant Othenin-Girard seine Uhrenwerkstatt. Nachdem er im Jahr 1854 Marie, die Schwester des Chronometermachers Henri Perregaux geheiratet hatte, wurde die Firma 1856 in Girard-Perregaux umbenannt. Das Unternehmen war von Anfang an darauf ausgerichtet, vergleichsweise präzise Chronometer herzustellen. Zwischen 1866 und 1876 gewann es mehrere Preise bei den vom Observatorium in Neuchâtel eingerichteten Chronometer-Wettbewerben. Besonders hervorzuheben sind hier die Taschenchronometer mit 3-Brücken-Werk und Tourbillon, für welche Girard-Perregaux 1867 und 1889 auf der Weltausstellung in Paris die Goldmedaille für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Präzision erhielt. Auf Bestellung der deutschen Kriegsmarine fertigte Girard-Perregaux bereits um 1880 rund 2000 Exemplare einer Armbanduhr, was als eine der ersten grossen Auftragsarbeiten dieser noch jungen Sparte gilt.
Im Jahr 1906 kaufte Girard-Perregaux unter der Leitung von Louis-Constant Girard-Gallet die Uhrenmanufaktur Bautte und Moynier, die bereits im Jahr 1791 von Jean Francois Bautte gegründet worden war, und führte fortan in der Unternehmenschronik das Jahr 1791 als Gründungsjahr. Während der Wirtschaftskrise erwarb Otto Graef, der Eigentümer der Manufacture Internationale de Montres d’Or (MIMO), dem Hersteller der ersten Armbanduhr mit Rechenschieber, im Jahr 1929 die Mehrheitsanteile an der Firma nach einer Insolvenz von Girard-Perregaux im Jahr zuvor. 1969 ging Girard-Perregaux an die Börse.
Weitere Meilensteine in der Geschichte des Unternehmens sind die 1957 vorgestellte Automatik-Armbanduhr mit Gyromatic-Werk und 1966 die Fertigung des ersten mechanischen Hochfrequenz-Werkes, der Chronometer HF, dessen Unruh mit 36’000 Halbschwingungen (Amplituden) pro Stunde arbeitete und 1966 der Gewinn des Jahrhundertpreises für Chronometrie des Observatoriums in Neuchâtel. Im Jahr 1970 wurde von Girard-Perregaux die erste industriell gefertigte Quarzuhr der Schweiz vorgestellt. Der damals von Girard-Perregaux gesetzte Standard von 32,768 Hz für Quarzwerke gilt bis heute in der gesamten Industrie. 1978 folgte das kleinste Quarzwerk der Welt. Da die Erben Otto Graefs ohne Nachkommen blieben, wurde die Firma 1979 an das Handelshaus Desco von Schulthess verkauft.
Im Jahr 1988 wurde Girard-Perregaux an ihren geschäftsführenden Direktor Francis Besson im Verbund mit einigen Banken verkauft. Nachdem GP fast 20 Jahre lang nur noch Quarzuhren hergestellt hatte, nahm die Firma ab 1989 die Herstellung von mechanischen Uhren wieder auf. 1991 wurde anlässlich des 200-jährigen Bestehens ein eigenes Museum eröffnet. 1992 kaufte der ehemalige Rennfahrer Luigi Macaluso als Eigentümer der Sowind-Group die Firma. Im Juni 2008 übernahm Kering zunächst 23 % der Anteile an der Sowind-Group, 2011 dann 50,1 %.
Girard-Perregaux beliefert auch andere Uhrenmarken mit Kalibern, darunter Audemars Piguet, Gucci und die eigene Tochterfirma Daniel JeanRichard.

Art Basel

Die Art Basel gilt als eine der wichtigsten Kunstmessen für Zeitgenössische Kunst. Bis zum Frühsommer 2013 fand sie 44 Mal in Basel statt, 2002 wurde die Messe mit der Art Basel in Miami Beach erstmals außerhalb Europas veranstaltet, 2013 kam mit der Art Basel in Hong Kong ein weiterer Standort in Südostasien hinzu. Jede Messe besteht aus den teilnehmenden Galerien, bestimmten Ausstellungsbereichen, Kunstwerken und einem Parallelprogramm, welches in Zusammenarbeit mit den lokalen Institutionen der jeweiligen Stadt gestaltet wird.

Die Idee, eine Messe für Kunst in Basel zu veranstalten, wurde 1968 geboren. Die Initiative ging von den Galeristen und Kunsthändlern Trudl Bruckner, Balz Hilt und Ernst Beyeler aus. Das Projekt war die unmittelbare Reaktion auf die erste Messe für moderne und zeitgenössische Kunst in Köln, dem Kölner Kunstmarkt im Herbst 1967. Diesen Kunstmarkt hatte der Verein progressiver deutscher Kunsthändler veranstaltet. Als „undemokratisch“ wurde damals kritisiert, dass der Verein nur ausgewählte Galerien zu der Messe einlud. Die Basler Kunsthändler entschieden sich deshalb für ein offenes Messekonzept, das die Aussteller ohne Teilnahmebeschränkung zuliess.
An der ersten, vom 11. bis zum 16. Juni 1970 – in Basel – ausgerichteten Messe, nahmen bereits 90 Galeristen und 30 Verleger aus zehn Ländern teil, nach eigenen Angaben wurden 16.300 Besucher angezogen. Mit einem Umsatz von 5,8 Millionen Franken war die Veranstaltung auch kommerziell ein Erfolg. Da die Kölner Kunsthändler ihr Messekonzept gefährdet sahen, riefen sie zum Boykott der Basler Veranstaltung auf. Die Galeristen sollten sich für eine Teilnahme entweder in Köln oder in Basel entscheiden. Trotz dieser Aufrufe konnte sich jedoch die Art Basel im Kunstbetrieb fest etablieren. Drei Jahre nach der ersten Durchführung begrüsste die Art Basel bereits 281 Aussteller und mehr als 30000 Besucher. Während sich andere Kunstmessen, beispielsweise in Köln und Düsseldorf, in den 1970er Jahren zusammenschlossen, blieb die Art Basel unabhängig.
Seit 1973 findet die Messe in der denkmalgeschützten Rundhofhalle statt. Ein Ausstellerbeirat (Selection Committee) wirkt seit 1974 bei ihrer Vorbereitung mit und trifft eine Auswahl unter den angemeldeten Galerien. Das Komitee wird jährlich neu bestellt. In ihm sind Galerien vertreten, die regelmäßig an der Art Basel teilnehmen. Ihre Integrität und Expertise muss über jeden Zweifel erhaben sein. Seine Entscheidung trifft das Komitee mit einfacher Mehrheit, wobei es seine Entscheidung nicht begründet. Bei einer Ablehnung können die betroffenen Galerien das Appeals Board anrufen.
Seit 2002 gibt es die Art Basel auch in Miami Beach. Dort wurde sie unter der Führung des einstigen Direktors ((Samuel Keller)) ins Leben gerufen.
An der 39. Messe vom 4. bis 8. Juni 2008 nahmen über 300 Galerien aus 33 Ländern teil. Sie wurden vom Art Committee aus über 1000 Bewerbungen ausgewählt und präsentierten etwa 5000 Werke von über 2000 Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts. Am stärksten vertreten waren mit 72 Galerien die USA, gefolgt von Deutschland (49 Galerien), der Schweiz (35), Grossbritannien (29) und Frankreich (22). Rund 60.000 Kunstliebhaber, Galeristen, Händler, Sammler und Kunstschaffende besuchten die Messe. Das 40-jährige Jubiläum des Bestehens feierte die Art Basel vom 10. bis 14. Juni 2009.
Aufgrund ihrer internationalen Bedeutung wurde die Art Basel im Jahr 2004 von der Londoner Zeitung The Daily Telegraph als „Olympiade der Kunstwelt“ bezeichnet.
Im Mai 2013 fand die erste Art Basel in Hongkong statt. Die MCH Messe Schweiz (Basel) AG, die Muttergesellschaft der Art Basel, hatte bereits im Juli 2011 60 Prozent der Asian Art Fairs Limited als Betreiberin der ART Hong Kong erworben. 2014 wurden die restlichen 40 Prozent übernommen.
Während der Art Basel 2013 kam es zu einem Zwischenfall. Aus Protest gegen das als dekadent empfundene „Favela Café“ auf dem Messeplatz, einen von dem japanischen Künstler Tadashi Kawamata und dem Schweizer Architekten Christophe Scheidegger realisierten temporären Nachbau einer Favela, in deren Hütten für die Messebesucher zu hohen Preisen Milchkaffee und Cüpli (Champagner) ausgeschenkt wurde, hatte eine Gruppe von Künstlern aus der Alternativszene am Nachmittag des 14. Juni daneben eine „echte“ Favela errichtet und eine Reggae-Party gefeiert. Zunächst wurde dies seitens der Messe toleriert. Nach einem Strafantrag des Messeveranstalters MCH Group, die den Platz für die Dauer der Art Basel gemietet hat, räumte die Polizei jedoch nach Verstreichen von Ultimaten das Gelände am späten Abend unter Einsatz von Mehrzweckwerfer und Pfefferspray.
Das Art Basel Executive Committee setzt sich zusammen aus dem Direktor Marc Spiegler (Gesamtentwicklung der drei Messen) sowie Adeline Ooi (Director Asia), Marco Fazzone (Director Resources and Finances), Patrick Foret (Director of Business Initiatives) und Noah Horowitz (Director Americas). Weiter steht der Organisation ein Management Board zur Verfügung. Jede Art Basel Show verfügt über ein eigenes Selection Committee, ein Gremium bestehend aus internationalen Galeristen, welches alle Bewerbungen prüft und die teilnehmenden Galerien aussucht. Jedes Jahr beginnt ein neuer Bewerbungsprozess, an dem jede Galerie erneut teilnehmen muss. Die Galeristen des Selection Committees haben diese Rolle meist für mehrere Jahre inne.
Neben dem Selection Committee sind bei jeder Show auch Kuratoren involviert. Zu den derzeitigen Gast-Kuratoren gehören: Nicholas Baume (Direktor und Chef-Kurator, Public Art Fund), Gianni Jetzer (Direktor des Swiss Institute, New York), Florence Derieux (Director of FRAC Champagne-Ardenne), Samuel Leuenberger (Kunstraum Salt, Basel) und Hans-Ulrich Obrist (Co-Direktor Serpentine Galleries, London).
Die Art Basel pflegt ein internationales Netzwerk aus mehr als 20 Global VIP Relations Managern, die das ganze Jahr über weltweit Beziehungen aufbauen innerhalb der Kunstwelt, zu Kunstsammlern, Wirtschaftsführern und Entscheidungsträgern.
Die Art Basel zählt zum Messeportfolio des Live-Marketing-Unternehmens MCH Group. Die Muttergesellschaft der Art Basel, MCH Messe Schweiz (Basel) AG, veranstaltet im Jahr rund 20 Schlüsselevents in den Bereichen Fach- und Publikumsmessen. Dazu gehört auch die Uhren- und Schmuckmesse Baselworld.
An der Art Basel in Basel, welche das erste Mal 1970 stattfand, trifft sich die internationale Kunstwelt jeden Sommer in der Kulturhauptstadt Basel. 2015 nahmen mehr als 280 Galerien aus 33 Ländern teil, welche mehr als 98000 Künstler, Sammler, Galeristen, Museumsdirektoren, Kuratoren und Kunstbegeisterte anlockten.
Die Show gliedert sich in acht Sektoren:
Galleries: Das Fundament der Art Basel ist der Galleries-Sektor. Mehr als 220 der weltweit führenden Galerien für Moderne und Zeitgenössische Kunst zeigen dort Werke aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Galleries beinhaltet Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Installationen, Drucke, Fotografien, Video und Digitale Kunst von mehr als 4000 Künstlern.
Feature: Der Feature-Sektor stellt präzis kuratierte Projekte vor. Dies können Solo-Präsentationen eines individuellen Künstlers sein oder Juxtapositionen und Themen-Exponate von Künstlern unterschiedlicher Kulturen und Generationen oder mit unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen.
Statements: In diesem Sektor stellt Art Basel aufregende neue Soloprojekte von jungen, aufstrebenden Künstlern vor.
Edition: Führende Verleger von Editionen, Druckgrafiken und Serien zeigen das Resultat ihrer Zusammenarbeit mit bekannten Künstlern.
Unlimited: Unlimited ist eine kuratierte Plattform für Projekte, die die Beschränkungen klassischer Messestände überschreiten. Unlimited fand erstmals im Jahr 2000 unter dem damaligen Direktor Samuel Keller und mit Simon Lamunière als Kuratorin statt. Die innovativen Werke beinhalten riesige Skulpturen und Bilder, Videoprojektionen, gross angelegte Installationen und Live Performances. Seit 2012 wird Unlimited von dem New Yorker Kurator Gianni Jetzer kuratiert.
Parcours: Parcours bespielt die historischen Quartiere Basels mit ortsspezifischen Skulpturen, Interventionen und Performances von bekannten internationalen Künstlern und aufstrebenden Talenten. Parcours wurde bis 2015 von Florence Derieux kuratiert. Ab 2016 übernimmt der Basler Samuel Leuenberger. Art Basel Parcours ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
Film: Art Basels Filmprogramm von und über Künstler dauert eine Woche. Die Kuratoren sind die in Kairo ansässige Maxa Zoller und der Zürcher Sammler This Brunner. Magazines: Kunstpublikationen aus der ganzen Welt legen an der Messe ihre Magazine aus.
Ergänzend zu den acht Sektoren finden an der Art Basel zahlreiche Gespräche (Conversations, Salon) statt. Zu den dort behandelten Themen gehören das Sammeln und Ausstellen von Kunst, das Kunstverständnis aus einer geografischen und historischen Perspektive sowie zeitlose Themen aus der Szene der Zeitgenössischen Kunst. Künstler, Galeristen, Kunsthistoriker, Kuratoren, Museumsdirektoren, Herausgeber und Sammler nehmen an Podiumsdiskussionen teil, signieren Bücher und geben Interviews.
Ausserhalb der Messehallen gibt es Ausstellungen in Basels kulturellen Institutionen. Dazu zählen beispielsweise Fondation Beyeler, Kunstmuseum Basel, Kunsthalle Basel, Tinguely Museum und Kunsthaus Baselland.
Hauptsponsor der Art Basel in Basel ist seit 1994 die Bank UBS. 1999 wurde diese Partnerschaft auch auf Unlimited ausgeweitet. Zu den Nebensponsoren gehören Davidoff, AXA Art, Netjets Europe, Audemars Piguet und The Absolut Art Bureau.
Rechtzeitig zur Show in 2013 wurde der Neubau der Messe Basel unter der Leitung der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron fertiggestellt.
Die US-amerikanische Ausgabe der Art Basel findet seit 2002 jeden Dezember statt. Wie an ihrem Pendant in Basel trifft sich dort die internationale Kunstwelt. Im Jahr 2014 nahmen 267 Galerien aus 31 Ländern teil. Es kamen 73.000 Sammler, Künstler, Händler, Kuratoren, Kritiker und Kunstfreunde.
Die Art Basel in Miami Beach gliedert sich in neun Sektoren: Galleries: Mehr als 190 der weltweit führenden Galerien für moderne und zeitgenössische Kunst aus Nordamerika, Lateinamerika, Europa, Asien und Afrika stellen Malereien, Zeichnungen, Skulpturen, Installationen, Drucke, Fotografien, Filme, Videos und digitale Kunst von mehr als 4000 Künstlern aus.
Nova: Nova ist für Galerien, die einen, zwei oder drei Künstler präsentieren möchten, deren Werke in den vergangenen drei Jahren entstanden sind. Die hier ausgestellten Werke sind in Nova oftmals das erste Mal überhaupt zu sehen und wurden häufig gerade erst fertig gestellt.
Positions: Diese Plattform ermöglicht es Kuratoren, Kritikern und Sammlern, Nachwuchstalente zu entdecken. Hier stellen einzelne Künstler eines ihrer wichtigsten Werke vor.
Edition:Verleger von Editionen, Druckgrafiken und Serien zeigen das Resultat ihrer Zusammenarbeit mit bekannten Künstlern.
Kabinett: Die Teilnehmer des Kabinett-Sektors werden aus dem Galleries-Sektor ausgewählt. In einem eigenen, markierten Bereich ihres Stands präsentieren sie kuratierte Ausstellungen. Deren Konzepte sind vielfältig und beinhalten u.a. themenspezifische Gruppenausstellungen, kunsthistorische Präsentationen und Einzelpräsentationen von Künstlern.
Public: Public bespielt den öffentlichen Collins Park mit Outdoor-Skulpturen, Interventionen und Performances. Public wird seit 2011 in Zusammenarbeit mit dem Bass Museum of Art durchgeführt.
Survey: Survey präsentiert kunsthistorische Projekte. Diese können Einzelpräsentationen eines einzelnen Künstlers sein, aber auch Juxtapositionen oder themenspezifische Ausstellungen von Künstlern, welche eine grosse Bandbreite an Kulturen, Generationen und künstlerischen Ansätzen repräsentieren.
Magazines: Kunstpublikationen aus der ganzen Welt legen an der Messe ihre Magazine aus.
Ergänzend zu den neun Sektoren finden an der Art Basel Miami Beach zahlreiche Gespräche (Conversations, Salon) statt. Zu den dort behandelten Themen gehören das Sammeln und das Ausstellen von Kunst, das Kunstverständnis aus einer geografischen und historischen Perspektive sowie Themen aus der Szene der Zeitgenössischen Kunst. Künstler, Galeristen, Kunsthistoriker, Kuratoren, Museumsdirektoren, Herausgeber und Sammler nehmen an Podiumsdiskussionen teil, signieren Bücher und geben Interviews.
Während der Messezeit öffnen jedes Jahr Miamis führende Privatsammlungen für die Messebesucher. Darunter sind u.a. die Rubell Family Collection, Cisneros Fontanals Art Foundation, die De la Cruz Collection Contemporary Art Space, World Class Boxing, die Margulies Collection and die Dacra Collection. Zusätzlich stimmen Museen aus der Region Miami, die Eröffnung ihrer alljährlichen Outdoor-Kunst-Ausstellungen mit der Art Basel in Miami Beach ab. Dazu zählen u.a. das Miami Art Museum, Bass Museum of Art, Norton Museum, Wolfsonian-FIU und MOCA North Miami.
Hauptsponsor der Art Basel in Miami Beach ist seit 2002 UBS. Weitere Sponsoren sind Davidoff, NetJets US und Audemars Piguet.
Die Art Basel in Hong Kong ist die grösste jährliche Kunstmesse Asiens. Seit ihrer Premiere im Jahr 2013 im Hong Kong Convention and Exhibition Centre (HKCEC) findet sie jedes Frühjahr statt. 2015 nahmen 233 Galerien aus 37 Ländern teil, es kamen mehr als 60.000 Künstler, Sammler, Museumsdirektoren, Kuratoren und Kunstfans.
Die Art Basel in Hong Kong gliedert sich in sechs Sektoren:
Galleries: Der Hauptsektor vereint die weltweit führenden Galerien für moderne und zeitgenössische Kunst.
Insights: Enthält Projekte, die eigens für die Art Basel in Hong Kong entwickelt wurden. Die teilnehmenden Galerien müssen zu 50 %aus Asien oder der Asien-Pazifik-Region stammen (von der Türkei bis Neuseeland, inklusive Asien, Mittlerer Osten und der indische Subkontinent) und die Werke von Künstlern aus jener Region exklusiv ausstellen. Zu den Projekten zählen Einzelausstellungen, außergewöhnliche kunsthistorisch themen sowie themenspezifische Ausstellungen von einem oder mehrere Künstlern.
Discoveries: Eine weltweite Plattform für aufstrebende zeitgenössische Künstler. Discoveries zeigt die Arbeit der „nächsten Generation“ zu einem frühen Zeitpunkt ihres Schaffens. Die teilnehmenden Galerien zeigen einen Ausschnitt von einem oder zwei Künstlern aus dem Programm ihrer Galerie. Die präsentierten Werke sollten möglichst neu und eigens für die Show hergestellt worden sein.
Encounters: Zeigt besonders große Skulpturen und Installationen von Künstlern und überschreitet die Beschränkungen klassischer Messestände. Encounters präsentiert die Werke an prominenten Orten in den Messehallen. Kuratorin ist Alexie Glass-Kantor, Executive Director des Art Space, Sydney. Film: Das Programm besteht aus Filmen von und über Künstler. Film wird kuratiert von Li Zhenhua, Direktor und Gründer des Beijing Art Labs.
Magazines: Kunstpublikationen aus der ganzen Welt legen an der Messe ihre Magazine aus.
Ergänzend zu den sechs Sektoren finden an der Art Basel in Hong Kong zahlreiche Gespräche (Conversations, Salon) statt. Zu den dort behandelten Themen gehören das Sammeln und das Ausstellen von Kunst, das Kunstverständnis aus einer geografischen und historischen Perspektive sowie allgemeine Themen aus der Szene der zeitgenössischen Kunst. Künstler, Galeristen, Kunsthistoriker, Kuratoren, Museumsdirektoren, Herausgeber und Sammler nehmen an Podiumsdiskussionen teil, signieren Bücher und geben Interviews.
Hauptsponsor der Art Basel in Hong Kong ist UBS. Weitere Sponsoren sind u.a. Davidoff, Netjets und Audemars Piguet.
Die Art Basel zieht ein internationales Publikum von Künstlern, Galeristen, Sammler, Museumsdirektoren und Kuratoren, sowie Menschen, die sich für moderne und zeitgenössische Kunst des 20. und 21. Jahrhundert begeistern, an.

Boulazac Basket Dordogne

Boulazac Basket Dordogne ist ein französischer Basketballverein aus Boulazac, einem eingemeindeten Teil von Périgueux, im Département Dordogne. Aktuell tritt der Verein in der zweithöchsten französischen Spielklasse LNB Pro B an.
Der Verein wurde 1992 aus der Mannschaft des Union Sportive Périgourdine (USP) Basket gebildet, als diese nach Aufstieg in die nationalen Ligen Frankreichs auf der Suche nach einer größeren Spielstätte waren. Nach dem Umzug begann aus der untersten nationalen Spielklasse NM3 als US Périgord Boulazac 1998 der Aufstieg in die höchsten nationalen Spielklassen. Von 2005 bis 2012 spielte man dann in der zweithöchsten Spielklasse Pro B der Ligue Nationale de Basket. Hier erreichte man nur Plätze im unteren Tabellendrittel, bis man in der Saison 2011/12 die Vizemeisterschaft dieser Spielklasse und den Aufstieg in die höchste nationale Spielklasse Pro A erreichen konnte.
In seiner ersten Erstliga-Spielzeit 2012/13 erreichte Boulazac BD als Aufsteiger elf Siege in 30 Spielen, was nur zum vorletzten Tabellenplatz reichte und den Abstieg in die Pro B bedeutete.
Seit der Saison 2013/14 tritt Boulazac wieder in der LNB Pro B an.

Bischofspalast Kielce

Der Palast der Krakauer Bischöfe in Kielce (poln.: pałac Biskupów Krakowskich w Kielcach) ist die ehemalige Sommerresidenz der Bischöfe von Krakau in Kielce, Polen. Erbaut wurde das Gebäude im 17. Jahrhundert (1637–1644) im Stil des Barock, wobei italienische und polnische Einflüsse in besonderer Weise kombiniert wurden. Gegenwärtig wird das Gebäude für ein polnisches Nationalmuseum mit Gemäldesammlung genutzt.
Die Kielcer Residenz wurde durch Kanzler Jakub Zadzik angelegt. Das 1637 begonnene Gebäude zeigt ein hoch aufragendes Dach und wird seitlich von Türmen flankiert. Der symmetrische, dreiteilige Plan, die Loggien, die Türme und auch die innere Gestaltung erinnern an die Königlichen Residenzen der unmittelbar vorangegangenen Zeit, wie Schloss Ujazdowski oder auch die ursprüngliche Villa Regia in Warschau. Die architektonische Gestaltung des Palastes wird Tommaso Poncino aus Lugano (ca. 1570–1659) zugeschrieben, auf den die Architektur zahlreicher Gebäude in Polen zurückgeht.
Der Palast wurde im 18. Jahrhundert vergrößert und nach französischem Stil umgestaltet. Auf beiden Seiten des Hofes wurden nun einstöckige Flügel errichtet. Nach der Nationalisierung der bischöflichen Besitztümer (1789) waren im Palast verschiedene Institutionen untergebracht, so die:
Während der Zweiten Polnischen Republik wurden die im 19. Jahrhundert entfernte Turmhauben wieder errichtet sowie die Innengestaltung rekonstruiert. Von 1919 bis 1939 sowie zwischen 1945 und 1970 befand sich im Palastgebäude die Wojewodschaftsverwaltung der Woiwodschaft Kielce. Seit 1971 besteht das Museum im Palast.
50.86916666666720.6275Koordinaten: 50° 52′ 9″ N, 20° 37′ 39″ O